Sternomat steigt auf – In eigener Sache

Kollege Sternkopf ist eins der Gründungsmitglieder von Nerd Supreme (und hat einige der meistgelesenen Beiträge geschrieben, etwa zum legendären Three Wolf Moon Shirt. Außerdem hat er mich bislang jedes Mal in Super Atomic Powered Battlecars abgezogen). Nach einem respektvollen Journalismus-Studium und  ebenso respektvollen Posten bei ZeitJung und ComputerWoche wechselte er nun quasi auf die Profi-Seite der Nerd- und Gadget-Berichterstattung:

Er ist seit dem 23. Juli der neue Chefredakteur von Gizmodo.de (dem deutschen Ableger von Gizmodo.com).

Demzufolge wird es künftig wahrscheinlich kaum noch Beiträge hier von ihm geben, aber umso mehr bei seiner neuen Plattform. Die Autorenliste zeigt, dass er teilweise im Halbstundentakt die Beiträge raushaut, keine schlechte Leistung.

Die verbliebene Rumpfmannschaft von Nerd Supreme (wann hat eigentlich der Weins hier das letzte Mal was geschrieben) wünscht ihm natürlich alles Gute und viel Erfolg – und auch ihr solltet dem neuen Gizmodo auf alle Fälle eine Chance geben.

Neu: Jetzt mit BitBlokes

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Der Jürgen ist nicht nur ein ehemaliger Kollege, Freund und  Tauchlehrer meines Vertrauens, sondern auch der Macher von BitBlokes.de. (wem der Name bekannt vorkommt: Der ReiserFS-Benchmark hier bei Nerd Supreme ist von ihm). Die Themen im Blog passen wunderbar zu uns, es geht um Open Source Programme, Netzpolitik und Sicherheit.

Deswegen findet ihr ab sofort die letzten fünf News von BitBlokes da rechts in der Leiste (seit die Werbung weg ist, hab ich da ja viel, viel Platz :) ).

Viel Spaß

tl;dr: Rechts ist jetzt ein RSS-Feed der News von BitBlokes.de

Neues Theme gesucht

Seit dem Start von Nerd-Supreme nutzen wir das StudioPress Theme von DailyBlogTips.  Inzwischen wird es allerdings fad – immerhin sind wir damit schon über   zwei Jahre online (Yay). Doch was tun? Ich suche immer wieder sporadisch nach neuen Themes, bislang hat aber noch nichts so wirklich meine Aufmerksamkeit gefesselt.

Deswegen werd ich die Leser doch am besten mit einbeziehen – wer hat Vorschläge für WordPress-Blogs? Gern im Magazin-Style, allerdings würde ich die Tradition, alle Artikel auf der Frontseite zu zeigen, gerne beibehalten. Ja, es kostet Klicks, aber ich finde es angenehmer für Besucher. Und das ist ja wohl das wichtigste.

Also, wer Tipps hat, nur her damit. Theme sollte zwei oder dreispaltig sein, und zudem mindestens 560 Pixel breit (für Bilder und Videos). Es darf auch ein wenig Geld kosten, bis zu 100 Euro könnte ich locker machen – wenn es das Theme wert ist.

Grundsätzlich ist es mir egal, wie viele andere Seiten das Theme nutzen – es muss halt hierher passen.

Danke schonmal.

 

In eigener Sache: Kauft eure Links woanders

Wie es denn ausschauen würde, hat mich der junge Mann am Telefon gefragt. Ob er mir vielleicht Geld geben könnte, ich müsste ja nur ein paar Links in meine Beiträge setzen – ob das drin wäre?

Nein. Das ist nicht drin. Ich habe Werbung, ja, aber die ist als Werbung gekennzeichnet (ein paar Amazon-Links und das Adsense-Kästchen). Persönlich finde ich, dass bezahlte Links Betrug am Leser ist – und maximal kurzfristig finanzielle Vorteile bringt.

Die ganze Geschichte ist zwar schon ein bisschen her, ich hatte den Anruf als lästig abgetan und eigentlich vergessen. Der Artikel  ” Basicthinking, Onlinekosten GMBH und der Keyword Spam” vom Sascha bei Netbooknews hat ihn mir den Vorfall dann allerdings wieder ins Gedächtnis gerufen – wobei ich keine Ahnung habe, ob ich da wirklich auch auf der Liste stand. Wenn ich mir das Excel-Sheet da so durchschaue, was man alles hätte bewerben müssen, na vielen Dank. Das passt auf keinen Fall hier rein (Base? Really?).

Auch Google hat sich mittlerweile geäußert, man mag so etwas nicht.

Also: Kauft eure Links woanders, hier gibts nichts. Und wenn immer eine “SEO Consultant” vorschlägt, man solle einfach ein paar Links kaufen, dann zeigt demjenigen freundlich aber bestimmt, wo er die Tür findet.

In eigener Sache: Protest gegen den Jugendmedienschutz

Ich hab, ehrlich gesagt, keine Ahnung, ob mich der neue Jugendmedienschutz Staatsvertrag überhaupt betrifft. Ist ein Bericht über Infamous schon ausschlag genug dafür, dass mein Blog für unter 18jährige nicht mehr betretbar ist? Keine Ahnung.

Aber genau diese Unwissenheit, diese Verwirrung der Blogger und diese Technikidiotie ist es, die mich zum Wahnsinn treibt. Schröder ist genauso technisch weit weg wie von der Leyen. Oder wie Lawblogger Udo Vetter schreibt:

Man kann und muss sich über den geplanten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) aufregen. Die geplanten Regelungen sind weltfremd im wahrsten Sinne des Wortes. Das Internet ist ein internationales Medium. Kein Inhalteanbieter aus einem anderen Land wird sich um in Deutschland angeordnete Alterskennzeichnungen und Sperrzeiten scheren.

Hintergrund: Zum 1. Januar tritt der neue JMStV in Kraft, nachdem Medienanbieter – dazu gehören auch Webseitenbesitzer und Blogger – Inhalte kennzeichnen müssen, wenn sie Jugendliche gefährden können. Ähnlich wie bei Filmen oder Spielen solle man dann doch bitte ein “Ab 12, ab 16, ab 18″ einbauen, das technisch irgendwie überprüfen oder – und das ist das allerschärfste – einfach Sendezeiten einhalten. Sendezeiten. Wie bei RTL 2, wo die Softpornos erst nachts laufen, so Sendungen wie X-Diaries aber fröhlich vor 20 Uhr gezeigt werden. Yeah, right.

Wie auch schon bei den “Hacker-Tools” gilt das Gesetz natürlich nur innerhalb Deutschlands, ziehe ich Nerd Supreme also nach Österreich um, greift es also eigentlich nicht. Das wäre für mich durchaus eine Option.

Deswegen wird hier von 17 bis 18 Uhr für deutsche Surfen dicht. Sorry. Bedankt euch bei der Bundesfamilienministerin.

So, es geht wieder – der Eintrag bleibt trotzdem online.

Weitere Infos:

FAQ zum JMStV

VZlog macht zu

Piratenpad

Abt: Ihr macht doch jeden Schmarrn mit

Hallo lieber Leser (wow, drei Posts an einem Tag, phuu)

und gleich noch ein paar Updates: Zum einen habe ich Flattr installiert. Nicht nur, weil es gerade jeder aus der Blogosphäre macht, sondern weil ich den Dienst auch recht gut finde und hoffe, dass er sich langfristig durchsetzt.

Flattr ist von “den Machern der Piratebay” und soll ein Microbezahlsystem für Online-Dienste werden. Es besticht durch ein simples Konzept: Monatlich legt ihr fest, wie viel Geld ihr verflattern wollt. Jeden Beitrag, den ihr Flattert wird dann in eine Liste aufgenommen. Am Ende des Monats wird euer festgelegtes Geld durch alle geflatterten Artikel geteilt, die Autoren der Artikel erhalten für jeden Eintrag den jeweiligen Anteil. Würdet ihr also zB drei Artikel auf Nerd Supreme flattern, zwei bei der Taz und einen bei einem anderen Objekt, würde euer Flattr-Betrag durch sechs geteilt und ausgezahlt werden. Die Taz hat wohl damit schon recht gute Erfahrungen gemacht.

Außerdem versucht ich am Ende der jeweiligen Beiträge ein “Mir gefällt das auf Facebook”-Knopf einzubauen – derzeit scheitert es aber noch an meinen wüsten Webdesign-Skills. Nunja.
Wenn ich schonmal dabei bin, kann ich auch gleich ein wenig aufräumen. StumbleUpon fliegt raus, die Social Media Leiste wird auf Del.Icio.Us verkleinert – der Sternomat meinte, ich soll sie ganz rauswerfen, aber ich mag Del.Icio.Us.

Sollte irgendetwas nicht gehen oder ihr unzufrieden mit den Änderungen sein, lasst es mich doch bitte in den Kommentaren wissen.

Grüße,

Mo

Kleiner Themenschwenk gefällig

Hallo liebe Leser,

Nerd-Supreme ist ja ursprünglich als komplettes Gadget-Blog gestartet – die kühne Vision war Platz drei neben Endgadget und Gizmodo (US). Fakt ist, dass wir dem nicht nachgekommen sind – was an viel (bezahlter) Arbeit auf der einen und Privatleben auf der anderen Seite liegt.

Ich würde daher gerne ein wenig die Themen variieren. Gadgets und so Internetzeugs bleiben weiterhin drin, allerdings würde ich persönlich den Fokus ein wenige mehr in den Bereich IT-Sicherheit und Netzwerk legen. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich in diesen Themen sowieso zuhause bin, zum anderen habe ich hier einen brandneuen Netzwerkbenchmark von Ixia, den ich unbedingt ausprobieren will.

Update: Internes: Nerd Supreme + IE = #Fail

Irgendwie spinnt unsere Seite, wenn man sie mit dem Internet Explorer ansurft. Keine Ahnung, was da hackt. Muss ich mir in Ruhe anschauen, kann aber dauern. Bis dahin als Workaround:

Opera, Firefox, Chrome und Safari funktionieren einwandfrei. Wahrscheinlich auch Lynx, wobei da wahrscheinlich keine fancy Lightbox-Funktion bei Bildern geht. Oder Bilder überhaupt.

Update: Sieht so aus, als wäre das Kommentarsystem Disqus das Problem. Irgendein JavaScriptaufruf fuxt mit der Engine des IE herum. Ich habe Disqus (leider) erstmal deaktiviert, vielleicht finde ich eine Lösung. Es kann aber noch dauern, bis sich die Änderung durch den Cache gefressen hat.

MP3s über Amazon kaufen – ein Selbstversuch

Seit März 2009 kann man beim deutschen Amazon MP3 Store Alben und einzelne Lieder als MP3s ohne Kopierschutz kaufen. Damit mischt Amazon einen Markt kräftig auf, in dem sich seit einigen Jahren Dienste wie Napster, Musicload oder iTunes zu etablieren versuchen. Zankapfel ist aber seit langem ein Kopierschutz mittels Digital Rights Management (DRM), der ein Abspielen auf anderen Systemen als Windows oder Apple nahezu unmöglich macht.

Amazons MP3-Store verzichtet ebenfalls auf einen DRM-Kopierschutz und beinhaltet mittlerweile ein beeindruckenendes Portofolio. Neben aktuellen Songs gibt es auch zahlreiche Klassiker und ältere Alben. Anders als bei iTunes gibt es keinen Einheitspreis für Songs oder Alben. Amazon staffelt die Preise, diese reichen von etwa 4,90 Euro bis hin zu knapp 10 Euro pro Album. Einzelne Lieder kosten ab 70 Cent bis hin zu 99 Cent.

Amazon MP3

Der Download-Manager von Amazon: Gibt es für Windows, Mac OS und Linux.

Technisch gesehen macht man keinen schlechten Deal. Amazon verkauft die meisten Lieder mit einer Bitrate von 256 kbs im MP3-Format. Die einzelnen Dateien sind einwandfrei getagged, inklusive Albumcover. Dank DRM-Verzicht lassen sich die Dateien in jedem MP3-fähigen Player abspielen oder brennen. Getestet haben wir es mit einem iPod Video, es funktionierte einwandfrei. Dennoch sind die Dateien über Wasserzeichen gekennzeichnet. Wie Wired berichtet lassen sich die Dateien damit dem jeweiligen Verkaufsort zuordnen, enthalten aber keinerlei private Informationen über den Käufer.

Amazon MP3 Wired

Wie man in diesem Bild von Wired sieht, enthalten die Amazon-Dateien einen kleinen Unterschied gegenüber einer komplett freien Datei.

Einen Nachteil gibt es allerdings gegenüber Diensten wie Napster: Die Lieder lassen sich eigentlich nur einmal herunterladen. Amazon schreibt in der FAQ, dass sich der Nutzer anschließend selbst um Backups kümmern muss. Im Forum wird allerdings berichtet, dass man im Notfall dem Amazon-Kundendienst eine E-Mail schreiben kann, anschließend werden die Lieder wieder für einen Download freigegeben. Das könnte Amazon noch ein wenig eleganter regeln. Ansonsten ist der Dienst ein Vorbild und zeigt, wie man mit einem einfachen System Musik im Internet verkaufen kann, ohne den Endkunden DRM-Systeme aufzuzwingen.