Tauchcomputer Seemann XP5 im Test

Ich bin zurück von einem kurzen Tauchurlaub in Dahab, wo ich unter anderem die Macher des Portals Dive Hive besucht hab. Viel wichtiger ist aber, dass ich meine Ausrüstung um zwei essentielle Dinge erweitert habe: Flossen vom Typ Scubapro Seawing Nova (fallen auf) und den Tauchcomputer Seemann XP5 (fällt weniger auf). Hier meine Erfahrungen mit letzterem:

Zuvor muss ich sagen, ich bin ein rechter Rookie was Tauchen angeht. Ich hab den PADI AOWD und Enriched Air und nun gerade mal 28 Tauchgänge in meinem Logbuch. Trotzdem wollte ich einen Tauchcomputer – auch weil ich eine Statistik-Whore bin (deswegen läuft hier auch Piwik und Feedburner mit).

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(Quelle: Seemann)

Beim Kauf schwankte ich zwischen dem Suunto Gekko und dem Seemann XP5, hab mich dann aber wegen der aktiven Hintergrundbeleuchtung für letzteren entschieden. Der XP5 bietet ein klar ablesbares Display, das Unterwasser alle notwendigen Infos für einen Spaßtaucher bietet. Zudem unterstützt er das Nitrox-Tauchen, und erlaubt eine Tauchgangsplanung, basierend auf der jeweiligen Wert Sauerstoffsättigung. Die Bedienung läuft über zwei Tasten, eine an der Front, eine seitlich.

Seemann anzeige

(Quelle: Seemann)

Insgesamt war ich mit dem Seemann XP5 recht zufrieden, gestört hat mich eigentlich nur eins: Ich hab den Computer auch beim Schnorcheln dabei gehabt, und selbst wenn ich nur kurz ein wenig abgetaucht bin, hat das der XP5 als neuen Tauchgang ins Logbuch eingetragen. Außerdem wurde der Fly-Timer zurückgesetzt. Klar, ich mag auch beim Schnorcheln meine Tiefe wissen, in den Speicher sollten Tauchgänge meiner Meinung aber erst aufgenommen werden, wenn sie länger als eine Minute dauern. Theoretisch hätte ich zwar von Tauchcomputer auf Tiefenmesser umschalten können, aber daran hab ich nicht gedacht – auch hätte ich wahrscheinlich vergessen, die Option vor einem richtigen Tauchgang wieder zurückzustellen. Hier würde ich mir ein wenig mehr Flexibilität wünschen.

Ansonsten kann ich den Seemann XP5 für alle Spaßtaucher, die einen günstigen Computer mit aktiver Hintergrundbeleuchtung suchen, empfehlen. Preislich liegt er mit dem Suunto Gekko gleich auf, ich hatte beide für etwa 200 Euro im Laden zur Auswahl, im Netz ist er aktuell ab 180 Euro plus Versand zu finden. Noch ein Vorteil: Anders als der Gekko bietet der XP5 einen Simulationsmodus und lässt per Datenkabel auslesen – das habe ich aber noch nicht gefunden. Wenn einer über eins stolpert, freue ich mich über einen Hinweis in den Kommentaren.

Gscreen zeigt erstes Dual-Screen-Notebook

Der Notebook-Hersteller Gscreen war bisher nur wenigen ein Begriff. Aber das könnte sich bald ändern. Das Unternehmen plant ein 13,3-Zoll Notebook mit zwei Displays zu produzieren. Die Displays befinden sich in einer Schiene und können seitlich heraus gezogen werden. Dadurch soll sich das Datensichtgerät des Notebooks von 13,3 Zoll in ein 24 Zoll Ultra-Widescreen-Display verwandeln. Nette Idee.

Jetzt sind erstmals Bilder des Geräts auf dem Firmenblog von Gscreen aufgetaucht. Leider läuft das Gerät nicht, es könnte sich also um eine Attrappe handeln. Wenn das Gerät aber tatsächlich funktioniert kann sich Gscreen einem plötzlichen Anstieg seines Bekanntheitsgrades sicher sein.

Jetzt sind erstmals Bilder des Spacebooks auf dem Firmenblog von Gscreen aufgetaucht. Leider läuft das Gerät nicht, es könnte sich also um eine Attrappe handeln. Wenn das Gerät aber tatsächlich funktioniert, kann sich Gscreen einem plötzlichen Anstieg seines Bekanntheitsgrades sicher sein.

Gscreen-Spacebook: Erstes Dual-Screen-Notebook der Welt

CRV43: 43-Zoll-Monitor von NEC

Wow. Schon lange hab ich keinen Monitor mehr gesehen, der meine Kinnlade so weit runtergezogen hat, wie der NEC CRV43. Erstmal das Bild:

CRV43

Ihr seht richtig: NEC bringt einen Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 43 Zoll (gut, eigentlich 42,8 Zoll, aber das ist dann auch schon egal). Die Auflösung liegt bei 2880 x 900 Pixel. Das ist ein Seitenverhältnis von 32:10.

CRV43 verschiedene Ansichten

Anschlüsse gibt es auch, und zwar DVI-D, HDMI 1.3 und USB 2.0. Beim CRV43 handelt es sich mitnichten um eine Designstudie, NEC will das Ding ab Juli für 7,999 Dollar verkaufen.

Digitaler Bilderrahmen mit Facebook-Anschluss

Nachdem digitale Bilderrahmen mittlerweile verramscht werden, muss man sich als Deluxe-Nerd schon was überlegen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem 8-Zoll-Display, das über WLAN verfügt, WEP/WPA und MMC/SD/MS/CF unterstützt sowie 128 MB internen Speicher hat? Ok, ist jetzt noch nicht so prickelnd.

Der eStarling 2.0 Wi-Fi Digital Photo Frame kann aber noch mehr: Er geht online und kann E-Mails empfangen. Schickt man ein Bild an diese Mail, wird es im Display dargestellt. Außerdem, wenn er schon online ist, dann kann er sich auch mit Facebook verbinden. Stellt einer eurer Freunde ein neues Bild online, kann auch das vom Fotorahmen dargestellt werden.

wifi

Außerdem empfängt er Bilder natürlich auch noch via RSS, sprich Flickr und Photobucket-User können ebenfalls ihre Bilder darstellen lassen.

Das Ganze hat dann auch seinen Preis. Mit 230 Pfund fällt der auch stattlich aus. Aber was tut man nicht alles, um sich vom Durchschnitt abzuheben. Wenn jemand einen deutschen Shop findet, in die Kommentare damit.

Digitaler Pflanzentopf: Pflanzen für Nerds

Leider erst eine Konzeptstudie,aber wenn sich Designer Junyi Heo durchsetzt, dann könnten Pflanzen künftig auch bei Geeks überleben. Heo designed einen Blumentopf, der per USB am Rechner hängt. Zusätzlich hat das Gerät ein Display, auf dem der aktuelle Stand der Pflanzen angezeigt wird, in Smilies. Wenn also was nicht stimmt, sieht es so aus:

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Außerdem soll der Topf ein paar zusätzliche Sicherheitsfeatures mitbringen, so lässt er beispielsweise Wasser abfließen, wenn zu viel gegossen wurde. Wohin das aber fließen soll, ist nicht bekannt…

Leider gibt es noch keine Infos, wann, wo und ob der Digitial Plant Pod zu kaufen ist. Schade, denn sowas würde wahrscheinlich die Nerd-Attraktivität massiv steigern.

via Geeky Gadgets

Buchregal als RSS-Reader

Worauf stellt man seine ganzen IT-Bücher, damit sie auch jeder angemessen bestaunen kann? Am besten auf das WaSnake, das digitale Bücherregal des französischen Designers Jean-Louis Frechin.

Regal

Das Buchregal kann SMS empfangen und anzeigen, ebenso wie RSS-Feeds. Zusätzlich können die User eigene Widgets erstellen. Das Regal selbst ist aus Holz, die Zwischenteile sind aus flexiblem Material.

Wann und für welchen Preis das WaSnake bei uns erhältlich ist, ist noch nicht bekannt.

via GeekAlerts

Sony: OLED-Display, nur 0,3 mm dick

OLED-Displays gelten als das nächste große Ding. Sie sind scharf und haben brilliante Farben. Der Nachteil: Sie sind organisch, “sterben” also auch. Vor allem Blau soll bislang Probleme gemacht haben, auch die für TVs notwendigen Größten waren schwer zu produzieren. OLEDs werden daher aktuell vor allem in kleinen Geräten wie Handys oder MP3-Spielern verbaut.

Im TV-Bereich ist Sony dagegen führend bei der Entwicklung eines OLED-Fernsehers. Im Oktober 2007 hat der Konzern den ersten kommerziellen OLED-TV präsentiert. Damals war das Display-Panel noch drei Millimeter dick.

Nun legen die Japaner nach: Laut Engadged wurde auf der Display 2008 in Japan ein Panel präsentiert, dass nur noch 0,3 Millimeter dick ist. Das Panel hat eine Auflösung von 960×540 Pixeln und ähnelt dem XEL-1. Wann das Gerät aber in den Handel kommt, ist nicht bekannt.

OLED

Das Panel ist der schmale Streifen in der Mitte! (Quelle: Impress.co.jp)