Android Market schlägt ähnliche Apps vor

Lifehacker hat mich auf ein neues Feature im Android Market aufmerksam gemacht, das ich auch bei uns bestätigen kann: Wählt man eine App aus, erscheint oben in der Leiste wo man etwa die Kommentare einsehen kann, ein neuer Schalter. Der ist auch schon eingedeutscht und heißt bei uns “Ähnlich”. Wie der Name andeutet, kann man sich damit Anwendungen anzeigen lassen, die ähnliche Funktionen erfüllen, wie die gerade ausgewählte.

Android Market Ähnliche Apps

Android Market Ähnliche Apps

Bei Grooveshark (übrigens ein genialer Dienst) zeigt er beispielweise andere Streaming-Dienste an (die aber nicht besonders reizvoll aussehen), bei MixZing (Mediaplayer) zeigt er andere Wiedergabe-Apps für Musik an. Wobei da allerdings Winamp fehlt, meiner Meinung nach aktuell eine der besten Android-Musik-Apps.

Scheint ab Version 2.2 kompatibel zu sein – allerdings ist mein Android gerooted und mit dem CynogenMod als Custom Firmware ausgestattet. Könnte es jemand mit nem vorinstallierten Android 2.2 überprüfen und das bestätigen? Danke!

Update: Vorsicht: Mögliche Probleme mit dem PS3 Update 3.42

Vorsicht vor der Firmware 3.42 für die PS3. Wie zahlreiche Nutzer berichten, etwa Product Review, scheint es einige Probleme zu geben. Da ist die Rede von Sound-Problemen, Madden und Call of Duty 4 wollen nicht laden, einige Konsolen landen gar in einer Dauerschleife und lassen sich nicht mehr nutzen. Im Sony-Board finden sich ebenfalls einige Einträge, ein offizielles Statement gibt es noch nicht.

Das Update behebt lediglich “einige Sicherheitslücken”, gemeint ist damit wohl die Schwachstelle, die den PSJailbreak oder PSGroove erlaubt (nein, kein Link, da müsst ihr schon eure eigenen L33t HaXXX0r Skills einsetzen). Scheinbar ist es aber mit einer extrem heißen Nadel gestrickt, kein Wunder, schließlich macht der Hack die komplette Konsole auf.

Wer das Update nicht unbedingt braucht, sollte also warten, bis der Patch überarbeitet und neu released wird. Nachteil dabei ist, dass ihr solange nicht auf das PSN zugreifen könnt – andererseits, wenn die Konsole ein Brick ist, dann kommt ihr da auch nicht mehr rein.

Update: Es gibt noch immer keine offizielle Bestätigung, einige Freunde haben aber ihre Konsolen scheinbar problemlos upgegradet. Wer was genaueres hat, gerne in die Kommentare.

Update 2: Auch ich hab das Update mittlerweile eingespielt, keine Probleme bislang. Hm.

Update 3: Sony verteilt inzwischen das Update 3.50. Das ist nicht nur ein Hotfix, sondern scheinbar wieder ein sauber entwickeltes Update. Neu ist in erster Linie die Unterstützung für 3D-Funktionen von BluRays – falls es denn mal mehr als drei gibt.  Changelog Dafür hat scheinbar das PSN Stabilitätsprobleme, wie ja auch  Erebro in den Kommentaren schreibt.

PS3 – Datenumzug leichtgemacht

In meinem Bekanntenkreis starben die Playstation 3 der ersten Generation und nun hat es auch meine 1st Gen Phat erwischt. Auch der grandiose Plan, aus mehreren PS3s eine Frankenstation zu bauen war leider nicht von Erfolg gekrönt, daher musste eine komplett neue her (250 GByte Slim). Allerdings will ich natürlich nicht bei allen Spielen wieder von vorne anfangen – oder den ganzen Gschlamps neu installieren.

Sony hat seit der Firmware 3.15 ein praktisches Transfer-Programm, mit dem sich nahezu alle Spieledaten zwischen zwei Playstations übertragen lassen. Ich sage nahezu, weil es ein paar Ausnahmen gibt, u.a. Little Big Planet oder Singstar Tracks.

Der Transfer an sich ist relativ simpel, allerdings sollte man auf seiner alten Konsole wenn möglich zuerst die Playstation Accounts deaktiveren – das System teilt das aber auch nochmal mit. Die Deaktivierung erledigt man über die Kontoeinstellungen. Zudem sollten beide Konsolen die gleiche Firmware haben, aktualisiert im Zweifel auf die Neueste (außer ihr wollt auf der alten vielleicht die OtherOS-Funktion behalten).

Anschließend müsst ihr beide Konsolen ausschalten, jeweils an einem Videoeingang des Fernsehers hängen und, wichtig, im ausgeschalteten Zustand direkt mit einem Ethernet-Kabel verbinden. Es muss kein Crossover sein, ein normales LAN-Kabel reicht (sollte ja jeder daheim haben).

Schaltet anschließend die PS3, deren Daten übertragen werden sollen wieder ein. Das Transfer-Programm findet sich in den Systemeinstellungen.  Nun wählt ihr in der ersten PS3 aus, dass die Daten von diesem System übertragen werden sollen. Bestätigt mit OK, schaltet die andere Konsole an und wechselt deren Kanal.

Hier das gleiche Spiel, ab in die Systemeinstellungen, Transfer-Tool starten  und diesmal die Option 2 wählen, dass Daten auf das System gespielt werden sollen. Danach heißt es erstmal abwarten. Wahrscheinlich will die Konsole vor dem Kopievorgang erst einmal die Festplatte formatieren. Stimmt zu, lasst das System neu starten und wartet anschließend ab.

Je nach belegtem Speicherplatz kann das schonmal dauern, zwei Stunden sind keine Seltenheit.

Vergesst auf dem neuen System nicht, dass ihr eurer PSN-Store-Konto wieder aktivieren müsst. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass ihr keine gekauften Spiele oder Tracks neu herunterladen müsst, die werden direkt mit übertragen. Auch müssen Spiele nicht wieder installiert werden, was ja schon Zeit sparen kann.

Fazit: Das Umzugstool ist enorm praktisch, wenn man noch Zugriff auf die alte PS3 hat. Nicht nur werden fast alle Spielstände übertragen, auch die installierten Daten der Spiele sind schon auf der Platte – so spart man teilweise enorm Zeit.

PS3-Besitzer umdrehen und bücken: Euer Downgrade kommt am 1. April

Ok, entweder plant Sony gerade den größten Aprilscherz aller Zeiten (in der Konsolenwelt), oder die Kunden sind ihnen völlig egal. Andererseits wird die Meldung auf allen Sony-Blogs verbreitet, auch auf dem Deutschen.

Hintergrund: Im offiziellen PS-Blog in den USA hat Patrick Seybold von Sony einen Beitrag zum kommenden Update 3.21 (haha, drei-zwo-eins, ja genau) verfasst. Kernpunkt darin ist, dass Sony das OtherOS-Feature der PS3 entfernen wird. OtherOS ist eine Art virtuelle Umgebung, in der Linux-basierte Betriebssysteme installiert werden können. Sprich, mit OtherOS verwandelt man die Konsole in einen fast vollwertigen Linux-Rechner -der allerdings einige Nachteile hat. So kann man unter anderem nicht direkt auf die 3D-Grafik zugreifen, was Spiele oder sowas nahezu unmöglich macht. Alles in allem also eine nette Spielerei, die allerdings bislang einige als nette Alternative oder als Media-Center genutzt haben.

Problematisch wurde es, als ein Hacker namens GeoHot eine Schwachstelle im Hypervisor entdeckt hat. Dadurch konnte er auf das System zugreifen und einen Dump der Dateien durchführen, was allerdings alles andere als einfach ist. GeoHot nutzt eine Glitching-Attacke, bei der speziell getimte Strompulse an das System geschickt werden. Macht man das richtig, kann man die Hardware aus dem Takt bringen und -vielleicht- auf zuvor geschützte Systeme zugreifen – der Hack ist dennoch alles andere als trivial. Zudem bringt er nicht wirklich etwas. Raubkopierte Spiele kann man damit beispielsweise nicht abspielen, auch hat man nur den Hypervisor als Datendump, nicht das eigentliche Betriebssystem. Eine nette, längere Beschreibung des Hacks findet ihr hier.

Sony scheint nun dermaßen Schiss vor einem Software-Hack zu haben, der die PS3 wie die PSP komplett öffnet, dass sie lieber den kompletten Hypervisor entfernen, als einen Patch zu schreiben. Schade, das war eins der wenigen innovativen Features der PS3 – und mit ein Grund, warum ich mir die Konsole damals zugelegt habe.

Eher lächerlich finde ich, wie der Autor im deutschen PS3-Blog versucht, sich zu rechtfertigen. Das beträfe ja eh nur wenige Leute und man müsse das Update ja nicht installieren. Es gibt nur ein paar klitzekleine Einschränkungen:

  • Kein Login mehr zum PS3-Network
  • Keine Wiedergabe von Spielen und BluRays, die das Update voraussetzen
  • Keine Wiedergabe von kopiergeschützten Medien von externen Speichersystemen
  • Keine neuen Funktionen mehr.

Wie gesagt, alles insgesamt eher lächerlich. Nur weil man einen eingewachsenen Nagel hat, hackt man sich nicht den ganzen Arm ab. Außerdem dürfte diese Maßnahme die Hacker eher noch dazu anstacheln – Sony hat seine Konsole damit mitten in den Nerdrage geschubst, allein aus Trotz dürften die Hack-Versuche deutlich zunehmen. Dazu kommt der Image-Verlust, schließlich ist es jetzt vorbei, dass Sony gegenüber der Xbox360 mit ein wenig “Offenheit” prahlen kann.
Wie ein Kommentator im US-Blog so schön sagt: Das soll man lieber dieses sinnlose Home killen und das Geld in die Entwicklung wirklich interessanter Features stecken.
TL;DR: Mit dem PS3-Update 3.21 wird der OtherOS-Modus gekillt, es gibt keine neuen Features, es ist also eher ein Downgrade als ein Upgrade.

MSI Wind: BIOS-Flashen ohne DOS und mit USB

Wer auf sein MSI Wind ein neues BIOS flashen will, der kommt laut der offiziellen Anleitung nicht um eine DOS-Diskette oder einen passenden USB-Stick rum. Das ist natürlich dumm, wenn man beispielsweise Linux darauf laufen lässt oder einfach keinen Bock auf diese uralten Relikte aus der Flash-Urzeit hat. Allerdings gibt es auf dem Wind noch einen alternativen Weg, der ursprünglich für Recorvery-Aktionen geplant war. Geht aber auch für normale Updates.

Vor der Anleitung aber erstmal ein Disclaimer: Wir schreiben hier für Nerds und Geeks, daher gehe ich davon aus, dass jeder mit den Gefahren eines BIOS-Flashes bekannt ist. Sprich: Wenn ihr es euch nicht zutraut, lasst es sein! WIR zumindest übernehmen keinerlei Garantie dafür, dass es klappt.

So, nachdem des gesagt wurde, hier die Anleitung (von mir getestet, ging).

  1. Ladet euch ein aktuelles BIOS herunter und entpackt es. Die eigentliche BIOS-Datei müsst ihr anschließend in *.ROM umbenennen. Wenn ihr also ein EN011IMS.10B heruntergeladen habt, dann muss die Datei EN011IMS.ROM heißen.
  2. Kopiert die *.ROM-Datei auf einen USB-Stick und steckt ihn in einen USB-Port der Wind.
  3. Fahrt das System komplett herunter.
  4. Entfernt den Netzstecker und zieht die Batterie heraus.
  5. Haltet den Einschalter gedrückt und steckt den Netzstecker ein.
  6. Lasst den Netzschalter los.
  7. Drückt den Netschalter zweimal.
  8. Drückt DEL um in das BIOS-Menü zu gelangen.
  9. Jetzt solltet ihr den “Recvovery Mode” auswählen können.
  10. Wählt “Proceed with flash update”.
  11. MACHT NUN NICHTS MEHR. Das Wind spielt die neue Firmware ins BIOS ein und das kann dauern. Drückt NICHTS. Schaltet NICHT ab. Wartet einfach. Beim Flashen ist Geduld eine Tugend.
  12. Ist das Update durchgelaufen, drückt Enter, schaltet das Netbook aus, baut die Batterie wieder ein und schaltet das Wind ein.
  13. Bei mir hat der Boot-Vorgang anschließend ein bisschen länger gedauert, außerdem war eine Weile lang nur ein weißer Balken zu sehen. KEINE  PANIK. Bei mir ging das vorbei und das Wind U100 ist brav hochgefahren.
  14. Im BIOS könnt ihr noch die Default-Settings laden, ging aber auch so.

Das wars. So könnt ihr das Wind ganz ohne langweilige DOS-Disketten flashen. Danke ans MSI Wind Forum. Wenn jemand ähnliche Tricks für andere Systeme kennt, nur her damit.

MSI Wind: Bios Update sorgt für mehr Power

msi-wind Netbook-User aufgepasst. Habt ihr euch aus dem aktuellen Pool an Netbooks das MSI Wind herausgefischt, dann gibt es hier Update für euer Bios.

Der Changelog ist nicht großartig, verspricht er doch:

  1. Problem in der Keyboard I/o Ressource behoben
  2. Check des Onboard-Speichers kann übersprungen werden

Da ist es schon interessanter, was Ubergizmo gefunden hat. Drückt man Fn und F10 gleichzeitig beim Boot, kommt man direkt in ein Menü, in dem sich das Wind übertakten lässt um 8%, 15% oder24%. Klingt nett, wenn man mal mehr Power im Netbook braucht.

Wer übrigens einen Überblick über Nettop, Netbook und MID haben will, wir haben hier etwas zusammengestellt.

via SlashGear

RAW-Hack: Motz deine Canon Firmware auf

chdk

Mittlerweile sind die Speicherkarten ja so groß und billig, dass man eigentlich bedenkenlos Bilder als RAWs machen kann. Vorteil dabei ist, dass deutlich mehr Bildinformationen erhalten bleiben, was vor allem beim Nachbearbeiten hilft. Das Problem: Die meisten kleinen Kameras haben alles, nur kein RAW. Zumindest Nerds mit einer Canon können aber da schnell nachhelfen: Flasht einfach eure Kamera mit der Firmware von CHDK (Canon Hacker’s Development Kit).

Das Kit unterstützt eine ganze Reihe von Canon-Kameras und bietet einen satten Funktionszuwachs, unter anderem eben auch die RAW-Unterstützung. Zusätzlich könnt Ihr die Funktionen mit Scripts erweitern, von denen es schon massig auf der Homepage gibt. Mit dabei ist beispielsweise ein Script, dass ein Bild aufnimmt, sobald die Kamera eine Bewegung registriert. Das ist an sich nichts neues, allerdings funktioniert es auch mit Gewittern, so dass sich damit relativ einfach beispielsweise ein Blitz aufnehmen lässt.

Das Beste ist, dass Ihr die Firmware nicht für immer zerflashed, sondern alles auch wieder rückgängig machen könnt, ein Sicherheitsnetz bleibt also. Auf der Homepage findet sich auch ein Briefwechsel mit dem Canon-Support, laut dem die Garantie der Kamera nicht verfällt.

Die Installation beschränkt sich darauf, die passende Firmware zu finden und auf eine SD-Karte zu kopieren. Die notwendige Anleitung gibt und die Links gibt es hier bei Lifehacker.

Vorsicht: Wie immer bei solchen Projekten gilt: Ihr arbeitet auf EIGENE GEFAHR. Nerd Supreme ist nicht verantwortlich, wenn etwas schief geht und eure Hardware nicht mehr arbeitet. Wenn ihr das Risiko nicht in Kauf nehmen wollt, kauft euch einen neue Kamera mit RAW.

iPhone Firmware 2.0 – jailbreak schon vor der Veröffentlichung

Das iPhone Dev Team hat schon jetzt den jailbreak zur angekündigten iPhone-Firmware 2.0 in der Pipeline.

Die neue Software 2.0 lässt zwar grundsätzlich Drittanbietersoftware zu, diese muss allerdings vohrher von Apple zertifiziert werden und ist mit Kosten verbunden. Mit dem Jailbreak ist das nicht mehr nötig, er Das iPhone Dev Team will den jailbreak jedoch erst zum offiziellen Release der Firmware 2.0 veröffentlichen. Damit verhindern die Hacker, dass Apple schnell mal die gefundene Sicherheitslücke schließt.

jailbreak

Das amerikanische Gadget-Magazin engadget.com vermutet hinter dem jailbreak 2.0 schon eine Selbstaufgabe seitens Apple. Indem sie den Hackern freie Hand lassen sammeln sie Freunde statt Feinde. Genügend kostenlose Werbung ist ihnen durch regelmäßige und flächendeckende von den Medien publizierten jailbreak-Meldungen auf jeden Fall sicher.