Wie viele E-Mails sammeln sich aktuell in eurer Inbox? Wie viele davon sind wichtig und wie viele sind zwar interessant aber können eigentlich warten? Bei mir ist der größte Teil der Mails Bacn, also E-Mails, die ich irgendwann mal lesen möchte, aber nicht sofort meine Zeit vergeuden möchte. Grund dafür ist, dass ich bei zig verschiedenen Diensten und Netzwerken angemeldet bin.

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Meine Lösung für das übervolle E-Mail-Postfach ist Otherinbox. Der Dienst funktioniert simpel, ist aber etwas tricky zu erklären: Jeder Nutzer erhält eine Domain, im Stil von Nutzername.oib.com. Sobald ihr bei einem Dienst eine E-Mail-Adresse eintragen sollt, könnt ihr einen beliebigen Namen vor diese Adresse stellen, etwa nerdsupreme@nutzername.oib.com.

Sobald nun die erste E-Mail in euerem Account ankommt, erstellt Otherinbox automatisch einen passenden Ordner. Dadurch könnt ihr euch beliebig viele Ordner und Accounts erstellen und jedem Dienst eine passende, einzigartige E-Mail-Adresse zuordnen.

Natürlich könnt ihr die einzelnen E-Mails auch wieder löschen beziehungsweise blocken, wenn zuviel Spam reinkommt.

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So könnt ihr jederzeit sehen, welcher Dienst euch eine neue E-Mail geschickt hat und könnt sofort entscheiden, ob ihr das jetzt lesen wollt, oder euch noch Zeit lassen könnt. Googlemail-Nutzer können ihren Account auch analysieren und die eingehenden Mails passend sortieren lassen.

Otherinbox an sich ist kostenlos, es gibt aber ein paar Premium-Zusatzdienste:

Zum einen könnt ihr Domains direkt über Otherinbox bestellen, außerdem könnt ihr bereits bestehende Domains übernehmen, wenn ihr den MX-Record ändern könnt. Zusätzlich könnt ihr euch mit einem Premium-Account für 19,99 Dollar jährlich eine zusätzliche SSL-Verschlüsselung für das Webinterface und gesicherten Zugriff über IMAP erkaufen.

Ich nutze Otherinbox persönlich seit der Beta-Phase und bin damit extrem zufrieden. Meiner Meinung nach deutlich besser als Einweg-E-Mail-Lösungen.

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