Chatten statt Appen: Alternativen zu WhatsApp

Ich hab die Euphorie rund um WhatsApp nie verstanden. Gut, die Anmeldeprozedur war einfach und das Ding hat automatisch die Kontakte nach anderen Nutzern durchsucht (was mit der Telefonnummer natürlich clever gelöst ist), aber trotzdem war mir der Messenger immer zu unhandlich. Ich bevorzuge einfach Systeme, bei denen ich unabhängig bin.

Und künftig dürften sich wieder mehr für Alternativen zu WhatsApp interessieren. Der Grund: Die Anbieter haben nicht nur endlich eine relativ alte Sicherheitslücke geschlossen, sondern werden künftig wohl auch direkt Geld verlangen, sagt zumindest Kaspersky auf Facebook.

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Motorola: Ohne Bloatware gibt’s kein Update auf ICS

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Effing Motorola, ohne scheiß. Aber von vorne:

Ich bin seit dem Frühjahr stolzer Besitzer eines Motorola Razr. Ganz ehrlich, das Gerät an sich ist dabei keineswegs schlecht. Dünn, angenehm lange Akkulaufzeit, HDMI, Rückseite mit Kevlar, ordentlich interner Speicher und ein Slot für MicroSD-Karten. Aber der Softwaresupport von Motorola ist so ziemlich das mieseste, was derzeit im Android-Markt unterwegs sein dürfte.

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Freitagsvideo: Android-Ankündigungsvideo von 2007

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Kaum zu glauben, aber das Android-Betriebssystem wird dieses Jahr bereits Vier (das iPhone ist nicht viel älter…). So omnipräsent wie Android inzwischen ist, möchte man kaum glauben, dass wir noch vor wenigen Jahren mit Handys ohne Touchscreen unterwegs waren.

Für dieses Freitagsvideo habe ich deswegen das Ankündigungsvideo vom 11.11. 2007  herausgesucht, indem Sergey Brin und Steve Horowitz die erste Version von Android samt dem SDK vorstellen:

Offiziell veröffentlicht wurde Android dann auf dem Google G1 am 23.09.2008, ein Event, an das ich mich noch gut erinnern kann. Ich hab es damals beim TecChannel gecovert, der erste Artikel war mit ziemlich heißer Nadel gestrickt. Kollege Jürgen Fey hat dann auch einen Vorabtest des G1 geliefert, den ich im Februar mit der deutschen Version erweitert habe. Ich hätte mir das Ding fast gekauft, weil ich so fasziniert war. Im Nachhinein war es gut, dass ich auf den HTC Desire gewartet hab.

Und verglichen mit der aktuellen Version war Android damals furchtbar – langsam, stromfressend, der Browser war mau, von der App-Versorgung war alles andere als prickelnd (haha, mein erster Android-App-Artikel ist da noch verlinkt). Damals war kaum abzusehen, wie rasant sich Android entwickeln wird. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich damals so optimistisch war.

Wie waren eure Erfahrungen mit Android bisher?

Juraforum Impressums-App, Facebook, LanyFS, Lesetipps, Projekte

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Nachdem es zu heiß ist, um die wirklich großen Themen anzugehen, versuche ich mich an mehreren kleinen Beiträgen.

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Zunächst mal ein Hinweis an alle, die auf Facebook eine Fan-Seite betreiben. Denk dran, dass die der Impressumspflicht unterliegen und denkt dran, dass es genügend Anwälte gibt, die scheinbar keinen richtigen Job haben, und diese Seiten fröhlich abmahnen. Leider schaut es da nicht so aus, als würde Justizministerin oder die Ministerin für Verbraucherschutz (die ja eh kein Facebook-Fan ist) etwas dagegen tun würde, von daher würde ich jedem raten, ein sauberes Impressum einzurichten. Am einfachsten geht da mit der Impressumsapp von Juraforum.de. Alle weiteren Infos dazu und den Link zur Facebook-App gibt es hier. Vergesst nicht, dass das Impressum sofort zu finden sein sollte, also verlinkt die App idealerweise unter den ersten drei.

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Android 4.0 auf dem Nokia N900

Das N900 finde ich ja immer noch eines der interessantesten Smartphones von Nokia (andere übrigens auch, was die immer noch hohen Preise erklären dürfte…). Auch die Haxxor Community mag das Gerät scheinbar und bastelt fleißig daran herum (interessante Projekte sind etwa NeoPwn, passende Beiträge die Weaponizing the N900-Serie).

Das heißt aber auch, dass sich etwa Android inzwischen auf dem N900 recht heimisch fühlt. Das gilt auch für die neueste Version, Ice Cream Sandwich. Während die offiziellen Android-Anbieter noch diskutieren, welche Geräte das Upgrade erhalten, hat ein findiger Hacker bereits eine Pre(pre-pre-pre)-Alpha auf das N900 portiert. Der Videobeweis:

via engadget

Teagueduino – Hardware-Hacking ohne Löten

Wer hier öfter mitliest, hat vielleicht schon mitbekommen, das mich das komplette Arduino-System ziemlich fasziniert (hier liegt auch schon das Grundlagen-Kit rum, aber ich komm ja zu nichts). Ich hab allerdings ein Problem: Mir fehlt jegliches Wissen, wenn es um elektrische Basteleien geht. Ich kann ein wenig löten, ich weiß, dass man Plus und Minus braucht und Wiederstände und Kondensatoren wohl auch eine sinnvolle Sache sind.

Die Macher von Teagueduino (ja, ein schweres Wort) scheinen es auf Leute wie mich abgesehen zu haben. Oder genauer gesagt: Sie haben Mitleid mit uns.

Anstatt uns mit Löten und Lötzinnentfernungsapparaturen zu quälen, haben die Macher einen Arduino mit Steckplätzen kreiert. Zudem gibt es einen verbesserten Editor für Code, der in Echtzeit anzeigt, ob und welcher Strom auf den jeweiligen Ports fließt. Aber ach, was schreib ich, schaut euch dieses Video an:

Teagueduino from Adam Kumpf on Vimeo.

Das ganze könnte Arduino einen weiteren Schub geben – vor allem, da Google ja für Android-Zubehör auch auf diese Technik setzt. Ich kann mir damit ein paar coole Sachen vorstellen, mit denen etwa das Android-Smartphone Türen öffnet oder Laserpointer steuert um Katzen in den Wahnsinn zu treiben zu unterhalten.

Leider haben sie noch nichts zu Preisen oder Verfügbarkeit gesagt. Aber das Kit werde ich mir auf alle Fälle näher anschauen, wenn es auf den Markt kommen sollte (hoffentlich).

Wunderschön: WiFi-Netzwerke mit Langzeitbelichtung visualisiert

Timo Arnall, Jørn Knutsen und Einar Sneve Martinussen haben auf Vimeo ein wunderschönes Video mit dem Titel “Immaterials: Light painting WiFi hochgeladen. Sie haben einen Weg gesucht, wie sie die unsichtbaren WiFi-Netzwerke visualisieren können, die inzwischen jede Stadt durchziehen (lasst einfach mal WiFinder auf eurem Android laufen). Die Lösung steckte in einem vier Meter hohen  Masten mit zahlreichen LEDs, einem Arduino-gesteuertem Schalter und einer Kamera mit Langzeitbelichtung. Herausgekommen ist ein Video, das meiner Meinung nach geradezu magisch ist.

Immaterials: Light painting WiFi from Timo on Vimeo.

Android Market schlägt ähnliche Apps vor

Lifehacker hat mich auf ein neues Feature im Android Market aufmerksam gemacht, das ich auch bei uns bestätigen kann: Wählt man eine App aus, erscheint oben in der Leiste wo man etwa die Kommentare einsehen kann, ein neuer Schalter. Der ist auch schon eingedeutscht und heißt bei uns “Ähnlich”. Wie der Name andeutet, kann man sich damit Anwendungen anzeigen lassen, die ähnliche Funktionen erfüllen, wie die gerade ausgewählte.

Android Market Ähnliche Apps

Android Market Ähnliche Apps

Bei Grooveshark (übrigens ein genialer Dienst) zeigt er beispielweise andere Streaming-Dienste an (die aber nicht besonders reizvoll aussehen), bei MixZing (Mediaplayer) zeigt er andere Wiedergabe-Apps für Musik an. Wobei da allerdings Winamp fehlt, meiner Meinung nach aktuell eine der besten Android-Musik-Apps.

Scheint ab Version 2.2 kompatibel zu sein – allerdings ist mein Android gerooted und mit dem CynogenMod als Custom Firmware ausgestattet. Könnte es jemand mit nem vorinstallierten Android 2.2 überprüfen und das bestätigen? Danke!

Video: Dell Streak Unboxing Porn

Uch, das ist vielleicht ein SEO-freundlicher Titel. Wer die Videos nicht kennt (die übrigens, wahrscheinlich Safe for Work sind): Revision 3, ein US-Gadget-Magazin nutzt ausgefeilte Drehtechniken der 80er Jahre um Geeks und Nerds das nächstbeste zum Pr0n zu bieten – das Auspacken eines neuen Gadgets. Mit farbigen Filtern und einer dazu passenden Schönheit. Und schmierigem “Delivery Guy”. Doch genug des Vorspiels:

Ähem. So. Nunja. Also eigentlich hatte mcih das Streak durchaus interessiert – allerdings finde ich es als Tablet und iPad-Alternative zu klein, eigentlich vor allem zu schmal. Noch dazu Android OS 1.6? Nein Danke. Leider. Da warte ich doch dann weiter auf das Palmpad – oder das WeTab, das übrigens im September in die (Media) Märkte kommen soll.

Linkliste zur Defcon und Blackhat

Jaja, ich weiß, normalerweise kommen Links am Ende eines Buches – gnagna.

Trotzdem sind hier noch einige Links, die sich entweder direkt mit der Blackhat oder der Defcon beschäftigen oder besprochene Themen vertiefen:

Lauschangriff für Jedermann bei Spiegel Online, vom Kollegen Ries, der sich dankenswerterweise als Guide für Blackhat und Defcon zur Verfügung gestellt hat. Thema ist unter anderem der IMSI-Catcher von Chris Padget. (man beachte, dass der verdammte Speakergoon ne Ninja Badge hat. Und ich nicht. Damn)

Das Blog von Chiefmonkey (englisch), einem IT-Forensiker. Blackhat Tag 1, Barnaby Jacks ATM Hack, Blackhat Tag 2, Defcon Tag 1 und Defcon Tag 2. Oh, und die Tipps für Noobs.

Router-Zugang durch die Hintertür (Heise Security) Infos zu Craig Heffners Router Attacke

Rootkit für Android – ebenfalls HeiSec

Hacker Wonderland: Defcon 18 in Pictures (Wired.com) – Mehr Fotos von der Defcon von den Wired-Jungs.

Highlights from Blackhat and Defcon (ReadWriteWeb, englisch)

Ein bisschen Info rund um dieses seltsame Project Vigilant (da werd ich mich auch nochmal reinkniehen, das klingt alles sehr seltsam.)

wird (wahrscheinlich) fortgesetzt