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Wie bekomme ich eine qualifizierte elektronische Signatur?

… habe ich mich gefragt. Denn die Verlage, für die ich arbeite, dürfen Rechnungen nur mit so einer qualifizierten elektronischen Signatur (für uns Insider künftig QES (hihi, klingt wie Käs, hihi)) entgegennehmen. Das hat mit der Steuer zu tun, heißt es.

Ok, mich hat das Thema sowieso interessiert, in der Praxis erweist sich das als erstaunlich einfach – wenn man mal rausgefunden hat, wen man fragen soll. Von vorne: Der Wikipedia Eintrag gibt schonmal recht gute Auskunft darüber, was die QES ist und wer sie ausgeben darf. Ich hab anschließend die verschiedenen Trustcenter abgeklappert, auf der Suche nach der Antwort zur Frage “Was kostet das eigentlich?”. Hier liegt nämlich das Problem, kaum ein Anbieter hatte eine Antwort darauf, das ist alles sehr verschwurbelt.

Inzwischen weiß ich: Für die QES braucht man folgende Dinge:

  • Signaturkarte
  • Zertifikat
  • Chipkartenleser, mindestens Klasse 2
  • Software

Am meisten Information hab ich bei den Sparkassen rauslesen können, das passende S-Trust-Ausgabecenter ist nicht so weit von mir weg. Also habe ich da angerufen und wurde recht schnell zum passenden Berater durchgestellt.

Von da an ging es echt schnell. Er konnte mir Preise nennen: Zertifikat = 20 Euro/Jahr, Karte 10 Euro für Sparkassenkunden, Leser ist bei etwa 35 Euro und die Software bei 29 Euro, allerdings gibt es eine 30-tägige Trial-Version. Letzteres ist praktisch, da man die Software zwar für die Installation des Zertifikats braucht, ich aber für den eigentlichen Signiervorgang auf Adobe Acrobat Pro zurückgreifen möchte.

Ich hab einen Termin zur Anmeldung ausgemacht, die zugeschickten Unterlagen ausgefüllt und den Personalausweise mitgenommen. Dort  warteten zwei Berater auf mich und innerhalb von 20 Minuten war das alles erledigt. Das Zertifikat muss noch freigeschaltet werden, anschließend sollte ich qualifiziert digital signieren können.

Wie gesagt, der eigentliche Vorgang ist relativ Zeit- und Kostensparend. Die Dokumentation bis dahin ist aber sehr spärlich. Und noch was: Versucht so was nie über den Sparkassen oder Post-Schalter zu machen – da ist noch weniger Wissen vorhanden. Sucht euch den passenden Ansprechpartner über das Netz oder lasst euch in der Zentrale durchstellen.

Android SDK für Screenshots installieren

Ich war stinksauer. Ich wollte Screenshots von nem Android-Smartphone, mittels ddms aus dem SDK,  machen (Hintergrund: Ich stelle derzeit auf PCWelt.de täglich zwei mobile Apps vor, darunter auch Android). Aber das Ganze ist so kompliziert, zum kotzen. Daher hier eine Anleitung, mit allen Fehlern, auf die ich gestoßen bin.

Vorbemerkung: Weil ich mir mein System nicht versauen wollte, habe ich ein virtuelles Windows XP genommen, auf dem nur das Android SDK laufen soll.

Vorbereitung:

Bevor ihr irgendwas anderes macht, installiert euch das aktuelle JDK von Sun, Download hier. Nach der Installation müsst ihr erstmal den Pfad zu Java in eure PATH-Umgebungsvariable eintragen.Diese liegt unter Start – Systemsteuerung – System – Reiter “Erweitert” – Schaltfläche “Umgebunsvariablen”.

Android SDK 1

Der eingetragene Pfad ist, gelinde gesagt, Bullshit. Sucht in der Installation so weit, bis ihr wirklich die Java-Anwendungen findet. Bei mir liegen die unter “C:\Sun\SDK\jdk\jre\bin”. Diesen Pfad müsst ihr nun zusätzlich in PATH eintragen, die Trennung zum vorherigen Pfad gebt ihr mit einem Strichpunkt (;) an.

Jetzt könnt ihr euch das neue Android SDK R3 hier ziehen. Anders als die Vorgänger kommt diesmal kein USB-Treiber mit. Den startet ihr über “SDK Setup.exe”. Ein paar Infos, falls es schief geht: Die Anwendung braucht in jedem Fall die Ordner “add-ons” und “plattforms”. Die können leer, müssen aber vorhanden sein. Wenn es nicht klappt, dann startet über die Kommandozeile die Datei “\tools\android.bat”, die sollte im Notfall auswerfen, was noch fehlt.

Sollte der Start klappen, versucht der Manager die aktuelle Pakete einzulesen. Hier ist der nächste Fehler. Teilweise kann über HTTPS keine Verbindung hergestellt werden. Dann müsst ihr  in den Settings den Haken bei “Force https://.. sources to be fetched using http://..”" setzen.

Anschließend sollten sich die Pakete anzeigen lassen.

Vergesst nicht, dass ihr bei Screenshots den Debugging-Modus im Smartphone installieren müsst.

Android ist zwar ein nettes System, aber Screenshots sind die Hölle.

Hilfestellung und Dank an: AndroidandMe

Tauchcomputer Seemann XP5 im Test

Ich bin zurück von einem kurzen Tauchurlaub in Dahab, wo ich unter anderem die Macher des Portals Dive Hive besucht hab. Viel wichtiger ist aber, dass ich meine Ausrüstung um zwei essentielle Dinge erweitert habe: Flossen vom Typ Scubapro Seawing Nova (fallen auf) und den Tauchcomputer Seemann XP5 (fällt weniger auf). Hier meine Erfahrungen mit letzterem:

Zuvor muss ich sagen, ich bin ein rechter Rookie was Tauchen angeht. Ich hab den PADI AOWD und Enriched Air und nun gerade mal 28 Tauchgänge in meinem Logbuch. Trotzdem wollte ich einen Tauchcomputer – auch weil ich eine Statistik-Whore bin (deswegen läuft hier auch Piwik und Feedburner mit).

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(Quelle: Seemann)

Beim Kauf schwankte ich zwischen dem Suunto Gekko und dem Seemann XP5, hab mich dann aber wegen der aktiven Hintergrundbeleuchtung für letzteren entschieden. Der XP5 bietet ein klar ablesbares Display, das Unterwasser alle notwendigen Infos für einen Spaßtaucher bietet. Zudem unterstützt er das Nitrox-Tauchen, und erlaubt eine Tauchgangsplanung, basierend auf der jeweiligen Wert Sauerstoffsättigung. Die Bedienung läuft über zwei Tasten, eine an der Front, eine seitlich.

Seemann anzeige

(Quelle: Seemann)

Insgesamt war ich mit dem Seemann XP5 recht zufrieden, gestört hat mich eigentlich nur eins: Ich hab den Computer auch beim Schnorcheln dabei gehabt, und selbst wenn ich nur kurz ein wenig abgetaucht bin, hat das der XP5 als neuen Tauchgang ins Logbuch eingetragen. Außerdem wurde der Fly-Timer zurückgesetzt. Klar, ich mag auch beim Schnorcheln meine Tiefe wissen, in den Speicher sollten Tauchgänge meiner Meinung aber erst aufgenommen werden, wenn sie länger als eine Minute dauern. Theoretisch hätte ich zwar von Tauchcomputer auf Tiefenmesser umschalten können, aber daran hab ich nicht gedacht – auch hätte ich wahrscheinlich vergessen, die Option vor einem richtigen Tauchgang wieder zurückzustellen. Hier würde ich mir ein wenig mehr Flexibilität wünschen.

Ansonsten kann ich den Seemann XP5 für alle Spaßtaucher, die einen günstigen Computer mit aktiver Hintergrundbeleuchtung suchen, empfehlen. Preislich liegt er mit dem Suunto Gekko gleich auf, ich hatte beide für etwa 200 Euro im Laden zur Auswahl, im Netz ist er aktuell ab 180 Euro plus Versand zu finden. Noch ein Vorteil: Anders als der Gekko bietet der XP5 einen Simulationsmodus und lässt per Datenkabel auslesen – das habe ich aber noch nicht gefunden. Wenn einer über eins stolpert, freue ich mich über einen Hinweis in den Kommentaren.

Einladungen für Google Wave zu verschenken

GoogleWave

Unser Mitschreiber Sternomat hat ja hier beim TecChannel den neuen Google-Dienst “Wave” genauer erklärt. Und wie es sich für Geeks gehört, haben wir einige Einladungen übrig, die wir gerne an unsere Leser verteilen möchten. Genauer gesagt, zwölf Stück.

Wer eine haben möchte, möge bitte einen Kommentar schreiben. Wichtig ist, dass ihr eine gültige E-Mail-Adresse angebt – die natürlich nicht angezeigt wird und an die wir auch keinen Spam schicken.

Update: Alle Einladungen sind raus – jetzt liegt es an unseren Lesern, dass sie die weiterverteilen.

Windows 7 Unterstützung für Steam

Valve hat endlich die Windows 7 Unterstützung in den Steam Client integriert. Das beste Feature ist die Unterstützung für Jumplists, so kann man direkt die zuletzt gespielten Spiele aufrufen. Praktischerweise lassen sich die häufig gespielten Games auch gleich festpinnen.
steam win7

Mir ist das mehr als recht, nutze ich doch die Community-Funktionen von Steam nur sehr eingeschränkt – außer wenn ich den Herrn Obermeier in Team Fortress 2 jage. Bleibt zu hoffen, dass der Steam-Client nun auch insgesamt weniger Zicken unter Windows 7 macht. Kürzlich hatte ich beispielsweise wieder Probleme mit UT3, die scheinen sich aber von selbst erledigt zu haben.

Canabalt – Zeitverschwender deluxe

Flash-Game sind mittlerweile so omnipräsent wie Katzen-Content oder wackelige Videos. Teilweise sind sie gut, teilweise fad. Eine der besonderen Perlen ist definitiv Canabalt von Adam Atomic und Danny B. Das Spiel selbst ist in Graustufen gehalten, hat eine einfache Steuerung (B oder C = Sprung) und eine treibene musikalische Untermalung. Das Spielprinzip ist simpel: Lauf und spring soweit du kannst.

canabalt

Das klingt anfangs einfach, wird aber von Sprung zu Sprung schneller und komplizierter. Selbst wenn man mal wieder gegen eine Wand kracht, weil man nicht rechtzeitig weggesprungen ist, will man sofort wieder von vorne anfangen.

Canabalt ist so wie die Jump and Runs von früher. Einfach, eingängig und teilweise schon unverschämt schwer. Ich vermisse sowas von einem “richtigen” Entwickler.

via HerrKaliban, der angeblich 4874 Meter weit kommt.

Windows 7: Domänen-Anmeldedaten eingeben

Es gibt so Dinge, die sind eigentlich recht simpel – wenn man sie kennt. Dazu gehört auch die Anmeldung an einer entfernten Windows-Domäne über VPN, etwa wenn man ein Laufwerk eines entfernten Servers mappen möchte.

Verwirrt hat mich, dass man beim Anmeldefeld lediglich nach Nutzername und Passwort gefragt wird, das Domäne-Eingabefeld ist ausgegraut und lässt sich nicht ändern. Deswegen muss man, wie schon in früheren Windows-Versionen, einen etwaigen Domänennamen in Großbuchstaben vor dem Nutzernamen eingeben, abgeschlossen wird das durch einen Backslash. Sieht dann so aus:

Clipboard01

Warum Microsoft das in Windows 7 nicht geändert hat, verwundert doch ein wenig. Vor allem wenn man diesen Trick nicht kennt, oder sich wie ich einfach nicht mehr daran erinnern kann, sorgt das doch für richtig Frust.

Und nun: Musik

Eigentlich muss man dazu nicht viel mehr sagen:


EMBED-Inspector Gadget Theme on Beer Bottles – Watch more free videos

Außer vielleicht: WTF? Ich stell jetzt einfach mal die Theorie auf, dass unser Pfandsystem Kreativität unterdrückt. Schönes Wochenende :-)

(via Topless Robot, deren Transformers 2 FAQ ich nur jedem empfehlen kann)

PS3 Slim: Noch nicht verfügbar und schon zerlegt

Sony bringt mit der PS 3 Slim eine abgespeckte Version der PS3 auf den Markt. Das ist die zweite Änderung im Design der PS3. Wie auch die aktuelle große Ausgabe verfügt die Konsole über lediglich zwei USB-Ports, sowie Anschlüsse für LAN, HDMI, das PS3-Kabel sowie einen optischen Ausgang.

Für Nerds schmerzhaft: Sony hat die Möglichkeit, ein Fremd-OS zu installieren gestrichen. Sprich: Kein Linux mehr. Wie auch die erste Auffrischung ist die PS3 Slim nicht abwärtskompatibel und verfügt über keinen Kartenleser.

Zwar ist die Konsole noch nicht in Europa im Handel, die Macher von ifixit.com haben die Konsole dennoch bereits zerlegt  und die Einzelteile abgelichtet.

ps3slimzerlegt

Quelle: ifixit.com

Was selten erwähnt wird: Auch bei der PS3 Slim kann man die Festplatte austauschen. Zwar kommt die PS3 Slim mit einer 120 GByte Platte, dank Standard-2,5-Zoll-SATA-Platten, aber hey, 500 Gig sind doch besser.

Windows 7 & Windows Vista: Anwender automatisch anmelden

Installiert man unter Windows 7 oder Windows Vista bestimmte Programme, etwa VMware Workstation oder den Player, tragen diese einen zusätzlichen Nutzer in das System mit ein. Das bedeutet bei einem Einzelnutzersystem meist, dass man nach dem Bootvorgang nicht mehr automatisch auf dem Desktop landet, sondern zunächst den User einloggen muss – selbst wenn kein Passwort gesetzt ist. Das ist nervig und kostet unnötig Zeit. Die Lösung hierfür ist gut versteckt.

Ihr benötigt das Menü Benutzerkonten, allerdings nicht das aus der Systemsteuerung. Drückt auf den Windows-Knopf der Taskleiste und gebt “netplwiz” ein, gefolgt von einem Return. Nun sollte das korrekte Fenster aufgehen, nämlich das hier:

Benutzerkonto

Hier seht ihr, welche Nutzer im System eingetragen sind, bei mir ist es der lokale User sowie der generische Nutzer von VMware. Entfernt nun den Haken bei “Benutzer müssen Benutzername und Kennwort eingeben” und drückt übernehmen. Nun sollte frägt euch das System, welcher User künftig automatisch angemeldet werden soll, und wie sein Passwort lautet.

Benutzerkonto

Hier einfach den passenden User eintragen, eventuell das Passwort setzen und voila, beim nächsten Neustart werdet ihr automatisch eingeloggt.

Wer übrigens die Anmeldung nach dem Stand-By deaktivieren will, diese ist bei Windows 7  woanders versteckt. Und zwar in den Energieoptionen (Systemsteuerung – Energieoptionen). Als zweite Option oben links findet sich “Kennwort bei Reaktivierung anfordern”. Setzt hier die Auswahl bei “Kennwort ist nicht erforderlich” und Windows startet auch aus dem Stand-By brav in den Desktop.

Stand-By

Bei Windows Vista ist diese Option ebenfalls in den Energieoptionen versteckt, dort sieht das Menü allerdings anders aus.

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