Über Mo

Mo ist einer der Gründer von Nerd-Supreme. Sein Geld verdient er mittlerweile als freier IT-Journalist und Autor. Unter anderem schreibt er für Magazine wie TecChannel, PC-Welt oder ZDNet. Sein eigentliches Fachgebiet ist Netzwerk, Sicherheit, Windows und mobile Geräte. Hier bearbeitet er zudem Themen und Alltagssituationen, auf die er während seiner Tests und Artikel stößt.

Zurück nach Hack/Defacement

Hi zusammen. Erstmal: Sorry wegen der Downtime. Ich hab dafür aber eine Erklärung:

Am 11. Oktober hat mich mein Provider kontaktiert, meine Seite wäre gehackt worden. Unter anderem hatten die Angreifer folgende Daten hinzugefügt. Betroffen waren:

  • ./wp-content/uploads/2012/10/telnet.pl
  • ./wp-content/uploads/2012/10/chmod.php
  • ./wp-content/uploads/sym.php
  • ./wp-content/uploads/2_x3.php.jpg
  • ./wp-content/uploads/sym/.htaccess
  • ./wp-content/uploads/sym/root
  • ./wp-content/uploads/2_a.php.jpg

Konkret bedeutete das, dass meine Webseite dieses spaßige Bild anzeigte:

N-Sup-Haxxors

Die Haxxors greifen die Seite an. Halp!!

Ja, vielen Dank auch Dark-Devilz. Ich bin persönlich nicht gerade politisch aktiv im Mittleren Osten, aber so macht ihr euch bestimmt keine Freunde. Die Spaßvögel haben zudem meine WP-Config komplett überschrieben (das hat mich einige Zeit gekostet…).

 

Nun scheint allerdings alles wieder zu funktionieren, auch habe ich keine anderen verdächtigen Programme oder Dateien gefunden, welche die Spaßvögel auf meinem Server deponiert haben könnten. Sollte euch irgendetwas auffallen, wäre ich für einen Hinweis an nerdsupremespinnt@moritzjaeger.de dankbar.

Als Gegenmaßnahme habe ich, längst überflüssigerweise, meine HTACCESS richtig angepasst. Ich verlasse mich dabei auf das Plugin Bulletproof Security.

Sorry nochmal für die Umstände. Backups, Leute. Backups, Backups, Backups.

Freitagsvideo: XCOM Enemy Unknow interaktiver Trailer und Gameplay

Wenn ich mir schon in der letzten Woche immer wieder XCOM Videos ansehe, dann sollt ihr euch was davon haben und deswegen gibt es heute dazu passende Videos:

Zuerst den offiziellen interaktiven Trailer von 2K Games. Das Video bietet euch immer wieder die Möglichkeit, euch für eine Option zu entscheiden und springt dann zur jeweiligen Stelle. Im Grunde ist es wie diese Textabenteuer, bei denen man entscheiden kann, wo man weiterlesen möchte. Seht spaßig gemacht.

Das erste Gameplay-Video ist Teil 5 der Videoserie vom Official XBox Magazin, OXM. Ich mag diesen Teil besonders gerne, denn er fängt sehr zuversichtlich an. Bevor die Dinge eine furchtbare Wendung nehmen…. Es zeigt auch schön, wie man sich in XCOM konzentrieren muss.

Und um zu beweisen, dass ein kompletter Squad-Wipe nicht nur Anfänger passieren kann, gibt es hier noch ein weiteres Video, in dem der Designer und Lead Producer ein paar furchtbare Fehler begehen. Muhahaa.

Vielleicht habt ihr es bemerkt: Ich freu mich auf das Spiel.

Xcom – Enemy Unknown Demo ist da / Borderlands 2 Splitscreen Galore

Borderlands/Xcom Teaser

Servus zusammen – aktuell ist es mit der Update-Anzahl etwas mau, was an drei Sachen liegt: Arbeit, Borderlands 2 und Xcom – Enemy Unknown. Von letzterem gibt es seit heute, also ganz frisch, eine eigene Demo. Ihr findet sie auf Steam, ein direkter Link ist leider wegen der Altersabfrage nicht möglich. Einfach ziehen und spielen, loslos. Deswegen wird es wohl auch heute etwas weniger Action hier werden.

XCOM Enemy Unknown Teaser (Quelle: Firaxis)

XCOM Enemy Unknown Teaser (Quelle: Firaxis)

Eine Sache aber noch: Borderlands 2 ist wahrscheinlich ein Shooter, den sich mal alle anderen Hersteller als Vorbild nehmen sollten. Nicht unbedingt wegen der Story aber technisch. Denn es gibt nicht nur einen sehr spaßigen Singleplayer, sondern auch einen ordentlichen Online-Koop-Modus. Und den gleichen Coop-Modus sogar im LAN. Und auf Konsolen auch im Splitscreen. Und man kann mit dem Splitscreen online gehen. UND sogar zwei Konsolen im LAN koppeln und zu viert an zwei Fernsehern spielen. Wie geil ist das denn, bitte? Wenn Gearbox es jetzt mit einem Update noch schafft, eine ordentliche Verbindung zwischen PC, PS3 und Xbox 360 zu schaffen, dann sind sie in jedem Fall meine Entwickler der Herzen. Unterstützt sie und holt euch Borderlands 2. Wirklich.

Borderlands 2 (Quelle: 2KGames)

Borderlands 2 (Quelle: 2KGames)

 

Freitagsvideo: Das Johnny Cash Project

Johnny Cash gehört in jedem Fall zu meinen Top 5 Musikern. Deswegen würde ich heutigen Freitagsvideo ganz gerne das Johnny Cash Project vorstellen. Es ist nicht neu, aber deswegen kein bisschen weniger beeindruckend. Die letzte Studioaufnahme von Johnny Cash, Ain’t no grave, wird dort von unzähligen Freiwilligen weltweit illustriert und Frame-für-Frame zusammengesetzt.

Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Video, basierend auf den zahlreichen Einzelporträts. Leider lässt es sich nicht einbetten, aber klickt euch rüber zur Webseite des Projektes und bestaunt den Song einfach. Allein beim Auswählen der entsprechenden Porträts kann man viel, viel Zeit verbringen. Und es wiederlegt Schwachsinnsthesen, nach denen das Internet dumm macht.

Ein Video gibt es aber trotzdem. Und zwar eine kleine Hintergrundreportage zum Johnny Cash Project, inklusive einer Version des Videos. Viel Spaß.

The Johnny Cash Project from Chris Milk on Vimeo.

Motorola: Ohne Bloatware gibt’s kein Update auf ICS

moto-update

Effing Motorola, ohne scheiß. Aber von vorne:

Ich bin seit dem Frühjahr stolzer Besitzer eines Motorola Razr. Ganz ehrlich, das Gerät an sich ist dabei keineswegs schlecht. Dünn, angenehm lange Akkulaufzeit, HDMI, Rückseite mit Kevlar, ordentlich interner Speicher und ein Slot für MicroSD-Karten. Aber der Softwaresupport von Motorola ist so ziemlich das mieseste, was derzeit im Android-Markt unterwegs sein dürfte.

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XCom Apocalypse ordentlich spielen

XCom, meiner Meinung nach eins der besten Rundenbasierten Sci-Fi-Spiele wird neu aufgelegt – und anders als etwas bei Syndicate scheint die Neuauflage nicht komplett für den Orkus zu sein, im Gegenteil. Dieses knapp einstündige Video hat mich so überzeugt, dass ich das Remake schon vorbestellt habe. Bis das aber im Oktober dann erscheint muss ich mir die Zeit irgendwie vertreiben – Zeit für XCom Apocalypse, meiner Meinung nach einer der witzigsten Ableger der Serie.

Xcom Apocalypse

Xcom Apocalypse: Mein Team pirscht sich langsam vorwärts.

Die Vollversion gibt es bei Steam, ich hab sie mir irgendwann einmal mit dem kompletten Bündel (hey, inklusive Enforcer und Interceptor) geholt. Das Bündel gibt es immer noch, kostet aber inzwischen wieder ordentliche 14,99.

Das Problem: XCom sind alte Spiele, die laufen nur im Dosbox-Emulator – und Steam hat diesen leider nicht für Systeme mit zwei Monitoren und (für damalige Verhältnisse) unglaubliche Auflösungen angepasst. Im Vollbildmodus, dem Standard nach dem Start, habe ich viele unschöne Grafikfehler und Artefakte, so richtig spielbar ist es nicht.

Die Lösung habe ich dank diesem Steam Foreneintrag gefunden, sie liegt in der Anpassung der mitgelieferten Dosbox-Konfiguration, diese liegt als dosbox.conf im Verzeichnis “C:\Program Files (x86)\Steam\steamapps\common\XCom Apocalypse”. Macht sicherheitshalber ein Backup (ich hab sie einfach in einen Unterordner kopiert) und öffnet die Datei dann in einem Texteditor eurer Wahl (bei mir ist es Notepad++). Der Eintrag empfiehlt zwar zunächst ein Update auf Dosbox 0.74, bei mir klappte es aber auch mit der Version 0.72.

Ihr müsst insgesamt drei Einträge ändern, “fullscreen”, “windowresolution” und “overlay”. Bei mir sehen die Einträge so aus:

fullscreen=false

windowresolution=1280×960

output=overlay

Bei windowresolution habt ihr grundsätzlich die freie Wahl, alles über 640 x 480 sollte gehen, achtet aber darauf, dass es sich um “echte” Auflösungen handelt.

Dosbox config

Meine Dosbox Konfiguration

Speichert die Datei ab und anschließend sollte XCom Apocalypse im Fenster-Modus ohne Probleme starten. Einziges Problem: Dosbox schnappt sich den Mauszeiger und lässt ihn so ohne weiteres nicht mehr los. Wer seine Maus aus dem Fenster bewegen will, der muss zunächst “Strg + F10″ drücken, dann könnt ihr das Bild herumschieben.

Und als nächstes empfehle ich das Lesen des Rookie Guides (Download etwa hier), sowie die diversen Beginner Guides. Apocalypse bietet nämlich kein Tutorial oder ähnliches (das war damals etwas für Luschen), sondern wirft euch direkt ins Geschehen. Ein guter Anlaufpunkt dafür ist die Ufopedia, besonders die Guides von AlloutWar und NKF. Und stellt euch schonmal drauf ein, dass ein paar Brainsucker eure wertvollen Sniper übernehmen. Hrmpf.

Blogumschau: Freddie-Mercury-Birds, PS3-Controller mit Linux, Verbot des Porno-Prangers, Jauch und Nilzenburger

Bitblokes meldet, dass Rovio, bekannt vor allem (und eigentlich nur durch) Angry Birds an der Aktion Freddy-for-A-Day am fünften September mitmacht. Dabei handelt es sich um eine Aktion des Mercury Phoenix Trust, einer Organisation, die laut Wikipedia von Queen-Mitgliedern gegründet wurde. Ziel der Organisation ist es, die Immunschwächekrankheit AIDS weltweit zu bekämpfen. Freddie hätte am 5. September Geburtstag, der Freddie-for-a-day-Tag soll nicht nur sein Leben zelebrieren, sondern weiteren Geld für den Kampf gegen AIDS sammeln.

Und es gibt ein nettes Video von Rovio zur Aktion:

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Spielen unter Linux? Ja, das geht wohl mittlerweile recht gut, vor allem durch Dinge wie das Humble Bundle sammeln sich Spitzenspiele wie Super Meat Boy. Aber immer nur Tastatur ist auch fad, oder? Bei Mohrphium.de (unbedingt mit zwei “h”) gibt es eine nette Anleitung wir man den PS3-Controller der PS3 per Bluetooth mit Linux verbinden und ansprechen kann, das klappt mit Hilfe der Infos von MotioninJoy. Kleiner Disclaimer: Das Blog wird von meinem kleinen Bruder geführt, der hat mit Linux deutlich mehr Erfahrung als wie ich – gut, er ist auch ein Fachinformatiker Systemadministration (in Ausbildung).

Ich hatte es vor einiger Zeit ausprobiert, allerdings war es unter Windows 7 64-Bit einfach zu unbequem, muss doch hier immer wieder die Treibersignatur-Prüfung abschalten. Meh. Ich nutze inzwischen einen Xbox 360 Controller mit dem passenden Adapter, das klappt einwandfrei (und kabellos).

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Eins der unmöglichsten Dinge, die ich in letzter Zeit im Web gesehen habe, war die Idee eines “Porno Prangers” einer Regensburger Kanzlei, die sich scheinbar auf die Abmahnung von Raubkopierern spezialisiert hat. Die Idee war, alle Namen von “Kunden” zu veröffentlichen, die wegen illegalen Filesharings abgemahnt wurden. Lawblogger Udo Vetter hat dazu eine sehr schöne Zusammenfassung geschrieben. Ich will mich damit gar nicht weiter befassen, auch um diesen Anwälten keinen Ansatzpunkt zu liefern.

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Und dann war da noch Manfred Spitzer auf einem selbsternannten Kreuzzug gegen “DAS INTERNET” und/oder “DEN COMPUTER” zu Besuch bei Günther Jauch. Ich hab es mir nicht angeschaut, aber die Zusammenfassung bei Spiegel Online bestätigt meine Vorahnungen zu dem guten Mann. Ich frage mich, ob er denn die Recherchen oder das Schreiben von Büchern wie “Digitale Demenz” (nein, kein Link, wenn ihr das wirklich wollt, müsst ihr googeln. Ha) ohne IT überhaupt möglich wäre. Ich denke nicht.

Interessant dazu ist auch der Beitrag von Nilzenburger aka Nils Bokelberg, der wohl ein Angebot hatte, in der Jauch-Runde zu sitzen, diese aber abgelehnt hat. Grund dafür war unter anderem, dass er nicht davon ausging, dass es wirklich eine seriöse Gesprächsrunde werden könnte. Was sich ja dann wohl bewahrheitet hat.

Piwik: Und plötzlich waren die Besucher weg

logo-header

Ich nutze ja in diesem Blog Piwik für die Auswertung der Besucher (das lässt sich übrigens auch abschalten). Seltsamerweise fielen die Besucher aber von einem auf den andern Tag von brachialen 99 auf 24 auf 0. Mir ist klar, dass ich keine High-Traffic-Seite habe – aber 0 Besucher über 4 Tage, das ist ein bisschen wenig, vor allem, da die WordPress-Auswertung (die ich vor einigen Tagen mit dem neuen Theme zusätzlich integriert habe) ein paar mehr Besucher anzeigt.

Piwik Auswertung

Piwik: Spinnt die Integration, fallen die Nutzer ruck-zuck auf Null.

Die Fehlersuche war etwas komplex: Schließlich fiel der Ausfall mit verschiedenen anderen Dingen zusammen (neues Theme, Mobile-Fähig, neue Plugins wie Jetpack). Im Endeffekt schien es dann aber am Plugin WP-Piwik zu liegen, dass die Zählung plötzlich nicht mehr weitergezählt wurde. Seltsamerweise klappte es aber auch nicht mehr mit dem der manuellen Methode der Tracking-Code-Integration. Nunja.

Im Endeffekt bin ich auf ein anderes Plugin umgestiegen – Piwiktracking. Das scheint nun auch zu funktionieren, immerhin liefert mir Piwik jetzt wieder relevante Daten. Dafür fehlt mir nun allerdings die Auswertung im Admin Dashboard, die kommt aber nun direkt von WordPress (und ist ein bisschen einfacher zu lesen als die Piwik-Sachen).

Hackers on a Plane: Lufthansa Board Connect

boardconnectaufmacher

Die Lufthansa Systems, eine Tochter der Lufthansa, hat die (selbsternannte) nächste Generation des In-Flight-Entertainments vorgestellt: Bord Connect, ab September im Testbetrieb in einigen Condor und Lufthansa-Maschine. Die Idee hinter Bord Connect ist simpel: Niemand mag zentrale Fernseher im Flieger, um ein fest definiertes Programm sehen zu müssen, und die meisten Passagieren haben auf Flügen eh ein Notebook oder ein Tablet (oder wie ich meist Notebook und Tablet und Kindle und Smartphone und vielleicht ein zweites Tablet) dabei. Also, warum stellt man nicht einfach einen Media-Server in die Kabine, schraubt ein paar WLAN-Hotspots in die Decke und gibt so jedem Nutzer von seinem Gerät aus Zugriff auf die Media-Daten. Wer kein eignes Gerät hat, dem kann man ja ein günstiges PED (für Personal Entertainment Device).

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