Blackberry Teaser

Blackberry: Nach Link-Installation gibt es Probleme mit dem Netzwerk

Zuerst: Ich bin ein Blackberry Fan. Klar, will man populäre Apps haben, dann hängt man meistens in der Luft, aber dank Sideloading kann man das recht gut umgehen. Aber ab und zu denke ich mir dann doch: WTF, Blackberry? 

Einer dieser Momente war jetzt mal wieder. Ich wollte vom Blackberry Z10 auf den Z30 umziehen, das geht natürlich nur mit der Desktop-Software, Blackberry Link. Ich hasse es, wenn mir irgendjemand für einen Umzug innerhalb des selben Betriebssystems ein externes Tool andreht.

Was aber das Blackberry Link Tool noch schlimmer macht, ist dass es sich fröhlich in die Netzwerkkonfiguration einträgt, einen neuen Netzwerkadapter anlegt und anschließend fröhlich in Windows rumspuckt. Konkret: Jedes Mal, wenn ich den Blackberry Z30 anstecke, fliegt meine komplette Netzwerkkonfiguration aus.

Im Klartext: Die Internetverbindung wird nicht unterbrochen, aber jeder Zugriff aufs Web geht nicht mehr. Webseiten funktionieren nicht mehr, Skype und Trillian haben keine Verbindung mehr. Und noch schlimmer: VMware hat keinen Netzwerkzugriff mehr. Saunervig.

Problem beheben

Es hilft scheinbar hilft, den VPN-Eintrag von Blackberry Link zu deaktivieren oder die Software komplett zu entfernen. Dann ein Neustart und jetzt funktioniert es wieder. Gefunden hab ich die Lösung u.a. im Crackberry Forum. Da ist die Antwort seit Mai 2013 online – sprich über ein halbes Jahr. Blackberry hält es aber scheinbar nicht für nötig, seine Software anzupassen und diesen Schmarrn zu entfernen oder zu beheben.

So, liebe Blackberrys, ihr macht es einem nicht einfach. Ganz ehrlich – das Cyanogenmod-Android Oppo N1 wird immer interessanter.

Über Moritz Jäger

Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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