Der SanDisk Dual Ultra USB-Stick hat zwei Anschlüssel: Einmal normal USB, einmal Micro-USB. (Quelle: SanDisk)
Der SanDisk Dual Ultra USB-Stick hat zwei Anschlüssel: Einmal normal USB, einmal Micro-USB. (Quelle: SanDisk)

Mein Lieblings-Mobile-Gadget ist ein USB-Stick

Für mobile Geräte gibt es ja zahllose Gadgets, die meisten sind, mit Verlaub, ein rechter Scheiß. Worauf ich aber nicht mehr verzichten will ist mein Sandisk Ultra Dual USB-Stick. Denn das Ding ist einfach saupraktisch, um Daten zwischen Smartphones und PCs (oder Fernsehern oder Notebooks oder Spielekonsolen) auszutauschen. Warum? Es hat neben dem normalen USB-Anschluss auch noch ein Micro-USB-Port.

Den stöpselt man einfach am USB-Anschluss des jeweiligen Smartphones (oder Tablets) an und – sofern das Endgerät USB On The Go unterstützt, taucht der Stick direkt in der Dateiverwaltung des Handys oder Tablets auf. So kann man nicht nur Bilder einfach und schnell vom mobilen Gerät ziehen (ganz ohne Cloud), sondern zB auch seine legal gerippten/gekauften digitalen Filme auf dem USB-Stick auslagern und anschließend wahlweise unterwegs auf Notebook oder Handy ansehen – je nachdem, was gerade mehr Akku hat.

Das Konzept ist so genial, dass es mich wundert, dass es nicht mehr Nachahmer gibt. Vielleicht weil USB On the Go integriert sein muss: Dieser Standard verwandelt ein Gerät mit Micro-USB in einen USB-Host – sprich, es kann nicht nur Daten oder Strom empfangen, sondern auch aktiv USB-Geräte ansprechen. Leider ist die Funktion noch nicht allgemein verfügbar (tatsächlich braucht man sie auch nur selten) aber sie ist saupraktisch. Android-Handys können damit etwa externe WLAN-Dongles (oder andere USB-Geräte) ansprechen. Praktisch für Penetration Tests. Oder um ganze Android-Smartphones zu klonen…. Okay, vielleicht ist USB On the Go einfach nicht Mainstream genug. Ich hab es in meinem Blackberry Z30 und zusammen mit dem USB-Stick ist das ein unschlagbares Argument für den Blackberry.

Falls ich euer Interesse geweckt habe: Den Sandisk Ultra Dual USB Stick gibt es mit 16 GByte, 32 GByte oder 64 GByte, bei Amazon kostet er (aktuell) ab 8,90 Euro (für die 16 GByte-Version). Hier ist eine Liste kompatibler Geräte – das sind überraschend viele (und auch solche, bei denen man keine Micro-SD-Karte mehr einsetzen kann).

*PS: Ja, ich weiß um die Diskussion um BadUSB (auch wenn die Lücke noch nichtmal auf der BlackHat gezeigt wurde. Aber ich nutze den Stick um in erster Linie innerhalb meiner Systeme Daten zu übertragen – und wenn jemand so tief in meinen Systemen drin ist, dass er meine USB-Sticks überschreiben kann, dann habe ich ein ganz anders Problem.

Über Moritz Jäger

Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

2 Kommentare

  1. Hätte ich das mal eher gelesen. Hab mir vor einiger Zeit extra so ein Adapter Kabel besorgt, damit ich meine USB Sticks am Handy/Tablet verwenden kann.
    Irgend wie is mir der Artikel durch den Reader geschlüpft. Hmpf.

  2. Hätte ich das mal eher gelesen. Hab mir vor einiger Zeit extra so ein Adapter Kabel besorgt, damit ich meine USB Sticks am Handy/Tablet verwenden kann.
    Irgend wie is mir der Artikel durch den Reader geschlüpft. Hmpf.

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