The Cup Teaser

Mittags in München: The Cup

Seit ich denken – bzw US-Filme ansehen – kann, muss für mich asiatischer Fast Food in Pappkartons verpackt werden. Oder kenn ihr einen Filmklassiker aus den 90gern, in denen die Helden mal nicht irgendwo ein fertiges Asia-Essen im Pappkarton haben? Eben. Der Nachteil dabei: Falls es wirklich hierzulande so etwas gab, dann war das Essen meist nicht so prickelnd. Und, ganz ehrlich, ich bin zu alt für schlechtes Essen.

Deswegen war ich sehr interessiert, als ich bei einem abendlichen Spaziergang das „The Cup“ in der Frauenhoferstraße 11 gefunden hab. Für Ortskundige: Das ist da drin, wo bis vor kurzem noch der belgische Laden dem Bergwolf mit Currywürsten Konkurrenz machen wollte – ein eher zum scheitern verurteiltes Unterfangen, meiner Meinung nach.

Also, The Cup. Offensichtlich handelt es sich dabei um die erste deutsche Filiale einer (recht beliebten) koreanischen Fast Food Kette. Es hat aber nichts mit den gängigen Burger- oder Hühnchen-Bratereien zu tun, Fast Food ist es eher im Sinn, dass es deutlich schneller geht, als beim klassischen Asiaten.

Ich war dort zweimal und habe zwei unterschiedliche Hauptgerichte ausprobiert: Die Chicken Terriyaki Noodles (6,90 Euro) und die Chilli Seafood Noodles (7,90 Euro). Bei beiden dienen die dicken, asiatischen Udon-Nudeln als Geschmacksträger und Sattmacher. Ich mag die sehr gerne und sie sind im The Cup tatsächlich lecker und angenehm „schlatzig“. Beide Gerichte waren scharf, was für mich aber noch gut erträglich war.

The Cup - Chili Seafood Noodles

Leider, und das finde ich durchaus einen Nachteil: Biere gibt es nur in dieser furchtbarer 0,33 Hipstergröße (dafür aber Tegernseer) und sie kosten um die 2,50 Euro. Gut, ist leider Standard inzwischen in vielen Läden aber das heißt nicht, dass es mir gefallen muss.

Fazit: Ich werde definitiv wieder zum The Cup gehen, auch, weil der Mittagstisch sehr fair ist. Für 1,90 Aufpreis gibt es da ein Hauptgericht mit Getränk (Wasser kostet normalerweise 2,50 Euro, Softdrinks mehr). Aber das Essen ist qualitativ hochwertig, die Speisekarte bietet leckere Abwechslung (und ja, auch komplett vegetarisch) und die Frauenstraße ist noch locker in meinem Mittagsradius. Mein Tipp: Schaut hin, entweder Mittags oder Abends bevor ihr das Glockenbachviertel unsicher macht. Im Grunde ist The Cup eine gute Alternative zum Yum to Take.

Über Moritz Jäger

Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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