Übersicht: Web-Dienste mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Seit den 80gern hat sich die Anmeldeprozedur bei Webdiensten nicht wirklich geändert: Ein Nutzername, das passende Kennwort und man hat Zugriff auf die Daten und Dienste. Das ist komplett diametral zur Popularität von Cloud-Angeboten. Mails liegen bei Googlemail, Yahoo oder Outlook.com, Daten sind bei Ubuntu One, Dropbox oder Skydrive, Passwörter bei LastPass, KeePass und Co. Der größte Schutz ist noch immer ein starkes Passwort, was allerdings wenig hilft, wenn der jeweilige Dienst die komplette Datenbank verliert.

Eine der wenigen zusätzlichen Schutzfunktionen, ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dabei wird neben dem Kennwort bei der Anmeldung ein zusätzlicher PIN-Code abgefragt, der ständig neu geniert wird und nur kurze Zeit gültig ist. Dieser PIN wird normalerweise nicht auf dem Computer angezeigt, sondern auf einer zusätzlichen Komponente, dem so genannten Token. Klassischerweise werden diese Token von Unternehmen genutzt, um den externen Zugang zu Diensten oder VPN-Verbindungen abzusichern.

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In eigener Sache: Kauft eure Links woanders

Wie es denn ausschauen würde, hat mich der junge Mann am Telefon gefragt. Ob er mir vielleicht Geld geben könnte, ich müsste ja nur ein paar Links in meine Beiträge setzen – ob das drin wäre?

Nein. Das ist nicht drin. Ich habe Werbung, ja, aber die ist als Werbung gekennzeichnet (ein paar Amazon-Links und das Adsense-Kästchen). Persönlich finde ich, dass bezahlte Links Betrug am Leser ist – und maximal kurzfristig finanzielle Vorteile bringt.

Die ganze Geschichte ist zwar schon ein bisschen her, ich hatte den Anruf als lästig abgetan und eigentlich vergessen. Der Artikel  ” Basicthinking, Onlinekosten GMBH und der Keyword Spam” vom Sascha bei Netbooknews hat ihn mir den Vorfall dann allerdings wieder ins Gedächtnis gerufen – wobei ich keine Ahnung habe, ob ich da wirklich auch auf der Liste stand. Wenn ich mir das Excel-Sheet da so durchschaue, was man alles hätte bewerben müssen, na vielen Dank. Das passt auf keinen Fall hier rein (Base? Really?).

Auch Google hat sich mittlerweile geäußert, man mag so etwas nicht.

Also: Kauft eure Links woanders, hier gibts nichts. Und wenn immer eine “SEO Consultant” vorschlägt, man solle einfach ein paar Links kaufen, dann zeigt demjenigen freundlich aber bestimmt, wo er die Tür findet.

Zusamenhänge im Interwebs

Haha. Da prüft man nichts böses ahnend seine Piwik-Statistiken (übrigens immer noch mein Lieblings-Tool) und merkt, dass ein Uralt-Artikel plötzlich nach oben gespült wird – die “VoIP-Alternativen, falls Skype dicht macht“.

Nach kurzer Überlegung ist es klar: Skype war ja in den letzten Tagen mehrfach down – und trotz des furchtbaren Titels ist der Eintrag in Google recht hoch.

Und dann hat auch noch jemand den Beitrag geflattertet wow. Was so ein Ausfall der Supernodes alles ausmacht. Danke dafür :)

skype

Google will einen Opt-Out aus Analytics anbieten

Google muss regelmäßig Kritik einstecken, vor allem Analytics ist vielen Datenschützern ein Dorn im Auge. Immer wieder muss sich Google für die teilweise recht massiv gesammelten Daten rechtfertigen, vor allem Tracking-Cookies, die Nutzer über mehrere Seiten verfolgen können, sind den Datenschützern ein Dorn im Auge.

Mittlerweile scheinen die Jungs in Kalifornien ein einsehen zu haben – oder sie haben eine geniale Alternative gefunden. Denn wie das Analytics-Team im eigenen Blog erklärt, wird es bald ein Browser-Plugin geben, dass jedem Nutzer die Möglichkeit gibt, aus Google Analytics austreten.

Das Download Squad sieht darin weniger ein “Don’t be evil”, sondern vielmehr einen genialen Schachzug, um Kritiker zum Schweigen zu bringen. Denn damit können alle Nutzer, die um ihre Daten besorgt sind, selbst entscheiden wo und wann sie registriert werden können. Das wird allerdings nur ein Bruchteil der Nutzer wahrscheinlich wirklich wahrnehmen. Google sichert sich damit einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Anbietern – der Suchmaschinenkonzern ist derzeit die einzige Firma, die ein derartiges System anbietet.

Für die Betreiber von Webseiten kommen allerdings schwere Zeiten zu. Denn noch ist nicht klar, ob und wie sich das auf die Übersicht der Besucher auswirken wird – Analysetools sind eine wichtige Komponente, um zu sehen, ob die Beiträge überhaupt von jemanden gelesen werden, welche Artikel gut laufen oder wo die Leser eigentlich herkommen.

Wir hier bei Nerd-Supreme nutzen übrigens nicht Google Analytics, sondern Piwik, eine Open-Source-Lösung, die wir hier beschreiben. Unterschied zu Google Analytics: Die Daten liegen auf unserem Server, nicht irgendwo in Datacenters in Amerika.

Was denkt ihr? Ist das ein cleverer Zug von Google oder wird es Analytics Marktanteile kosten? Und ist das überhaupt ein Problem für euch?

Einladungen für Google Wave zu verschenken

GoogleWave

Unser Mitschreiber Sternomat hat ja hier beim TecChannel den neuen Google-Dienst “Wave” genauer erklärt. Und wie es sich für Geeks gehört, haben wir einige Einladungen übrig, die wir gerne an unsere Leser verteilen möchten. Genauer gesagt, zwölf Stück.

Wer eine haben möchte, möge bitte einen Kommentar schreiben. Wichtig ist, dass ihr eine gültige E-Mail-Adresse angebt – die natürlich nicht angezeigt wird und an die wir auch keinen Spam schicken.

Update: Alle Einladungen sind raus – jetzt liegt es an unseren Lesern, dass sie die weiterverteilen.

Googlemail erhält bessere Kontaktverwaltung

Googles Mail System gilt zu recht als einer der innovativsten Webmailer, schließlich brachte das System Neuerungen wie Threaded-Messaging. Allerdings ließ die Kontaktverwaltung einiges zu wünschen übrig, zusätzliche Details zu Personen konnten nur in dem Notizbereich abgelegt werden. Das ändert sich ab sofort. Wer es noch nicht bemerkt hat: Kontakte haben seit kurem deutlich mehr Felder und lassen sich nahezu beliebig erweitern.

Laut dem Googlemail-Blog soll es damit einfacher werden, Kontakte aus anderern Anwendungen zu importieren. Die neuen Features stammen aus dem Contact Manager, einer anderen Google Anwendung. Der Vorteil dabei ist es, dass man seine lokalen Kontakte so zuverlässig “in the Cloud” speichern kann und von überall Zugriff darauf hat.

So bindet ihr Dienste wie Skydrive in den Windows Explorer ein

Online-Speicherdienste wie Windows Skydrive oder ADrive sind praktisch – allerdings benötigt man meist einen zusätzlichen Client oder ein Webinterface um Daten ablegen zu können. Abhilfe schafft das Gladinet Cloud Desktop. Die Software bindet die Online-Dienste Windows Skydrive, Google Dokumente, Google Picasa sowie Amazon Storage direkt als Netzwerklaufwerk in den Windows Explorer ein. Auch WebDAV- oder FTP-Server werden unterstützt. Weitere Details samt Bilderstrecke gibts hier beim TecChannel.

gladinet

Die Software läuft unter Windows XP, Vista und Windows 7.

Piwik in Aktion

Anstatt unsere (und eure) Daten der alten Datenkrake Google zu übergeben, haben wir hier Piwik installiert, eine Open-Source-Alternative. Das bedeutet, dass alle Nutzerstatistiken bei uns bleiben, auf unseren Servern in Deutschland.

So, nach diesem Disclaimer ein paar Informationen zu Piwik, samt einem ersten Eindruck. Die Software ist schnell installiert und eingerichtet. Wer schonmal ein Forum oder ein WordPress-Blog installiert hat, sollte auch damit zurecht kommen.

Nach der Installation muss der Tracking-Code in jede einzelne Seite eurer Website eingebaut werden. Das geht manuell per Javascript, einfacher ist es aber mit dem Plugins für WordPress, Drupal, Typo3 oder Mediawiki. Das Dashboard ist übersichtlich aufgebaut und liefert relativ bald die Informationen. Ansehen kann man seine Daten wahlweise über das Webinterface oder diese netten Adobe AIR-Anwendungen.

Alles in allem sind wir derzeit recht zufrieden mit Piwik.

Facebook-Chat jetzt auch für Pidgin

Pidgin, ehemals Gaim, ist einer der beliebtesten Multi Messenger, nach Miranda. Daher dürfte es einige Leute interessieren, dass es mittlerweile ein Plugin für den Facebook-Chat gibt.

facebook_buddy_list

Wer Digsby also nicht nutzen mag (oder kann), kriegt seine Facebook-Buddys jetzt auch in Pidgin serviert. Mal sehen, wann die Miranda-Dudes nachziehen. Persönlich gefällt mir Digsby immer noch sehr gut.

[tags]Community, google, Instant Message, Software, Web, Yahoo [/tags]

Piwik: Open Source statt Google Analytics

piwik

Google hat mit Google Analytics einen der interessantesten kostenlosen Dienste für Webseitenbetreiber eingerichtet. Allerdings ist Analytics dennoch proprietär, theoretisch kann der Konzern außerdem jederzeit den Stecker ziehen.

Eine vielversprechende Alternative dazu ist Piwik, eine Analysesoftware, die unter der GPL veröffentlicht ist. Vorteil von Piwik ist, dass die Software komplett auf dem eignen Server installiert ist, der Seitenbetreiber behält also die komplette Kontrolle. Zudem müssen die Daten dann nicht zwingend auf andere Server übertragen werden, theoretisch kann das die Seite durchaus beschleunigen.

Piwik gibt es aktuell in Version 0.1.9. Die Online Demo vermittelt bereits einen guten Eindruck und zeigt, dass die Software durchaus Potential hat. Vor allem das Dashboard, das webbasierte Kontroll-Interface von Piwik, kann beeindrucken, so lässt es sich beispielsweise per Drag and Drop individuell verschieben und anordnen.