Doch da liefert er noch deutlich bessere Beiträge, weswegen ich allen IT-affinen Geeks und Nerds den Blog durchaus empfehlen kann. Die Themen gehen von Benchmarks von aktuellen Browsern (Chrome, Safari, Opera, Firefox und IE) über Entwicklerzeugs (Wo ist der Bus? für Facebook) bis hin zu Neuheiten aus dem Linux- und Sicherheits-Bereich.
Mozilla hat den Release Candidate 2 des kommenden Firefox 3.5 zum Download freigegeben, hier auch schon getwittert. In einem ersten Test stellt man fest, dass es zwar Änderungen gibt, diese aber meist unter der Haube stecken. Größte Neuerung hierbei ist sicher der Wechsel zu einer komplett neuen JavaScript-Engine, TraceMonkey genannt. Im Peacekeeper Benchmark von Futuremark kann der neue Firefox gegenüber seinem Vorgänger nahezu die Hälfte der Punkte zulegen, gegenüber Google Chrome muss er sich aber geschlagen geben.
Im Bild sieht man die Benchmarks der Browser Google Chrome, Firefox 3.5 RC2, Firefox 3.0.11 und Internet Explorer 8. Letzerer fällt gegenüber dem neuen Firefox deutlich zurück. Hier die Einzelergebnisse des Peacekeeper-Benchmarks:
Das Lifehacker-Blog hat eine Übersicht über die Top-10-Features von Firefox 3.5 RC2 aufgestellt, besonders gefallen können die Features wie HTML 5 (vor allem in Kombination mit dem kommenden Veiled), der Private Browsing (aka Porno-Modus) oder Undo Closed Windows. Einen Nachteil hat Firefox 3.5 allerdings gegenüber seinen Mitkonkurrenten: Noch gibt es keine separaten Prozesse für jeden einzelnen Tab, mit dem Speicher sauber verwaltet werden könnte.
Darknets sind eienne besondere Art von P2P-Netzwerken. Darunter versteht man Netzwerke mit nur wenigen Teilnehmern, die sich aber gegenseitig vertrauen. Kommunikation in einem Darknet ist meist verschlüsselt. Der größte Vorteil eines Darknets ist, dass es kaum gestört oder zensiert werden kann. Bekannte Beispiele sind etwa TOR oder Freenet (aber nicht der Provider).
Nachteile eines Darknets sind, dass sie oftmals spezielle Clients oder besondere Vorkehrungen benötigen. Die notwendigen Server dafür sind zudem meist komplex aufzusetzen und langsam im Datendurchsatz.
Das soll sich mit Veiled ändern. Das Darknet basiert auf JavaScript, PHP und HTML 5. Jeder moderne Browser wird damit zum Client, keine zusätzliche Software wird benötigt. Hinter Veiled steckt Bill Hoffmann, ein Forscher bei HP.
Opera hat sein neues Unite-Projekt vorgestellt. Damit soll jeder Browser gleichzeitig Daten anbieten, etwa um Freunden Bilder zu zeigen oder um zusammen an Dokumenten zu arbeiten. Die große Idee dahinter, in einem Video angepriesen, dass Server und Client wieder eins werden. Hier das Video:
Dabei gibt es allerdings ein Problem. Die Server-Client-Landschaft ist aus einem guten Grund gewachsen. Denn ein Server kann Dienste anbieten, die lokal einfach nicht möglich sind. Server sind normalerweise rund um die Uhr, sieben Tage die Woche an Leitungen mit hoher Bandbreite angeschlossen. Ein Client ist sporadisch an und aus, auch die Bandbreiten sind noch lange nicht da, wo sich Server normalerweise tummeln. Vor allem beim Thema Upload zieren sich die Anbieter, die Datenraten liegen meist weit hinter den Downloads zurück.
Dementsprechend macht es vielleicht Sinn, eigene Bilder zu zeigen. Aber schon, wenn es um das Thema Collaboration geht wird es eng. Denn wenn der Rechner, der das Hauptdokument enthält offline ist, dann können auch alle anderen nicht auf die Inhalte zugreifen.
Ein anderes Argument ist das Thema Kosten. Klar, lokaler Speicherplatz sieht zunächst billiger aus als Webspace. Geht es aber um einzelne Aufgaben, eignen sich Online-Dienste oft deutlich besser – einfach, weil sie noch mehr Funktionen bieten.
Ich will Opera Unite in keinem Fall schlecht machen, das Konzept hat schon einige nette Funktionen. Allerdings reicht das nicht, dass ich komplett von einem Browser wie Firefox, IE oder Chrome auf Opera umsteigen werde. Seht es euch an, aber glaubt nicht an den Hype, den einige Magazine verbreiten. Oder lieg ich falsch?
Michael Arringtons Blog TechCrunch hat es in relativ kurzer Zeit zu einem der einflussreichsten Blogs geschafft, samt diverser Nebenprojekte wie CrunchGear oder der großartigen Crunchbase. Der neueste Streich könnte den Machern mit dem CrunchPad gelingen. Dabei handelt es sich um einen Atom-betriebenen Tablet-PC samt kapazitiven (aka iPhone-) Touchscreen mit 12 Zoll Bildschirmdiagonale. Das flache Gerät läuft mit Linux und bootet direkt in einen Webkit-basierten Browser.
Die Zielgruppe ist damit bereits relativ klar: Was der Amazon Kindle für eBooks ist, soll das CrunchPad für Web-Nutzer und Blogger werden. Das Gerät soll direkten Zugriff auf das Web ohne viel Schnickschnack drumrum liefern. Dabei unterstützt das Gerät alle aktuellen Web-Funktionen, so laufen beispielsweise auch Youtube-Videos. Dank dem Linux-Unterbau sollte auch ein nativer Flash-Client möglich sein. Anders als beispielsweise bei PS3 oder beim iPhone sollte damit jegliche Flash-Anwendung starten. Zudem könnten auch die diversen AIR-Programme auf dem CrunchPad laufen – auch wenn sie anscheinend derzeit noch nicht vorgesehen sind.Eingaben laufen direkt über eine On-Screen-Tastatur, in das Internet selbst verbindet sich das Gerät vermutlich per WLAN.
Allerdings fehlen noch einige harte Fakten. Interessant wäre zum Beispiel die Kapazität des Akkus. Damit könnte der Erfolg des Gerätes stehen oder fallen. Denn sowohl der große Bildschirm wie auch das WLAN-Modul dürften einiges an Strom ziehen. Ebenfalls unbekannt ist die finale Größe und Art des integrierten Speichers. Billig wäre eine 2,5 Zoll HDD, fancy eine Solid State Disk. Auch die Anschlussmöglichkeiten sind noch offen. Sinnvoll wäre in erster Linie mindestens zwei USB-Anschlüsse, um etwa Speichermedien, ein 3G-Modem oder eine Webcam anzuschließen. Auch Bluetooth wäre eine feine Option, um wahlweise Musik zu streamen (die von Napster oder Last.FM kommt) oder eine entsprechende Tastatur anzuschließen.
Alles in Allem dürfte das CrunchPad noch einiges an Hype verursachen – dafür werden Herr Arrington und das *Crunch-Konglomerat schon sorgen. Ob es allerdings im Alltag etwas taugt, bleibt abzuwarten. Hier noch ein Video:
Irgendwelche Firefox-Nutzer hier unter uns? Laut unseren Statistiken auf jeden Fall. So, und jetzt die Hand hoch, wer meint, dass sein Browser deutlich schneller sein könnte? Dachte ich mir. Wenn man die Statistiken vom Browser Benchmark Peacekeeper ansieht, dann kommen die Safari-ähnlichen Browser immer deutlich besser weg.
Aber zurück zu Firefox: Dank Open Source gibt es ja massig Anpassmöglichkeiten, darunter auch Custom Builds. Einer dieser fleißigen Entwickler ist Pigfoot. Er nimmt derzeit die jeweils aktuelle Beta von Firefox 3.5 und verbessert sie mit seinen eigenen Tweaks. Größter Vorteil ist, dass der Speicherverbrauch deutlich gesenkt wird, dank einem anderen Entwickler namens jemalloc. Zusätzlich verbessert er die Geschwindigkeit.
Den Download gibt es auf seiner Homepage, hier ist die derzeit aktuelle Version Firefox 3.5pre Optimized Build. Anschließend solltet ihr noch das deutsche Sprachpaket sowie das passende Wörterbuch einspielen. Die praktischste Erweiterung ist bei diesen Vorabversionen in jedem Fall Nightly Tester Tools, mit denen sich die meisten Erweiterungen kompatibel kriegen lasen.
Firefox 3 steht vor der Tür und die Mozillas wollen einen Weltrekord aufstellen: Der Browser soll als meistheruntergeladene Software innerhalb von 24 Stunden ins Guinness Buch der Rekorde einziehen.
Deswegen sollte jeder so viele Leute wie möglich informieren, und sich in der Pledge-Map eintragen (so werdet ihr an den Download erinnert). Wenn die neue Version erscheint heißt es dann: ziehen bis die Leitung glüht.
Bislang haben bereits 274,734 (and counting) Leute ihr Versprechen abgegeben, den Fuchs zu ziehen. Laut der Map sind die Amis noch vor uns, aber Deutschland holt auf.
Das wichtigste im Urlaub ist ja bekanntlich Internet, um seine E-Mails zu prüfen oder sein Blog zu befüllen. Hier in Dahab, Süd Sinai, Ägypten, ist der Internetzugang mittlerweile relativ weit verbreitet. Allerdings haben meist die kleineren Camps in der Stadt Anschluss ans Netz, die großen All-Inclusive-Bunkeranlagen hängen da noch nach.
Zudem sollte man sich darauf einstellen, dass die Geschwindigkeit für die meisen Mitteleuropäer sehr langsam ist. 512 KB down ist oft das höchste der Gefühl, auch der Upload ist entsprechend niedrig. Es surft sich also deutlich langsamer. Flickern von Bildern ist ebenfalls möglich, erfodert aber sehr viel Geduld.
Größtes Problem, das auf einen zukommen kann: Die DNS-Server sind alles andere als immer erreichbar. Wer also vorsorgen will, sollte sich ein paar alternative DNS Server oder die IP-Adressen seiner wichtigsten Seiten im Laptop speichern, um notfalls wechseln zu können.
Nur so am Rande: Nerd Supreme ist natürlich bereits kompatibel zum kommenden Internet Explorer 8. Ob das an uns, WordPress oder dem IE liegt, der endlich standardkonform sein soll, dass lasse ich mal dahingestellt.
Nerd-Supreme nutzt das Open-Source-Tool Piwik, um die Zugriffe auf die Website zu zählen. Allerdings liegt uns auch die Privatsphäre der Besucher am Herzen. Deswegen wird das letzte Byte eurer IP-Adresse nicht mitgezählt, der Server speichert zb. nur die 192.168.1.xxx (die natürlich nicht, mit der IP-Range sollte keiner unterwegs sein, eigentlich).
Wem das zu wenig ist: Auf der Seite Über Uns und im Impressum findet ihr jeweils eine Opt-Out-Anleitung.