Spaß mit der WPS-Schwachstelle

Ohboyohboyohboyohboy – 2012 wird großartig. Zumindest wenn es so weitergeht, wie es gestartet hat. Was ich meine? Die WPS-Lücke, die Stefan Viehböck zwischen den Jahren in diesem Blogeintrag dokumentiert hat. Wer es noch nicht gelesen hat: WPS steht für Wi-Fi Protected Setup, eine Technik, die das Wi-Fi-Konsortium nachträglich eingeführt hat. Mit Hilfe von WPS kann man Geräte mit einem Knopfdruck oder einer PIN zu einem sicheren WLAN hinzufügen. Das ist beispielsweise dann praktisch, wenn der Admin einen richtig langen Schlüssel für die WPA/WPA2-Verschlüsselung vergibt – der Nutzer muss nur einen Knopf drücken oder eine PIN eingeben.

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Ich bau mir die “Executor”

Meine Freundin scheint hier mitzulesen. Nur so kann ich mir erklären, wie sich unter meinem Weihnachtsbaum der Lego Bausatz der “Executor”, Darth Vaders Flaggschiff einfand. Unglaublich. Ich hatte ja bereits hier über das Lego-Modell des Super-Sternzerstörers geschrieben, das aus 3152 Teilen besteht und aufgebaut knapp 1,20 Meter lang ist.

Egal, das Ding ist da und will aufgebaut werden. Ich hab inzwischen angefangen (wann ich fertig bin? hahahahaha) und ich kann ein paar Dinge bereits teilen:

  • Lego verlernt man nicht. Wer als Kind oder Jugendlicher Modelle gebaut hat, der hat diesen “Ah, Das Teil hier ist das richtige, da brauch ich die Knöpfe oben nicht mehr zählen” Blick immer noch – oder er kommt nach kurzer Zeit wieder.
  • Es macht verflucht süchtig. Ganz ehrlich. Man fällt sofort in diesen “nur noch eine Seite, dann hör ich auf”-Modus. Wie bei einem guten Videospiel.
  • Man sucht immer nach Bauteilen, die man gerade in der Hand hatte.

Nachdem ich gestern viel zu lange an der Bodenplatte gebaut habe (aber sie ist fertig. Hot Damn), bin ich jetzt ein wenig müde, weswegen Blogeintrag ein wenig kürzer aus. Aaaaber, dafür gibt es eine ausführliche Bilderstrecke. Bitteschön:

Ich werde meinen Baufortschritt natürlich weiter dokumentieren und euch auf dem Laufenden halten.

 

 

Microsoft Research: Jede Oberfläche wird zum Touchscreen

Vor dem Artikel eine Bitte: Können wir es in Zukunft einfach unterlassen, Microsoft zu verteufeln? Ja, die Firma hat sich vor 10 Jahren oder so nicht gerade mit Ruhm beckleckert, vor allem im Umgang mit Linux. Aber: Das hat nichts mehr mit der aktuellen Firmenpolitik zu tun (im Gegenteil, Microsoft hat zahlreiche Beiträge zum aktuellen Linux-Kernel geliefert). Also,k können wir bitte Dinge wie Micro$oft einfach lassen? Danke.

Zum Beitrag:

Microsoft Research, das sind die Burschen, die das Kinect entwickelt haben. Und die noch viel viel mehr mit diesem Sensor-System vorhaben. Zum Beispiel haben Sie ein System entwickelt, mit dem sich nahezu jede Oberfläche in einen Multi-Touchscreen verwandeln kann. Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch das hier an:

Gut, das System hat noch ein paar Nachteile – etwa dass man ein Kinect auf der Schulter tragen muss. Aber, das ist meiner Meinung nach schonmal ein Riesenschritt hin in Richtung holografischer Oberflächen. Oder, überlegt einfach, wie großartig man das mit Augmented Reality Spielen koppeln könnte.

Das Paper zum Projekt steht hier zum Download bereit.

via /r/videos

Aktueller Basteltipp: Schnapp-auf-Baterang

Batman Arkham City

Meine Steelbook-Edition von Batman: Arkham City ist unterwegs und sollte heute eigentlich noch eintreffen. Sprich, am Wochenende werde ich weniger Zeit zum schreiben haben und stattdessen den Joker, Two-Face und den Pinguin jagen.

Was ich beim ersten Batman, Arkham Asylum, sehr sehr cool fande, waren die Baterangs. Anders als bei Batman Begins sind die nicht starr und fertig, sondern klappen in Batmans Hand auf, was sehr sehr stylish aussieht. Der Collectors Edition lag ein Baterang bei, laut dem Herrn Obermeier von der GameStar ist das Ding aber eine Enttäuschung. Weder schnappt es auf, noch kann man es hernehmen, da es fest an den Ständer geleimt ist. Blöd.

Die Lösung kommt auf den Instructables: Dort gibt es eine Anleitung, wie man die Baterangs aus Arkham Asylum (und Arkham City, denke ich einfach mal) selbst nachbauen kann – inklusive Schnappeffekt. Das sieht dann so aus:

Die komplette Anleitung ist hier – und wer die Dinger nachbaut, bitte seid vorsichtig. So ein Auge ist schnell ausgebateranged.

Basteltipp: Einen N64 in eine Handheld-Konsole umbauen

Ah, der N64 – vor allem Goldeneye war ja wohl einer der besten Konsolenshooter (Proximity-Mine unter die Treppe, muhahahahaha). Leider ist der N64 aber alles andere als portabel – es sei denn, man ist ein cleverer Bastler.

Hier findet ihr eine Bilderstrecke, in der sich ein  N64 in eine wunderschöne Handheld-Konsole verwandelt. Nachbau auf eigene Gefahr, natürlich.

N64-Handheld-Linkage

Wie man seinen Laptop absichert

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Bei Grepopular gibt es eine sehr gute Anleitung, wie man sein Notebook gegen verschiedene Attacken absichern kann.

Was mir dabei besonders gut gefällt, ist, dass der Nutzer das installierte Windows 7 als Honeypot hernimmt, um mögliche Diebe direkt auszuspionieren. Ich könnte mir gut vorstellen, dort neben einer Software wie Prey gleich noch einen DynDNS-Dienst und einen Keylogger einzurichten. Prey kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen. Die Lösung ist Open Source und installiert einen unsichtbaren Deamon im Hintergrund, der sich mit dem Online-Dienst verbindet, wenn Zugriff aufs Web möglich ist. Verschwindet das Notebook, kann man via Prey die Webcam aktivieren, wichtige Daten löschen oder eine Ortung des Gerätes versuchen. Sehr cool.

Wer allerdings eine Windows-Only-Umgebung hat, der muss wohl ein wenig trickreicher werden. Mein Thinkpad zum Beispiel bootet nicht direkt in den User-Mode, ein Passwort/Fingerscan verhindert das. Allerdings sollte es relativ einfach sein, einen Account aufzusetzen, in dem man sich ohne Passwort anmelden kann (etwa Gast oder Mum), damit der jeweilige Dieb seine Internetverbindung aufbauen und Prey ans Werk gehen kann.

Als kleinen Bonus noch das Video von der Defcon 18 mit dem Titel “Pwned by Owner”. Der ein oder andere kennt das wahrscheinlich schon, aber das passt wunderbar.

Sichert ihr eigentlich eure Systeme irgendwie ab? Oder hofft ihr, dass nichts passiert?

via /r/netsec

Die Zukunft ist hier: Eine DIY-Laserkanone

Holy Shit.

Das dachte ich mir, als ich dieses Video gesehen habe:

Der Bastler Patrick Priebe hat eine funktionierende Laserpistole gebaut – das Ding schaut nicht nur unglaublich cool aus, es kann auch locker Löcher in Luftballons, Plastik und Rasierklingen (!!!) stanzen. Mit einer Batterieladung sind bis zu 50 Schuss möglich. Laut Patrick dauert das erstellen einer Laser Gun etwa 70 Stunden – was ich persönlich zwar viel finde, die sind aber durchaus gut angelegt.

Basteln und Benutzung auf eigene Gefahr. Aber Hut ab, genial.

via hackaday

Arduino: Die Dokumentation ist fertig

Arduino habe ich dieses Jahr auf der Defcon näher kennengelernt. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Elektronik-Entwicklungsplattform, die als Open Source verfügbar ist. Man muss lediglich das Board kaufen (oder kann es selber bauen), die komplette Software zum entwickeln ist anschließend kostenlos zu haben. Ich hab mir letztes Jahr bereits einen DueMilaNove gekauft, allerdings hab ich bislang nur eine LED zum blinken gebracht (was das Äquivalent zum Hello, World ist, hab ich mir sagen lassen).

Nun gibt es für die Interessierten eine passende (und sehenswerte) Dokumentation rund um das Projekt – ganz im Sinne von Ardunio auch als CC-SA 3.0. Hier die HD-Version von Vimeo:

Arduino The Documentary (2010) English HD from gnd on Vimeo.

Wer sich mehr für Arduino interessiert und auch eigene Projekte basteln möchte, dem empfehle ich einfach mal das Einsteigerset mit Buch (75 Euro, etwa von bausteln.de) – das hab ich hier auch und man kommt in Kombination mit dem Buch schon relativ weit. Wer wissen möchte, was mit Arduino alles möglich ist, dem seien die jeweiligen Kategorien von Hackaday und Instructables als Lesestoff empfohlen.

Hier ist noch der Talk von der Defcon 18. Ebenfalls sehenswert.

Fonera 2.0 – Der Router für web-affine Nerds

Update: Ein kompletten Test der Hardware mit Features und vielen Screenshots findet Ihr hier: Test Fonera

Vielleicht kennt ihr das FON-Projekt schon. Falls nicht, hier ein kurzer Abriss: FON will möglichst flächendeckend WLAN und Internetzugänge zur Verfügung stellen. Dazu lieferte das Projekt zunächst eine Custom Firmware für WLAN Access Points, über die man die eigene Bandbreite teilen konnte. Der Vorteil: Wer seine Bandbreite teilt, darf an allen anderen FON-Spots umsonst mitsurfen. Dabei steht jedem selbst frei, wie viel Bandbreite er spendieren will. Wirft man einen Blick auf die FON-Karte, scheint das Konzept gut aufzugehen.

Recht bald kam ein eigener Router, die La Fonera. Dieser beherrschte Multi-SSID, man erhielt also quasi ein privates und ein öffentliches WLAN. Auch ansonsten ist die La Fonera ein durchaus ansprechendes Gerät, allerdings war mir ein LAN-Port immer zu wenig.

Inzwischen ist die neue Auflage fertig, La Fonera 2.0 .

Fonera 2

Hier haben sich die Jungs (und Mädels) selbst übertroffen, die Feature-Liste liest sich sehr gut:

  • USB-Port, der Festplatten, Bluetooth-Dongles und UMTS-Modems unterstützt
  • Wieder zwei SSIDs
  • Zwei LAN-Anschlüsse
  • Speicher: 8 MByte Flash, 32 MByte RAM
  • 802.11g WLAN

Soweit die technischen Specs, jetzt kommt der interessante Part:

  • Bittorrent Client, Downloads gehen direkt auf angeschlossene USB Speicher
  • Unterstützt direkte Uploads von USB zu Flickr, Facebook, Picasa und Youtube
  • Fileserver und Printserver im Netz
  • Unterstützt Megaupload und Rapidshare

Noch nicht enthalten sind ein Mediaserver (soll aber kommen) sowie ein RSS-Downloader für Bittorrent.

Die La Fonera 2.0 kann im Online-Shop für 49 Euro plus Versandkosten bestellt werden, insgesamt zahlt man etwa 60 Euro. Video gefällig? Gerne:

Die La Fonera 2.0 ist komplett Open Source, die aktive Entwicklergemeinde wird also dazu einiges Beitragen. Der entsprechende Wikieintrag  enthält schon einiges an interessanten Plugins, etwa ein Java-Backup-Tool.
Auch die Hardware-Hack-Fraktion trumpft gut auf. Sehr cool fand ich das Battery Pack, mit dem die Fonera einige Stunden läuft. Kombiniert man das mit einem 3G USB-Dongle kann man selbst in der tiefsten Pampa einen WLAN-3G-Hotspot aufstellen an dem sich mehrere Leute anmelden können. (gut, wenn man allein ist, dann kann man den 3G-Stick auch direkt an den Rechner anstöpseln, aber wie uncool ist das denn bitte?)
Doch was nur tun mit der alten Fonera? Entweder im Bekanntenkreis unterbringen (erinnert euch, freier WLAN-Zugang) oder ihr nehmt sie als billigen WLAN-Dongle für die Xbox 360.

Deren USB-Dongle ist ja bekanntlich Mist von wechselhafter Qualität und kostet überraschend viel. Dank der Fonera und der Firmware von DD-WRT oder Open-WRT lässt sich aber eine praktische (und billige) WLAN Bridge für die Xbox 360 basteln.

Wer keine Fonera zur Hand hat, aber einen alten DD-WRT-tauglichen Router rumliegen hat, dem empfehle ich meine Anleitung auf der TecCommunity. Ich bridge damit meine Xbox 360 über einen Linksys WRT54G an einen neuen Linksys hin. Geht einwandfrei.

Bastelstunde: Der Brotzeitbeutel gegen Mundraub

Kennt ihr das? Ihr habt in der Arbeit oder der WG ein leckeres Sandwich im Kühlschrank zwischen gelagert, wollt es nun verzehren – und irgendwer hat es weggegessen? Um das zu verhindern kann man seine Nahrung im Anti-Theft Lunch Bag von skforlee verpacken. Der Clou: Durch aufgesprühte Farbe sieht es so aus, als würde der Inhalt schimmeln. Also so:

antitheftlunch

Ok, das ist echt widerlich. Aber wenns hilft? Einziges Problem: Mütter werden das Ding dennoch wegschmeißen.

via Lifehacker

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