Asus-Notebooks: BIOS ausführen

Ein kurzes Blog-Eintrag:
Weil ich gerade das Notebook einer Mitbewohnerin aktualisieren will, brauche ich Zugriff auf das Asus BIOS. Da Asus wie die meisten Hersteller lieber eine Flashy-Animation zeigen als die normalen Boot-Informationen, erfährt man nicht, welche Taste zu drücken ist.
Die Antwort ist einfach: F2 – zumindest in meinem Fall wechselt das Notebook direkt in das BIOS-Menü.
Ich hoffe, es hilft.

How to use Flash (or Firefox or Lotus Notes) with your iPad

During my last trip to the US (attending WES 2010) I bought an iPad for a colleague of mine. I played around a little, and my conclusion was: while the iPad has a nice design and a great touchscreen, it lacks essential features like flash – I actually don’t care for the excuses of apple fanboys. Now, this colleague of mine (Christian Vilsbeck, the CPU-Guru of TecChannel) found a simple and yet elegant solution:

He used a VNC-Client to RDP to a Windows-Box. From there he could use Flash, his VPN-Client to access his company’s network and even send and receive e-mails with Lotus Notes.

His approach is so simple, I’m really a little ashamed, that I didn’t think of it. Just install a VNC-Server on your Windows, Linux oder Mac OS, then use a free viewer like the Mocha VNC Viewer. You could also use Remote Desktop Lite, with which you can directly access the RDP-features of Windows XP, Vista and Windows 7 (except Home).

Conclusion: This simple approach brings more than just Adobe Flash to your iPad. If you combine it with a virtual desktop infrastructure, you get a completely new approach, how to use the tablet in a business environment. Especially in work environments, where someone mostly fills out a form (think hospitals or in the field technicians), the iPad (or any other tablet PC with VNC-features) could be a reasonable substitute for a notebook. Plus, no data is stored on the device itself, but only in the (hopefully) secured virtual environment.

(hey, the first English post at Nerd Supreme. How did I do? Screenshot will follow.)

Wie man Flash (oder Firefox oder Lotus Notes) vom iPad aus nutzt

Auf meinem letzten Trip in die USA (zum WES 2010, hier wäre der Artikel) habe ich dem Kollegen Vilsbeck (u.a. CPU-Guru beim TecChannel) ein iPad mit gebracht. Natürlich konnte ich es nicht lassen, mit dem Gerät ein wenig zu spielen. Leider haben sich meine meisten Erwartungen und Befürchtungen bestätigt: Während das iPad an sich ein schön verarbeitetes Gerät mit einem unglaublich guten Touchscreen ist, sorgt die Zickerei Geschäftspolitik von Apple dafür, dass ihm einfach wichtige Funktionen wie Flash fehlen. Doch während mein Fazit war, dass ich einfach abwarte, hat Kollege Vilsbeck eine Lösung gefunden, die so einfach und genial ist, dass ich kaum glauben kann, dass noch niemand anderes darauf gekommen ist:

Er nutzte einfach einen VNC-Client, um vom iPad aus auf seinen Windows-Desktop zugreifen zu können.

Damit stehen ihm alle Funktionen des Windows-Rechners zur Verfügung – eben auch inklusive Flash, einer VPN-Verbindung ins Firmennetz oder ein Lotus Notes Client. Das Setup dafür ist relativ simpel: Auf dem Windows-Rechner wird ein VNC-Server installiert, den passenden Client (etwa Mocha VNC Lite oder Remote Desktop Lite, letzteres funktioniert auch ohne VNC-Server) gibt es kostenlos im AppStore (iPad-Nutzer aus Deutschland müssen wegen der Zickerei Geschäftspolitik von Apple auf den iTunes-Store am Desktop zurückgreifen. Den passenden Server samt Installationsanleitung findet man zum Beispiel bei RealVNC – ebenfalls kostenlos für den Privatgebrauch.

Fazit: Durch diesen kleinen Trick wird das iPad endlich ein vollwertiger Tablet PC. Nahezu jeder dürfte einen (oder mehrere) Flash-fähige Rechner besitzen, die sich mit für RDP herrichten lassen. Doch denkt man weiter, wird damit auch der Schritt ins Business möglich. Egal ob Linux, Mac OS X oder Windows – per RDP öffnet man vom iPad aus ein Fenster auf den richtigen Rechner. In Kombination mit virtuellen Maschinen, Stichwort Virtual Desktop, kann man Nutzer so eine weiter Eingabemöglichkeit an die Hand geben, mit der etwa Ärzte digitale Krankenakten pflegen oder Außendienstler Eingaben in Formulare vornehmen können. Die Daten selbst liegen nicht auf dem iPad, sondern (hoffentlich) gesichert im zentralen Rechenzentrum. Wie gesagt: Eigentlich ist es verwunderlich, dass da sonst noch keiner draufgekommen ist.

English Version

Canabalt – Zeitverschwender deluxe

Flash-Game sind mittlerweile so omnipräsent wie Katzen-Content oder wackelige Videos. Teilweise sind sie gut, teilweise fad. Eine der besonderen Perlen ist definitiv Canabalt von Adam Atomic und Danny B. Das Spiel selbst ist in Graustufen gehalten, hat eine einfache Steuerung (B oder C = Sprung) und eine treibene musikalische Untermalung. Das Spielprinzip ist simpel: Lauf und spring soweit du kannst.

canabalt

Das klingt anfangs einfach, wird aber von Sprung zu Sprung schneller und komplizierter. Selbst wenn man mal wieder gegen eine Wand kracht, weil man nicht rechtzeitig weggesprungen ist, will man sofort wieder von vorne anfangen.

Canabalt ist so wie die Jump and Runs von früher. Einfach, eingängig und teilweise schon unverschämt schwer. Ich vermisse sowas von einem “richtigen” Entwickler.

via HerrKaliban, der angeblich 4874 Meter weit kommt.

Das CrunchPad – Wenn Blogger einen TabletPC basteln

Michael Arringtons Blog TechCrunch hat es in relativ kurzer Zeit zu einem der einflussreichsten Blogs geschafft, samt diverser Nebenprojekte wie CrunchGear oder der großartigen Crunchbase. Der neueste Streich könnte den Machern mit dem CrunchPad gelingen. Dabei handelt es sich um einen Atom-betriebenen Tablet-PC samt kapazitiven (aka iPhone-) Touchscreen mit 12 Zoll Bildschirmdiagonale. Das flache Gerät läuft mit Linux und bootet direkt in einen Webkit-basierten Browser.

CrunchPad

Die Zielgruppe ist damit bereits relativ klar: Was der Amazon Kindle für eBooks ist, soll das CrunchPad für Web-Nutzer und Blogger werden. Das Gerät soll direkten Zugriff auf das Web ohne viel Schnickschnack drumrum liefern.  Dabei unterstützt das Gerät alle aktuellen Web-Funktionen, so laufen beispielsweise auch Youtube-Videos. Dank dem Linux-Unterbau sollte auch ein nativer Flash-Client möglich sein. Anders als beispielsweise bei PS3 oder beim iPhone sollte damit jegliche Flash-Anwendung starten. Zudem könnten auch die diversen AIR-Programme auf dem CrunchPad laufen – auch wenn sie anscheinend derzeit noch nicht vorgesehen sind.Eingaben laufen direkt über eine On-Screen-Tastatur, in das Internet selbst verbindet sich das Gerät vermutlich per WLAN.

Allerdings fehlen noch einige harte Fakten. Interessant wäre zum Beispiel die Kapazität des Akkus. Damit könnte der Erfolg des Gerätes stehen oder fallen. Denn sowohl der große Bildschirm wie auch das WLAN-Modul dürften einiges an Strom ziehen. Ebenfalls unbekannt ist die finale Größe und Art des integrierten Speichers. Billig wäre eine 2,5 Zoll HDD, fancy eine Solid State Disk. Auch die Anschlussmöglichkeiten sind noch offen. Sinnvoll wäre in erster Linie mindestens zwei USB-Anschlüsse, um etwa Speichermedien, ein 3G-Modem oder eine Webcam anzuschließen. Auch Bluetooth wäre eine feine Option, um wahlweise Musik zu streamen (die von Napster oder Last.FM kommt) oder eine entsprechende Tastatur anzuschließen.

Alles in Allem dürfte das CrunchPad noch einiges an Hype verursachen – dafür werden Herr Arrington und das *Crunch-Konglomerat schon sorgen. Ob es allerdings im Alltag etwas taugt, bleibt abzuwarten. Hier noch ein Video:

Einen Überblick über die Formate MID, Netbook und Nettop findet ihr übrigens hier.

Legal und kostenlos online Serien ansehen

Unsere Auswertungen zeigen uns einen Suchbegriff immer wieder ganz vorn “Southpark online ansehen”. Daher wollten wir hier eine Übersicht an Webseiten liefern, auf denen ihr euch kostenlos Serien ansehen könnt – und das legal, ohne Grauzone und völlig korrekt. Das ist bei uns gar nicht so einfach. Während man beispielsweise mit einer US-IP geniale Dienste wie Hulu nutzen kann, schaut es bei uns wegen lizenzrechtlichem HickHack deutlich schlechter aus. Glücklicherweise gibt es einige Ausnahmen:

(weiterlesen …)

MSI Wind: BIOS-Flashen ohne DOS und mit USB

Wer auf sein MSI Wind ein neues BIOS flashen will, der kommt laut der offiziellen Anleitung nicht um eine DOS-Diskette oder einen passenden USB-Stick rum. Das ist natürlich dumm, wenn man beispielsweise Linux darauf laufen lässt oder einfach keinen Bock auf diese uralten Relikte aus der Flash-Urzeit hat. Allerdings gibt es auf dem Wind noch einen alternativen Weg, der ursprünglich für Recorvery-Aktionen geplant war. Geht aber auch für normale Updates.

Vor der Anleitung aber erstmal ein Disclaimer: Wir schreiben hier für Nerds und Geeks, daher gehe ich davon aus, dass jeder mit den Gefahren eines BIOS-Flashes bekannt ist. Sprich: Wenn ihr es euch nicht zutraut, lasst es sein! WIR zumindest übernehmen keinerlei Garantie dafür, dass es klappt.

So, nachdem des gesagt wurde, hier die Anleitung (von mir getestet, ging).

  1. Ladet euch ein aktuelles BIOS herunter und entpackt es. Die eigentliche BIOS-Datei müsst ihr anschließend in *.ROM umbenennen. Wenn ihr also ein EN011IMS.10B heruntergeladen habt, dann muss die Datei EN011IMS.ROM heißen.
  2. Kopiert die *.ROM-Datei auf einen USB-Stick und steckt ihn in einen USB-Port der Wind.
  3. Fahrt das System komplett herunter.
  4. Entfernt den Netzstecker und zieht die Batterie heraus.
  5. Haltet den Einschalter gedrückt und steckt den Netzstecker ein.
  6. Lasst den Netzschalter los.
  7. Drückt den Netschalter zweimal.
  8. Drückt DEL um in das BIOS-Menü zu gelangen.
  9. Jetzt solltet ihr den “Recvovery Mode” auswählen können.
  10. Wählt “Proceed with flash update”.
  11. MACHT NUN NICHTS MEHR. Das Wind spielt die neue Firmware ins BIOS ein und das kann dauern. Drückt NICHTS. Schaltet NICHT ab. Wartet einfach. Beim Flashen ist Geduld eine Tugend.
  12. Ist das Update durchgelaufen, drückt Enter, schaltet das Netbook aus, baut die Batterie wieder ein und schaltet das Wind ein.
  13. Bei mir hat der Boot-Vorgang anschließend ein bisschen länger gedauert, außerdem war eine Weile lang nur ein weißer Balken zu sehen. KEINE  PANIK. Bei mir ging das vorbei und das Wind U100 ist brav hochgefahren.
  14. Im BIOS könnt ihr noch die Default-Settings laden, ging aber auch so.

Das wars. So könnt ihr das Wind ganz ohne langweilige DOS-Disketten flashen. Danke ans MSI Wind Forum. Wenn jemand ähnliche Tricks für andere Systeme kennt, nur her damit.

Die coolsten Adobe Air-Anwendungen

Die AIR Tour steht morgen in München, Zeit genug um noch einmal ein paar coole Adobe AIR Anwendungen vorzustellen;

Webkut: Wer bloggt oder online Texte veröffentlicht, der weiß: Ein Screenshot sagt mehr als 1000 Worte. Webkut ist dabei eine nette Alternativen zu Shift + Druck + Paint, IrfanView oder SnagIt. Nachteil: Es klappt nur mit Webseiten.

webkut

Google Analytics Reporting Suite: Viele Blogger nehmen das kostenlose Google Analytics her, um ihre Seite auszuwerten. Die AIR-Anwendung erlaubt es euch, die Auswertung direkt auf dem Desktop vorzunehmen. Und sieht gut aus.

ReadAir: Ok, das ist etwas sinnlos, sieht aber auch verdammt gut aus. ReadAir stellt eure Feeds aus dem Google Reader auf dem Desktop dar. Wer also einen Feedreader sucht, mit dem er überall die gleichen Feeds hat (und nicht den FeedDemon nutzen will), sollte die Software testen.

AirPress: Viele Blogger setzen auf Blog-Editoren, wenn Sie Beiträge schreiben wollen. Mit AirPress kann man das nun auch AIR-basiert erledigen. Die Software arbeitet mit WordPress-Blogs zusammen und kann auch bereits geschriebene Einträge verwalten. Leider ist die Site gerade down, einfach später nochmal testen.

Twihrl: Die Allzweckwaffe, wenn es um Microblogging geht. Egal ob Twitter, oder Friendfeed, Pownce oder Jaiku, Thwirl verbindet sich mit allen Accounts, erlaubt neue Tweets und zeigt eingehende Nachrichten an.

twihrl

Acrobat.com for My Desktop: Adobe steigt mit seinem Acrobat.com-Dienst Microsoft und Google sauber auf die Füße. Und setzt mit dieser AIR-Anwendung noch eins drauf, denn damit könnt ihr eure Dokumente auch wieder direkt auf dem Desktop verarbeiten. Inklusive Sharing und PDF-Converter.

Noch mehr großartige AIR-Anwendungen findet ihr entweder direkt im Adobe AIR Marktplatz oder bei FreshAirApps.

Samsung: SSD-Festplatte mit 256 Gbyte

Samsung lässt sich bei seiner neuen Solid State Festplatte nicht lumpen und legt mit 256 GByte eine neue Speicherhürde für die Konkurrenz vor. Damit kommen die SSD-Platten langsam in den Bereich, der für Poweruser interessant wird.

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SSDs verwenden keine mechanischen Pattern mehr wie herkömmliche Festplatten, sondern nutzen Flash-Speicherchips stattdessen. Dadurch arbeiten SSDs deutlich schneller. Denn bauartbedingt werden normale Festplatten immer langsamer, je weiter die Daten auf der Innenseite liegen. Außerdem sind sie weniger anfällig gegen Stöße und Erschütterungen. Mehr Infos und Benchmarks zu einer Samsung SSD-Platte findet ihr hier beim TecChannel.

Wann die Platte in den freien Markt kommt ist noch ungewiss, ebenso wie der Preis. Er dürfte aber deutlich über einer vergleichbaren Rotating-Festplatte liegen.

RAW-Hack: Motz deine Canon Firmware auf

chdk

Mittlerweile sind die Speicherkarten ja so groß und billig, dass man eigentlich bedenkenlos Bilder als RAWs machen kann. Vorteil dabei ist, dass deutlich mehr Bildinformationen erhalten bleiben, was vor allem beim Nachbearbeiten hilft. Das Problem: Die meisten kleinen Kameras haben alles, nur kein RAW. Zumindest Nerds mit einer Canon können aber da schnell nachhelfen: Flasht einfach eure Kamera mit der Firmware von CHDK (Canon Hacker’s Development Kit).

Das Kit unterstützt eine ganze Reihe von Canon-Kameras und bietet einen satten Funktionszuwachs, unter anderem eben auch die RAW-Unterstützung. Zusätzlich könnt Ihr die Funktionen mit Scripts erweitern, von denen es schon massig auf der Homepage gibt. Mit dabei ist beispielsweise ein Script, dass ein Bild aufnimmt, sobald die Kamera eine Bewegung registriert. Das ist an sich nichts neues, allerdings funktioniert es auch mit Gewittern, so dass sich damit relativ einfach beispielsweise ein Blitz aufnehmen lässt.

Das Beste ist, dass Ihr die Firmware nicht für immer zerflashed, sondern alles auch wieder rückgängig machen könnt, ein Sicherheitsnetz bleibt also. Auf der Homepage findet sich auch ein Briefwechsel mit dem Canon-Support, laut dem die Garantie der Kamera nicht verfällt.

Die Installation beschränkt sich darauf, die passende Firmware zu finden und auf eine SD-Karte zu kopieren. Die notwendige Anleitung gibt und die Links gibt es hier bei Lifehacker.

Vorsicht: Wie immer bei solchen Projekten gilt: Ihr arbeitet auf EIGENE GEFAHR. Nerd Supreme ist nicht verantwortlich, wenn etwas schief geht und eure Hardware nicht mehr arbeitet. Wenn ihr das Risiko nicht in Kauf nehmen wollt, kauft euch einen neue Kamera mit RAW.