Chatten statt Appen: Alternativen zu WhatsApp

Ich hab die Euphorie rund um WhatsApp nie verstanden. Gut, die Anmeldeprozedur war einfach und das Ding hat automatisch die Kontakte nach anderen Nutzern durchsucht (was mit der Telefonnummer natürlich clever gelöst ist), aber trotzdem war mir der Messenger immer zu unhandlich. Ich bevorzuge einfach Systeme, bei denen ich unabhängig bin.

Und künftig dürften sich wieder mehr für Alternativen zu WhatsApp interessieren. Der Grund: Die Anbieter haben nicht nur endlich eine relativ alte Sicherheitslücke geschlossen, sondern werden künftig wohl auch direkt Geld verlangen, sagt zumindest Kaspersky auf Facebook.

(weiterlesen …)

Juraforum Impressums-App, Facebook, LanyFS, Lesetipps, Projekte

titelbild-hitze-tauchen

Nachdem es zu heiß ist, um die wirklich großen Themen anzugehen, versuche ich mich an mehreren kleinen Beiträgen.

************************************************

Zunächst mal ein Hinweis an alle, die auf Facebook eine Fan-Seite betreiben. Denk dran, dass die der Impressumspflicht unterliegen und denkt dran, dass es genügend Anwälte gibt, die scheinbar keinen richtigen Job haben, und diese Seiten fröhlich abmahnen. Leider schaut es da nicht so aus, als würde Justizministerin oder die Ministerin für Verbraucherschutz (die ja eh kein Facebook-Fan ist) etwas dagegen tun würde, von daher würde ich jedem raten, ein sauberes Impressum einzurichten. Am einfachsten geht da mit der Impressumsapp von Juraforum.de. Alle weiteren Infos dazu und den Link zur Facebook-App gibt es hier. Vergesst nicht, dass das Impressum sofort zu finden sein sollte, also verlinkt die App idealerweise unter den ersten drei.

************************************************

(weiterlesen …)

Warum man sein Facebook-Profil nicht öffentlich setzen sollte…..

erklärt Lawblogger Udo Vetter. Denn die Polizei schaut sich nicht nur die Profile von Verdächtigen an, sondern klärt so mitunter auch, wem ein Fahrzeug gehört, bzw wer Fahrer und wer Halter ist.

Und solange die Informationen für jedermann im Internet einsehbar sind, gibt es damit auch keine rechtlichen Probleme, im Gegenteil, man macht den Beamten (oder den Angestellten der Stadt, die ja noch viel lieber auf Temposünderjagd gehen, weil das Geld im Stadtsäckel bleibt) das Leben viel einfacher.
Wie man sein Profil gegen unerwünschte Offenlegung von Informationen absichert, zeigt etwa diese Anleitung bei Mimikama.at

Update: Und jezt geht auch der Link.

Linktipp: Hoaxe, Kettenbriefe und Facebook-Virenschleudern aufspüren

Nahezu jeder Facebook-Nutzer hat wahrscheinlich einen oder mehrere Bekannten, die mit Vorliebe Kettenbriefe und anderen Quatsch verbreiten. Bei bösartigen Viren (wie etwa: OMG, schau dir dieses Video an !!!111zweidreidrölf!) gehe ich mittlerweile zu Name and Shame über und schreibe einen öffentlich sichtbaren Kommentar mit verlinktem Namen. Das klappt ziemlich gut.

Bei den Hoaxes wie

Bitte tut mir einen riesen Gefallen… geht mit dem Cursor bitte auf meinen Namen (nicht klicken!), dann wartet bis der Kasten erscheint (mit meinem Namen und Bild drin). dann geht mit dem Cursor auf den “abonniert” Button und wartet auf das Drop-down-Menü, dann macht bitte den Haken weg bei Kommentare und “gefällt mir”.

muss man aber normalerweise länger erklären, warum das alles Schwachsinn ist und wie man die Privatsphäre richtig einrichtet.

Ich habe dabei extrem gute Erfahrungen mit dem Blog Mimikama.at gemacht. Die Macher sind richtig schnell, wenn es darum geht, auf neue Kettenbriefe und Viren zu reagieren. Dort werden nicht nur die Hoaxes erklärt, es gibt auch schön bebilderte Infos, wie man Gruppen nutzt, die Privatsphäre einstellt usw usf.

Die Seite ist inzwischen fester Bestandteil meiner Linkvorschläge für technisch weniger versierte Nutzer. Und praktischerweise gibt es auch noch ein Profil – einmal auf Like geklickt und die neuen Infos tauchen automatisch in der Zeitleiste auf.

Facebook-Privatsphäre: Wenn abmelden nicht mehr reicht

Datenkrake-Symbolbild

Facebook ist alles andere als ein Freund der Privatsphäre. Verständlich, schließlich verdient der Konzern Geld an den Profilen der Nutzer. Zusammen mit dem kommenden Update des Profils soll aber eine weitere Neuerung kommen, die sogar mir ein wenig übel aufstößt, das so genannte Frictionless Sharing.

Dahinter steckt folgende Idee: Facebook macht Deals mit Diensten wie Netflix und diese können anschließend Status-Updates direkt in die Timeline des Nutzers einfließen lassen, ohne dass dieser selbst den Eintrag vornimmt. Also sowas wie “Moritz Jaeger sieht sich gerade “Equillibrium” an”.

Das Problem dabei ist aber scheinbar, dass Facebook auch dann weiter fleißig Daten sammelt, wenn man als Nutzer selbst vom Dienst abgemeldet ist. Das zumindest hat Nik Cubrilovic herausgefunden. In seinem Blog gibt es genauere Details zu dem Problem. Laut ihm ist die einzig praktikable Lösung, dass der Nutzer alle Cookies löscht,die Facebook auf seinem Rechner setzt.

Genau solche Dinge sind es, die Internet-Laien-Versteher wie Frau Aigner auf den Plan rufen, welche dann sofort wieder irgendwelche halbgaren Argumente in die Talkshows krähen. Allerdings hilft sich Facebook damit auch nicht wirklich.

Die zwölf Gefahren zu Weihnachten – und wie wahrscheinlich sie bei uns sind

McAfee warnt im Artikel “12 Scams of Christmas” bei CBC.ca vor zwölf möglichen Attacken, mit denen Nutzer um ihr Geld gebracht oder Rechner infiziert werden sollen. Ich hab mir die Liste durchgesehen, einiges davon ist bei uns ebenfalls denkbar, anderes betrifft wohl eher Nordamerika.

1. iPad Offer Scams: Bei uns durchaus denkbar. Im Grunde geht es darum, dass man ein  hochpreisiges Produkt (iPad, Konsolen, Smartphones usw) unglaublich billig erhalten kann. Spammer könnten das iPad beispielsweise als Prämie aussetzen, wenn man irgendetwas mit der Kreditkarte kauft. Der Spammer hat dann die Kreditkarteninfos, der Nutzer kriegt nichts. Potential: Sehr hoch, besonders vor Weihnachten.

2. “Ich wurde überfallen, schickt Geld”: Diebe schicken eine Nachricht, dass ein Familienmitglied angeblich im Urlaub ausgeraubt wurde und jetzt Geld per Money Order braucht. Ziel sind laut McAfee v.a. ältere Personen. Potential: Niedrig. Geld sollte man nur schicken, wenn man persönlich mit dem Freund/Verwandten geredet hat.

3. Falsche Grußkarten: Ähnlich wie bei 1., Nutzer sollen etwas mit Kreditkarte kaufen um dann eine kostenlose Grußkarte zu kriegen. Daten landen beim Spammer/Phischer, etc. Potential: Möglich, wobei ich das bei uns noch nicht gesehen habe.

4. Holiday-Jobs als Zusatzverdienst: Betrüger bieten gut bezahlte Jobs an, die man von daheim erledigen kann. Potential: Stets hoch. Es geht hier oftmals um Geldwäsche, etwa indem Beträge auf ein Konto überwiesen werden, die man dann abzüglich einer Kommissur weiterleiten soll, entweder per Überweisung oder Money Order.

5. Smishing: Phishing-Attacken mit SMS. Habe ich bei uns noch wenig gesehen, liegt vermutlich auch daran, dass es kaum noch deutsche Free-SMS-Versender gibt. Potential: Niedrig. Gefährlicher sind da eher so SMS Abzock Angebote.

6. Zu gute Urlaubsangebote: Die Betrüger setzen darauf, dass die Leute über Weihnachten mal ausspanne wollen, vermieten etwa günstig Häuser und Apartments, wollen aber eine Vorauszahlung per Kreditkarte oder am besten Money Order. Potential: Hoch, gefährdet sind vor allem Schnäppchenjäger.

7. Kredit-Scams: In den USA scheint während der Rezession scheinbar die Abzocke mit Krediten deutlich gestiegen zu sein. Potential: Niedrig - allerdings sollte man sich auch bei uns bei  zu guten Kreditangeboten skeptisch sein.

8. Grußkarten mit Malware: Braucht man nicht viel dazu sagen, hinter Links zu angeblichen Grußkarten versteckt sich in Wahrheit ein Malware-Downloader. Potential: Sehr hoch.

9. Zu gute Angebote: Betrüger manipulieren Auktionsseiten oder setzen eigene Seiten auf und bieten Sachen zu extrem günstigen Preisen an – die Ware kommt dann aber wahrscheinlich nie an. Potential: Sehr Hoch, wegen Weihnachten. Wenn ein Angebot zu gut ist, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich meist falsch.

10. Charity Scams: Betrüger gehen mit Namen von Wohlfahrtsorganisationen hausieren und wollen damit Geld eintreiben. Potential bei uns: Im Web gering, an der Haustür eher möglich. Die Polizei in München rät dazu, sich vor dem Spenden über die jeweilige Organisation zu informieren und außerdem den Ausweis des jeweiligen Sammlers zu verlangen.

11. Verseuchte Downloads: Malware statt Video-Codec – nichts neues, das Potential ist stets hoch, vor Weihnachten dürfte es aber noch ein wenig steigen.

12. Ungesicherte WLANs: Addons wie Firesheep machen öffentliche Hotspots ohne Verschlüsselung noch unsicherer, als sie eh schon sind. Wenn man schon an einem ungesicherten WLAN (Cafe, Flughafen, Bahnhof, Zug etc.pp.) online gehen muss, dann bitte nur mit zusätzlichem VPN. Potential: Dank Firesheep sehr hoch. Firefox-Nutzer sollten zusätzlichdas Addon HTTPS Everywhere von der EFF nutzen.

Grundsätzlich sollte man vor allem jetzt auf das eigene Bauchgefühl vertrauen und misstrauisch sein. Was mir allerdings in der Auflistung fehlt sind

13. Attacken über Facebook: Das komplette Jahr über toben sich kriminelle mit gefakten Links und Videos auf dem Social Network aus, warum sollte das zu Weihnachten anders sein?

Wer Opfer einer solchen Attacke ist, normalerweise helfen Polizei, Bank und die jeweiligen Verbraucherstellen, um verlorenes Geld zurückzukriegen. Ansonsten hilft der gesunde Menschenverstand, eine aktualisierte Sicherheitssoftware und Misstrauen bei zu guten Angeboten.

Safer Facebook: Schütz dich vor vermeintlich scharfen Ludern

Nahezu jede Woche tauchen derzeit auf Facebook komische Links in Profilen auf. Da lockt ein Link mit dem “Most hilarous Video ever” oder aktuell gefällt einigen Freunden die “:|:| 101 Hottest Women in the World :D :| :|”. Die Betreiber des Social Networks haben zwar relativ schnell reagiert und die Links sowie die meisten Seiten offline genommen, dennoch können solche Attacken jederzeit wieder vorkommen.

Dahinter steckt in jedem Fall kein absichtlich verteilter Link sondern eine erfolgreiche Attacke auf das jeweilige Facebook-Profil. Facebook ist für Cyberkriminelle ein lohnendes Ziel geworden. Nutzer mögen zwar vorsichtig sein, wenn sie Links von unbekannten erhalten, aber wenn ein Kontakt den diesen Eintrag gut findet, dann kann er ja so schlecht nicht sein. Wer auf die jeweiligen Links klickt, versorgt die Cybergangster in den meisten Fällen mit den eigenen Zugangsdaten – das eigene Facebook-Konto wird der Reihe der Spambots eingereiht und verteilt künftig selbst Links zu infizierten Websites.

Da es mir leider selbst noch an einer richtigen “Dirty Machine” mangelt, mit der ich solche Sites besuchen (und absichtlich eine Infektion riskieren) kann, bau ich derweil das Video der Websense Security Labs ein. Das ist zwar nicht die aktuelle “Hottest Women”-Attacke, aber der  nicht minder nervige und verbreitete “Most Hilarous”-Angriff:

Holy Facebook-Wurm, Batman. Wie schütze ich mich dagegen?

Gute Frage. Zunächst einmal sollte auf dem Rechner ein aktueller Virenschutz installiert sein, der auch Browser-basierte Attacken erkennen und abblocken kann (das sind meist die größeren/teureren Versionen, genannt etwa Internet Security). Dann sollte man natürlich ein starkes Facebook-Passwort haben und es regelmäßig wechseln (nunja, wenigstens stark sollte es sein). Facebook selbst bietet außerdem eine clevere Funktion, mit der man erkennen kann, ob das eigene Konto gehackt wurde.

Im Bereich “Konto – Kontoeinstellungen” gibt es den Punkt Kontosicherheit. Wenn ihr den aktiviert, muss sich jedes Gerät, das sich an eurem Konto anmeldet, mit einem Namen ausweisen. So sieht man relativ schnell, wenn sich ein Gerät anmeldet, das nicht zu euch gehört, oder dessen Namen ihr nicht eingetippt habt. Beachtet aber, dass sich auch diverse Smartphone-Clients oder Instant Messenger (bei mir “Trillian”) dort anmelden können, keine Panik also, wenn ihr etwas Neues seht.

Eine sehr gute Methode das eigene Profil zu schützen ist Defensio. Dabei handelt es sich um einen Inhaltsscanner, der als App auf dem eigenen Facebook-Profil installiert wird. Die Anwendung erkennt dann, wenn schädlicher Code oder “unerwünschter Content (meist Schimpfwörter)” gepostet werden und kann diese abblocken. Ich habe Defensio beim TecChannel genauer vorgestellt.

Zuletzt noch die wichtigste Schutzmaßnahme: Erst denken, dann klicken. Wenn euch was seltsam vorkommt, nicht erst hinklicken, vielleicht dem jeweiligen Nutzer erst einmal eine Nachricht schicken, was er denn da postet und ob das schon von ihm ist.

Oder ihr informiert euch. Immer gute Anlaufstellen sind das Blog von Websense oder der Blog von Graham Cluley von Sophos.

Update: Es müssen übrigens nicht die “101 Women” sein – scheinbar gibt es eine beliebige Zahl, ich hab auch schon die “96 hottest women in the world” gesehen.

Update 2: Der Kollege Sternomat erklärt bei Zeitjung genauer, wie das Clickjacking eigentlich abläuft.

Lesetipp: Bitblokes

Leider, Leider hat sich unser Schreiber jdo (großartig: die Benchmarks der Linux-Dateisysteme oder der C64 Server) mit einem eigenen Blog selbstständig gemacht – den Bitblokes.

Doch da liefert er noch deutlich bessere Beiträge, weswegen ich allen IT-affinen Geeks und Nerds den Blog durchaus empfehlen kann. Die Themen gehen von Benchmarks von aktuellen Browsern (Chrome, Safari, Opera, Firefox und IE) über Entwicklerzeugs (Wo ist der Bus? für Facebook) bis hin zu Neuheiten aus dem Linux- und Sicherheits-Bereich.

Deswegen: Einfach mal anlesen –> Bitblokes.de

Open-Source-Projekte populärer Web-Dienste

Royal Pingdom hat eine nette Übersicht einiger Open-Source-Projekte zusammengestellt. Die Gemeinsamkeit aller vorgestellten Projekte ist, dass sie nicht in irgendwelchen Universitäten entwickelt oder von Privatleuten erdacht, sondern von großen Web-Diensten finanziert werden.

Zu den Entwickler gehören prominente Namen wie LiveJournal, Yahoo, Facebook, MySpace, Twitter oder 37Signals.

Eins der bekanntesten Projekte ist wahrscheinlich Ruby on Rails. Das Framework wurde von 37Signals entwickelt und ursprünglich für Applikationen wie Basecamp entwickelt.

Die Liste der durchaus interessanten Projekte gibt’s hier.

VoIP-Alternativen, falls Skype dicht macht

eBay-Verantwortliche werden derzeit diejenigen verfluchen, die damals die Skype-Übernahme eingetütet haben. Denn der Auktionshaus-Konzern hat zwar 2,6 Milliarden Dollar für Skype bezahlt, ließ den beiden Entwicklern (Niklas Zennstrom and Janus Friis, manchen noch als die Macher hinter Kazzaa bekannt) allerdings die P2P-Grundlage, die Skype zum Verbindungsaufbau benötigt. Zennstrom und Friis  gründeten flugs ein neues Unternehmen namens Joltid und lizensierten die Technologie an eBay – bis zum März 2009. Seitdem besitzt eBay keine Lizenz mehr für die Skype-Grundlage. Nun soll ein Gericht im UK bis Juni 2010 entscheiden, ob Joltid die Lizenz rausrücken muss oder sie behalten darf. eBay arbeitet zwar an einer Alternative, sollte diese allerdings nicht umsetzbar sein, will eBay Skype wohl dicht machen, heißt zumindest in diesem Bericht. (via)

Bis dahin soll Skype aber wohl weiterlaufen, also erst einmal: Keine Panik.

Trotzdem schadet es nicht, ein wenig vorbereitet zu sein, daher zeigen wir euch ein paar Alternativen zu Skype auf.

Wer VoIP nutzen möchte, allerdings den Kontakt zu Skypern sucht, der sollte sich Gizmo5 ansehen. Die Software vermittelt nicht nur günstig (internationale) Gespräche per VoIP, sondern kann sich auch ins eigentlich geschlossene Netz von Skype einklinken. Auch Instant Messaging ist möglich. Neben Gizmo5-Buddys könnt ihr auch mit euren Freunden bei AIM, Windows Live (MSN), Yahoo, MySpace IM, GoogleTalk, ICQ, iChat, QQ, Gadu-Gadu und Jabber chatten.

Besonders auf Video-Telefonie ist angeblich ooVoo ausgelegt. Die Software lockt vor allem mit Videos in hoher Qualität, allerdings nur von ooVoo zu ooVoo. Clever ist aber, dass ooVoo anders als Skype bis zu sechs Leute in einen Video-Chat einladen kann. Außerdem kann man Nicht-ooVoo-Nutzer direkt über das Web mit in den Chat nehmen.

Wer seinen Chat-Client nicht nur lokal am PC nutzen, sondern auch mobil verbunden sein will, für den bietet sich Nimbuzz an. Die Software ist ein Multi-Plattform-Messenger, der kein eigenes Netz unterhält, sonder sich mit den IM-Netzen von Skype, Windows Live Messenger (MSN), Yahoo! Messenger, ICQ, GoogleTalk, AIM, GaduGadu und Jabber verbindet. Mit dabei sind Twitter und die Chat-Funktionen sozialer Netze wie Facebook, MySpace oder StudiVZ. Nimbuzz bietet Clients für Mac und Windows an, außerdem gibt es auch hier einen Web-basierten Client, dazu kommen diverse Clients für Smartphones.

Zusätzlich gibt es noch, oftmals unbekannt, VoIP-Funktionen in zahlreichen Messengern. Beispiele sind etwa Windows Live oder Google Talk, beide können mittlerweile auch Video.

Wer sonst noch Vorschläge zu Skype-Alternativen hat, oder seine persönlichen Erfahrungen loswerden will – nur rein in die Kommentare.

//Update// Weil hier gerade einige reinsteuern, die wohl vom Skype-Ausfall betroffen sind: Der Artikel ist bereits über ein Jahr alt. Ich hab ihn nur überflogen, aber es gibt auf alle Fälle noch ooVoo und Google Talk Video. Sorry.