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Warum ich nicht an Firefox Do Not Track Header glaube

Die aktuelle Vorabversion von Firefox (4 Beta 11) bringt erstmals das Do not Track Feature mit. Dieses soll verhindern, dass Anbieter den Nutzer über mehrere Seiten verfolgen und so ein Profil erstellen. Das soll so ablaufen: Sobald der Nutzer die Do not Track Option aktiviert, erhält der Betreiber der Seite die entsprechende Information. Diese gibt er an etwaige Ad-Netzwerke weiter, die dem Nutzer dann nur Werbung anzeigen, die nicht über  Tracking-Funktionen verfügt. Das klingt in der Theorie alles wunderbar. Mich stört dabei allerdings eines: Warum sollte ein Seitenbetreiber dies tun? Was bringt es ihm – außer möglichen Umsatzeinbußen? Zudem muss eine weitere Kommunikation zwischen dem Seitenbetreiber und dem Anbieter der Werbung eingerichtet werden. Das ganze System setzt auf einen Ehrenkodex, von dem ich mir nicht sicher bin, ob er überhaupt vorhanden ist. Ein weiteres Problem: Wie erfährt der Nutzer, ob seine Maßnahme eine Wirkung zeigt? Klar, man kann die Funktion aktivieren, aber wenn der Betreiber dies ignoriert, was dann? Ist die Seite dann rot? Ähnlich wie bei einem fehlerhaften HTTPS-Zertifikat? Und wie viele Nutzer würden das einfach ignorieren? Im Download-Blog mutmaßen sie, dass die amerikanische FCC möglicherweise entsprechender Regeln erlässt – ob das allerdings schnell genug erledigt wird und ob die Vorgaben auch entsprechend umgesetzt werden, ist allerdings fraglich. So gerne ich Mozilla und Firefox mag, dem Do Not Track Header gebe ich nicht wirklich eine Chance. Ich bin aktuell der Meinung, dass Microsoft mit dem Tracking Protection System deutlich besser liegt – weil hier der Nutzer selbst entscheiden kann, ... Mehr lesen »

Die zwölf Gefahren zu Weihnachten – und wie wahrscheinlich sie bei uns sind

McAfee warnt im Artikel “12 Scams of Christmas” bei CBC.ca vor zwölf möglichen Attacken, mit denen Nutzer um ihr Geld gebracht oder Rechner infiziert werden sollen. Ich hab mir die Liste durchgesehen, einiges davon ist bei uns ebenfalls denkbar, anderes betrifft wohl eher Nordamerika. 1. iPad Offer Scams: Bei uns durchaus denkbar. Im Grunde geht es darum, dass man ein  hochpreisiges Produkt (iPad, Konsolen, Smartphones usw) unglaublich billig erhalten kann. Spammer könnten das iPad beispielsweise als Prämie aussetzen, wenn man irgendetwas mit der Kreditkarte kauft. Der Spammer hat dann die Kreditkarteninfos, der Nutzer kriegt nichts. Potential: Sehr hoch, besonders vor Weihnachten. 2. “Ich wurde überfallen, schickt Geld”: Diebe schicken eine Nachricht, dass ein Familienmitglied angeblich im Urlaub ausgeraubt wurde und jetzt Geld per Money Order braucht. Ziel sind laut McAfee v.a. ältere Personen. Potential: Niedrig. Geld sollte man nur schicken, wenn man persönlich mit dem Freund/Verwandten geredet hat. 3. Falsche Grußkarten: Ähnlich wie bei 1., Nutzer sollen etwas mit Kreditkarte kaufen um dann eine kostenlose Grußkarte zu kriegen. Daten landen beim Spammer/Phischer, etc. Potential: Möglich, wobei ich das bei uns noch nicht gesehen habe. 4. Holiday-Jobs als Zusatzverdienst: Betrüger bieten gut bezahlte Jobs an, die man von daheim erledigen kann. Potential: Stets hoch. Es geht hier oftmals um Geldwäsche, etwa indem Beträge auf ein Konto überwiesen werden, die man dann abzüglich einer Kommissur weiterleiten soll, entweder per Überweisung oder Money Order. 5. Smishing: Phishing-Attacken mit SMS. Habe ich bei uns noch wenig gesehen, liegt vermutlich auch daran, dass es kaum noch deutsche ... Mehr lesen »

Wie man Flash (oder Firefox oder Lotus Notes) vom iPad aus nutzt

Auf meinem letzten Trip in die USA (zum WES 2010, hier wäre der Artikel) habe ich dem Kollegen Vilsbeck (u.a. CPU-Guru beim TecChannel) ein iPad mit gebracht. Natürlich konnte ich es nicht lassen, mit dem Gerät ein wenig zu spielen. Leider haben sich meine meisten Erwartungen und Befürchtungen bestätigt: Während das iPad an sich ein schön verarbeitetes Gerät mit einem unglaublich guten Touchscreen ist, sorgt die Zickerei Geschäftspolitik von Apple dafür, dass ihm einfach wichtige Funktionen wie Flash fehlen. Doch während mein Fazit war, dass ich einfach abwarte, hat Kollege Vilsbeck eine Lösung gefunden, die so einfach und genial ist, dass ich kaum glauben kann, dass noch niemand anderes darauf gekommen ist: Er nutzte einfach einen VNC-Client, um vom iPad aus auf seinen Windows-Desktop zugreifen zu können. Damit stehen ihm alle Funktionen des Windows-Rechners zur Verfügung – eben auch inklusive Flash, einer VPN-Verbindung ins Firmennetz oder ein Lotus Notes Client. Das Setup dafür ist relativ simpel: Auf dem Windows-Rechner wird ein VNC-Server installiert, den passenden Client (etwa Mocha VNC Lite oder Remote Desktop Lite, letzteres funktioniert auch ohne VNC-Server) gibt es kostenlos im AppStore (iPad-Nutzer aus Deutschland müssen wegen der Zickerei Geschäftspolitik von Apple auf den iTunes-Store am Desktop zurückgreifen. Den passenden Server samt Installationsanleitung findet man zum Beispiel bei RealVNC – ebenfalls kostenlos für den Privatgebrauch. Fazit: Durch diesen kleinen Trick wird das iPad endlich ein vollwertiger Tablet PC. Nahezu jeder dürfte einen (oder mehrere) Flash-fähige Rechner besitzen, die sich mit für RDP herrichten lassen. Doch denkt man weiter, ... Mehr lesen »

Firefox 3.5 RC2 nimmt Geschwindigkeit auf

Mozilla hat den Release Candidate 2 des kommenden Firefox 3.5 zum Download freigegeben, hier auch schon getwittert. In einem ersten Test stellt man fest, dass es zwar Änderungen gibt, diese aber meist unter der Haube stecken. Größte Neuerung hierbei ist sicher der Wechsel zu einer komplett neuen JavaScript-Engine, TraceMonkey genannt. Im Peacekeeper Benchmark von Futuremark kann der neue Firefox gegenüber seinem Vorgänger nahezu die Hälfte der Punkte zulegen, gegenüber Google Chrome muss er sich aber geschlagen geben. Im Bild sieht man die Benchmarks der Browser Google Chrome, Firefox 3.5 RC2, Firefox 3.0.11 und Internet Explorer 8. Letzerer fällt gegenüber dem neuen Firefox deutlich zurück. Hier die Einzelergebnisse des Peacekeeper-Benchmarks: Das Lifehacker-Blog hat eine Übersicht über die Top-10-Features von Firefox 3.5 RC2 aufgestellt, besonders gefallen können die Features wie HTML 5 (vor allem in Kombination mit dem kommenden Veiled), der Private Browsing (aka Porno-Modus) oder Undo Closed Windows. Einen Nachteil hat Firefox 3.5 allerdings gegenüber seinen Mitkonkurrenten: Noch gibt es keine separaten Prozesse für jeden einzelnen Tab, mit dem Speicher sauber verwaltet werden könnte. Mehr lesen »

Firefox Collections – Add-Ons bequem sammeln und installieren

Firefox überzeugt Nutzer vor allem durch seine Erweiterungen. Problematisch wird es höchstens, wenn man auf eine neue Installation umziehen will. Bisher halfen dabei zwar Tools wie CLEO oder MozBackup, nun kommt Mozilla mit einer eigenen Lösung – dem Add-On-Collector. Der Collector wird wie jede Erweiterung installiert und steht anschließend im Addons-Menü bereit. Um das Tool komplett nutzen zu können, wird ein Account bei Mozilla Addons benötigt. Wird eine Erweiterung als Favorit markiert, kann man sie anschließend direkt über den Collector herunterladen – ohne dass man zuvor wieder durch die Mozilla-Seite manövrieren muss. Doch der Collector bietet noch eine weitere clevere Funktion: Die Abonnements. Dabei kann man verschiedene Erweiterungssammlungen abonnieren und erhält zum Thema passende Erweiterungen. So enthält das Traveler Pack beispielsweise Erweiterungen wie 1-ClickWeather, Quick Translation oder Lonely Planet. Und die Pakete des Productivity-Blogs Lifehacker enthalten unter anderem Must-Have-Erweiterungen wie TabMixPlus. Für Webdesigner  bietet das Web Development Paket interessante und nützliche Addons. Alles in Allem macht es der Collector deutlich einfacher, die eigene Firefox-Installation schnell mit neuen Features zu versorgen. Mehr lesen »

Bring Firefox zum Weltrekord

Firefox 3 steht vor der Tür und die Mozillas wollen einen Weltrekord aufstellen: Der Browser soll als meistheruntergeladene Software innerhalb von 24 Stunden ins Guinness Buch der Rekorde einziehen. Deswegen sollte jeder so viele Leute wie möglich informieren, und sich in der Pledge-Map eintragen (so werdet ihr an den Download erinnert). Wenn die neue Version erscheint heißt es dann: ziehen bis die Leitung glüht. Bislang haben bereits 274,734 (and counting) Leute ihr Versprechen abgegeben, den Fuchs zu ziehen. Laut der Map sind die Amis noch vor uns, aber Deutschland holt auf. Mehr lesen »

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