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    aside 27 Jun

    Gscreen zeigt erstes Dual-Screen-Notebook

    Der Notebook-Hersteller Gscreen war bisher nur wenigen ein Begriff. Aber das könnte sich bald ändern. Das Unternehmen plant ein 13,3-Zoll Notebook mit zwei Displays zu produzieren. Die Displays befinden sich in einer Schiene und können seitlich heraus gezogen werden. Dadurch soll sich das Datensichtgerät des Notebooks von 13,3 Zoll in ein 24 Zoll Ultra-Widescreen-Display verwandeln. Nette Idee.

    Jetzt sind erstmals Bilder des Geräts auf dem Firmenblog von Gscreen aufgetaucht. Leider läuft das Gerät nicht, es könnte sich also um eine Attrappe handeln. Wenn das Gerät aber tatsächlich funktioniert kann sich Gscreen einem plötzlichen Anstieg seines Bekanntheitsgrades sicher sein.

    Jetzt sind erstmals Bilder des Spacebooks auf dem Firmenblog von Gscreen aufgetaucht. Leider läuft das Gerät nicht, es könnte sich also um eine Attrappe handeln. Wenn das Gerät aber tatsächlich funktioniert, kann sich Gscreen einem plötzlichen Anstieg seines Bekanntheitsgrades sicher sein.

    Gscreen-Spacebook: Erstes Dual-Screen-Notebook der Welt

    aside 4 Jun

    Three Wolf Moon T-Shirt – Das Virale Marketing Wunder

    Gutes Marketing ist teuer und verkauft Produkte. Gutes virales Marketing ist unbezahlbar und verkauft alles. So geschehen beim neuesten viralen Marketing-Hype, der das potthässliche Three Wolf Moon T-Shirt zum absoluten Verkaufshit machte. Doch diesmal wurden keine Millionen investiert – diese wundersame Kampagne kostete keinen Cent.

    Drei kitschig flauschige Wölfe heulen auf einem schwarz-verwaschenem T-Shirt den Vollmond an. Über den Wölfen flackert grünes Polarlicht. Für eine sehr überschaubare Zielgruppe entworfen, erfreut sich das Three Wolf Moon T-Shirt mit dem übergroßen Motiv seit Wochen erstaunlicher Beliebtheit. Seit dem 19. Mai verkauft der Online-Händler Amazon.com jeden Tag mehrere tausend Exemplare des geschmacklosen Oberteils. Kein Wunder, werden dem Shirt doch magische Kräfte zugesprochen.

    Als erster bemerkte Brian Govern, ein Jurastudenten aus New Jersey, die magischen Kräfte des T-Shirts. Er kaufte sich im November 2008 über Amazon.com das Oberteil mit dem eigenwilligen Motiv und war begeistert. Sofort vergab er in seiner Produktkritik auf Amazon mit fünf Sternen die Bestnote. Denn nachdem er das gute Stück gekauft hatte, erlebte er auf dem Weg von seinem Wohnwagen zum Wal-Mart wunderliches. „Sofort wurde ich von Frauen angesprochen. Sie bemerkten die Wölfe auf meinem T-Shirt und bettelten mich an, ihren Mond anzuheulen.“ Bereits knapp 140 Amazon-User kommentierten seine ironisch-euphorische Rezension – darunter sind auch einige Heiratsanträge verzauberter Frauen.

    Three Wolf Moon T-Shirt

    Three Wolf Moon T-Shirt - Die erste Wahl für Geschmacksverirrte.

    Doch das war erst der Anfang. Denn Govern wusste zu dem Zeitpunkt nicht, was für eine millionenschwere Marketing-Lawine er mit seinem überspitzten Beitrag losgetreten hat.

    Von der amerikanischen Blogosphäre Anfang Mai wiederentdeckt, verbreitete sich die Kunde von den drei magischen Wölfen wie ein Lauffeuer durchs Internet. Plötzlich erlebten dutzende weitere Käufer die geheimnisvollen Kräfte des Shirts. So zieht es nicht nur das andere Geschlecht wie von Geisterhand an, nein, es hilft auch gegen Inkontinenz, Haarausfall, Brechreiz, Armut und Tot. Mittlerweile fühlten sich über 1000 Käufer dazu berufen, von ihren übernatürlichen Erfahrungen mit dem Shirt auf amazon.com zu berichten. Selbst für einen Top-Seller ist das eine stattliche Zahl. Etwa 730 der Rezensenten gaben dem T-Shirt mit einer Fünf-Sterne-Bewertung die absolute Bestnote und spinnen die Idee von den magischen Wölfen konsequent weiter.

    Auf der Amazon-Verkaufsseite des Three Wolf Moon T-Shirts können Kunden auch eigene Bilder zum Produkt hochladen. Hier finden sich über hundert herrlich schräge Photomontagen, zum Beispiel von bekannten Personenen wie Barack Obama, Apple Chef Steve Jobs, Kim Jong Il oder Osama Bin Laden – alle mit dem magische Kräfte verleihenden T-Shirt gekleidet.

    Amazon-Rezension von B. Compton: „Als ich das T-Shirt das erste Mal anzog, rief meine Bank an und entschuldigte sich für die geplante Zwangsvollstreckung.“

    Von Anfangs durchschnittlich drei verkauften T-Shirts an einem Tag, setzt Amazon.com jetzt laut einem Artikel der New York Times rund 2500 Exemplare der magischen Oberbekleidung pro Tag ab. Seit dem 19. Mai ist das Three Wolf Moon T-Shirt das am meisten gekaufte Produkt auf Amazon.com und damit das neuste und hellste Sternchen am Himmel der Internet-Kultur.

    Selbst Obama glaubt an Wunder.

    Selbst Obama glaubt an Wunder.

    Dabei war The Mountain, der Hersteller des Shirts, anfangs wenig begeistert von den überspitzten Rezensionen der Käufer. Zu oft wurde das Klischee vom dummen Südstaatler bemüht, der saufend vor seinem Wohnwagen hockt, zum Wal-Mart geht um Frauen aufzureißen und dessen größtes Idol Chuck Norrisist. Mittlerweile weiß The Mountain mit dem plötzlichen Erfolg seines T-Shirts zu leben. Mehr noch. Der New York Times sagte der Kreativdirektor Michael McGloin stolz: „Andere Unternehmen geben für solche Kampagnen gerne 100 Millionen US-Dollar aus. Bei uns ist das einfach so passiert.“ Die Geschichte dieser Geschmacksverirrung ist der Beweis: virales Marketing geht über Qualität.

    Amazon-Rezension von B. Prince: “Ich trage das Three Wolf Moon T-Shirt nun seit 15 Wochen. Und ich musste es noch nie waschen! Man trägt diese T-Shirt nicht auf seinem Körper, man trägt es auf seiner Seele.“

    Werbeagenturen nutzen virales Marketing, um Werbebotschaften in Selbstläufer zu verwandeln. Sie hoffen auf eine epidemische Ausbreitung, jeder soll die Botschaft an seine Bekannten weitergeben. Nicht umsonst kommt der Ausdruck „viral“ von Virus. Gute virale Marketing-Kampagnen gibt es jedoch wenige. In Deutschland war die erste richtig erfolgreiche über das Internet propagierte Kampagne das für Johnny Walker entwickelte Werbespiel Moorhuhn. Auch wenn hier der Whisky zu schnell in den Hintergrund trat, avancierte das Titelgebende Moorhuhn innerhalb kürzester Zeit zur Kultfigur.

    Noch besser machte es die Marketing-Abteilung von BlendTec. Der amerikanische Hersteller für Küchengeräte stellt regelmäßig kurze Clips mit dem Titel “Will it Blend?” auf YouTube. Und der Name ist Programm. Die Clips zeigen den schrägen Geschäftsführer von BlendTec wie er mit jeder Menge trockenem Humor im hauseigenen Mixer iPhones, Plastikgitarren und Chuck-Norris-Actionfiguren regelrecht pulverisiert. Der dort verwendete Ausdruck „Will it Blend?“ ist in Amerika mittlerweile ein feststehender Begriff. Neben dem Mixer verkaufen sich nun auch T-Shirts mit dem Aufdruck blendend.

    Amazon-Rezension von David Luzader: “Als ich das erste Mal meinen Schwiegereltern begegnete, trug ich das Three Wolf Moon T-Shirt. Sofort nachdem wir uns hinsetzten  stellte mir mein reicher Schwiegervater einen Scheck über 100.000 US-Dollar aus!“

    Doch die Positivbeispiele täuschen über die Masse der wirkungslosen viralen Marketingkampagnen hinweg. Mitgründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt, Jean-Remy von Matt, forderte deshalb laut Spiegel Online: „Aufs Herz zielen und die Brieftasche treffen.“ Leichter gesagt als getan. „Neun von zehn (viralen Marketingkampagnen) erreichen weniger als 5000 Seher. Hier entlarvt sich Kreativität als Krenaivität.“ Das trügerische: Nur erfolgreiche Kampagnen sind in aller Munde, die Misserfolge nimmt niemand wahr.

    Nicht nur deshalb ist der Erfolg des Three Wolf Moon T-Shirts in der Geschichte des viralen Maketings beispiellos. Nie zuvor erlebte ein kommerzielles Produkt einen derartigen Hype, ohne dass eine Marketingagentur ihre Finger im Spiel hatte. Das hat nun auch The Mountain begriffen. Seit kurzem unterstützt das Unternehmen eine witzigen Pocahontas-Parodie einer amerikanischen Comedy Gruppe. Der über YouTube verbreitetetem Clip greift die vermeintlich magischen Fähigkeiten des Three Wolf Moon T-Shirts auf und spinnt sie weiter. Außerdem will The Mountain sein Produktportfolio erweitern. Geplant sind unter anderem T-Shirts mit vier Wölfen, T-Shirts in Übergrößen, und T-Shirts mit Motiven, die Nachts leuchten. Bleibt abzuwarten, ob diese dann einen vergleichbar magischen Einfluss auf die Kaufkraft haben, wie das Original Three Wolf Moon T-Shirt.

    aside 13 May

    Starenkasten Wolfgang S.

    Der Online-Shop Manufactum ist bekannt dafür, allerlei nützlichen aber auch jede Menge unnützen Kram zu führen. Der Nistkasten Wolfgang S. ist wohl von beidem etwas. Der schicke Kasten kommt in Form einer Überwachungskamera und hört auf den passenden Namen Wolfgang S. Manufaktum bewirbt den Kasten mit dem Slogan: “Gefühlte Sicherheit und Privatsphäre für unsere Singvögel!”

    Wolfgang S. ist überall.

    Der Preis ist mit 59,90 Euro einer solch genialen Umsetzung durchaus gerechtfertigt. Wolfgang S. kann jetzt vorbestellt werden und ist ab dem 03.06.2009 lieferbar. Also: Nistkamera kaufen und sofort einen Vogel kriegen!

    via Nerdcore

    aside 28 Apr

    Fotolia – Das Fotoportal im Selbstversuch

    Fotolia ist ein Fotoportal um Bilder kaufen und verkaufen zu können. Damit leistet das Portal nicht nur einen Beitrag, um seine selbst geschossenen Bilder monetarisieren zu können. Sondern es ist auch am stetigen Preisverfall von Werken der Fotojournalisten mitverantwortlich.

    Auf den ersten Blick wirkt fotolia seriös und professionell. Es ist technisch auf der Höhe und bietet qualitativ hochwertige Bilder zu fairen Preisen. Je nach Auflösung kostet ein Bild zwischen 1 und 20 Euro. Die Rechte zum kommerziellen Publizieren inbegriffen. Selbst eine volle Lizenz, um die Werke weiter vertreiben zu können, wird in den meisten Fällen für einen Aufpreis angeboten. Als Fotoinhaber gehen 30 Prozent des Verkaufspreises in die eigenen Kasse. Negativ ist bei fotolia anzumerken, dass die Bildersuche wegen den individuell von den Fotografen zu vergebenden Tags nicht immer zum gewünschten Bild führt.

    Graugans

    And the Winner is... Graugans!

    Selbst verständlich habe ich das Portal auch gleich getestet. Zu verlockend ist die Aussicht, ungenutzt auf der Festplatte verrottende Bilder in Geld verwandeln zu können. Ok, meine Kenntnisse und Fähigkeiten als Fotograf sind beschränkt. Dazu kommt, dass ich keine semiprofessionelle digitale Spiegelreflexkamera mein Eigen nenne, sondern nur eine Canon Kompaktkamera. Egal, fix angemeldet, fünf Bilder hochgeschossen, Tags zugewiesen und auf die redaktionelle Bestätigung, ob sie denn auch den Ansprüchen von fotolia entsprechen, gewartet. Tataaa! Immerhin eines davon wurde nach einer knappen Woche ins Angebot aufgenommen. Dann mal schauen, ob sich irgendjemand für die treu-doof drein blickende Graugans aus dem Englischen Garten interessiert. Vielleicht werd´ ich ja doch noch reich…

    aside 23 Apr

    Mythbusters bauen riesigen Legoball

    Nach den Fragen wie “Kann man ein gesunkenes Schiff mit Tischtennisbällen heben?” und “Ist man unter Wasser vor Gewehrschüssen sicher?” kommt in der nächsten Folge “Wie weit rollt ein mannshoher, Riesenlegoball?”. Schon seit einiger Zeit kursiert im Netz folgendes Video, in dem ein Möchtegern-Indiana-Jones vor einem riesigen Legoball flüchtet.

    Meiner unwissenschaftlichen Meinung nach, funktioniert das so wie im Video gesehen nie und nimmer, aber wer weiß. Die zwei schrägen Hobby-Bastler und ihr Team werden aus einer Million Legosteine einen ähnlich großen Legoball formen und ihm einen Härtetest unterziehen. Bis dies in Deutschland ausgestrahlt wird, kann allerdings noch einige Zeit vergehen. Denn leider können wir hier im Gegensatz zu den Amerikanern die aktuellen Mythbusters-Folgen nur über böse Torrents oder andere illegale Quellen holen, aber zum Glück gibt es sogar amerikanische Serien, die auch wir kostenlos anschauen können. Hier schon mal ein Vorgeschmack:

    aside 20 Apr

    Kung-Fu-Jesus vs. Evil-Papst

    Zugegeben, Religion ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Dass jedoch Jesus deutlich cooler und charismatischer ist, als der Papst, beweist dieses Video. Besonders schön: Nachdem unser Jesus den anonymisierten Papst ordentlich á la Chuck Norris mit einem abschließenden Roundhouse Kick vermöbelt hat, leuchtet der gelbe Kondomring wie ein Heiligenschein über Jesus´ Kopf. Was für eine Metapher…

    Kung Fu Jesus for Safe Sex – Watch more Funny Videos

    Via mindsdelight

    aside 10 Apr

    Lego: Psycho zum Nachspielen

    Auf der CustomCon 22, einer Messe für selbst gebasteltes Spielzeug, stellt ein besonders kreativer Aussteller seine Lego-Variante von verschiedenen Horror-Klassikern vor. Darunter selbstverständlich auch Figuren zu Alfred Hitchcock Psycho. Besonders nett: Norman Bates mit Perücke und Messer (siehe unten). Aber auch die anderen Figuren wie das Opfer Marion Crane, oder Normans tote Mutter im Rollstuhl wissen zu gefallen. Herrlich morbide!

    norman als mutter

    aside 5 Apr

    123Spoof: Call-ID Spoofing für das iPhone

    Mit Call-ID Spoofing von 123Spoof für das iPhone wird beim Angerufenen anstatt der Originalnummer eine frei wählbare Zahlenreihe angezeigt – egal ob 123, 007 oder die Rufnummer von Frau Merkel. Nerd-Supreme hat sich 123Spoof genauer angeschaut und erstaunt festgestellt, dass dieser Dienst trotz eines Verbotes (§ 66j Telekommunikationsgesetz) sogar in Deutschland funktioniert.

    Mit 123Spoof können Anrufer ihre echte Telefonnummer verschleiern.

    Das Mitte März veröffentlichte 123Spoof verspricht Prepaid-Telefonie in alle Netze für über 50 Länder. Dazu kommen Features wie das oben beschrieben Caller ID Spoofing. Außerdem ist es Möglich, seine Stimme zu verfremden, das Gespräch aufzunehmen oder direkt auf die Mailbox des Angerufenen weitergeleitet zu werden. 123Spoof ist über den Cydia-Store kostenlos erhältlich. Für den Zugriff auf den Cydia-Store wird ein Iphone mit Jailbreak benötigt, zumindest noch.

    Um mit 123Spoof telefonieren zu können, muss ein Prepaid Konto mit mindestens 10 US-Dollar aufgeladen werden. Die Anmeldung erfolgt direkt über das iPhone. Ein paar persönliche Daten und die Kreditkartennummer – fertig. Das Prepaid-Konto wurde übrigens mit der amerikanischen virtuellen Kreditkarte Entropay aufgeladen. Ob das Aufladen des Prepaid-Kontos von 123Spoof auch mit einer deutschen Kreditkarte funktioniert, ist nicht bekannt. Mit aufgeladenem Konto lässt sich mit verhältnismäßig guter Sprachqualität beliebige Teilnehmer anrufen. Der Anruf ins deutsche Mobilfunknetze kostet über 123Spoof zwischen 20 und 30 Cent pro Minute. Zusätzlich zu diesen Gebühren kommt eine Festnetzverbindung nach New York(!).

    In Amerika ist es übrigens trotz einiger Gerichtsverfahren seit 2004 absolut legal seine wahre Call ID mit Spoofing-Diensten zu verschleiern. Dutzende Firmen bieten diesen Dienst zum Teil sogar kostenlos an. Zielgruppe sind offiziell Journalisten, Detekteien, Rechtsanwälte und Inkassobüros. Aber selbstverständlich ruft eine derartige Möglichkeit der Täuschung auch Betrüger auf den Plan. Nerd-Supreme weist noch einmal darauf hin, dass Call-ID Spoofing in Deutschland laut § 66j Telekommunikationsgesetz verboten ist. Auch das mit 123Spoof mögliche Aufzeichnen von Telefonaten ist nur mit dem Wissen aller beteiligten Parteien erlaubt. Aufgrund der rechtlichen Fallstricke und der offensichtlichen Betrugsmöglichkeit rät Nerd-Supreme von diesem Programm ab.

    aside 2 Apr

    Opera mit Mimiksteuerung

    Ahh, was für ein erster April. Was haben wir gelacht. Wie üblich wird das Web von allerhand mehr oder weniger lustigen Falschmeldungen überschwemmt. Zu den weniger lustigen gehört zweifellos das hier , oder dieses oder gar dieses nicht lustige Machwerk. Aber es gibt auch Ausnahmen. Richtig zum Schmunzeln brachte uns Operas Video zu Mimiksteuerung ihres Browsers, der sagenumwobenen Opera Face Gestures.

    aside 30 Mar

    PS3: Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle-Cars

    Nach mittlerweile Wochen, wenn nicht gar Monaten des begeisterten Zockens wird es Zeit, das von Psyonix entwickelte kleine aber feine PS3-Spielchen Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle-Cars vorzustellen.

    Zugegeben, der Titel Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle-Cars (SARPBC) ist der längste und schwierigste, der mir in meiner über zwei Dekaden zurückreichenden Zockererfahrung je untergekommen ist. Im Gegensatz zum komplizierten Titel ist das Spielprinzip jedoch erfrischend simpel, die Steuerung genial-intuitiv und die Langzeitmotivation Weltklasse.

    Ihr steuert in SARPBC eines von fünf an funkferngesteuerte Autos erinnernde Vehikel. Eine ganze Reihe von Minispielen machen euch dabei mit der Steuerung vertraut. Neben üblichen Features wie einer Handbremse spendierte Psyonix den Battle-Cars einen Turbo, der die leichten Autos bei geschickter Handhabung raketengleich durch die Luft zischen lässt. Außerdem können die Battle-Cars springen und akrobatische Salti vollführen. Die Minispiele sind schnell durchgespielt und bereiten auf das eigentliche Highlight des Games vor – den Online-Modus.

    Tolle Tore vom Flexynator mit dem cheesy-Titel: Proudest Moments so far

    Hier stehen hunderte Zocker für 1vs1 bis 4vs4 Spiele bereit. Ziel ist es, einen überdimensionalen Metallball ins gegnerische Tor zu manövrieren. Und das klingt einfacher als es ist. SARPBC ist definitiv nichts für Gelegenheitsspieler. Dafür sind die überlegenen Skills einiger Ausnahmespieler einfach zu deprimierend. Auch der Herr Sternomat, der schon einige hundert Spiele online gewonnen hat und (noch) unter den Top-Ten der Europa-Liste rangiert, beißt oft genug wütend ins Joypad. Und langsam aber sicher sieht selbst der Sternomat ein, dass seine Reflexe altersbedingt langsam aber sicher verkümmern. Wer dennoch weiter in meiner SARPBC-Wunde bohren möchte, sei herzlich eingeladen, mich im PSN zu adden und herauszufordern. Oder ihr versucht in einer Team-Partie den größenwahnsinnigen Chuck_Norris (the_zeeeb / Sternomat) zu stürzen.

    Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle-Cars steht seit geraumer Zeit und nur im PSN-Store für 9,99 Euro bereit. Für den nach einer gewissen Eingewöhnungszeit motivierendsten Independent-Titel im Store gibt es nur ein Fazit: Demo laden – staunen – kaufen!

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