Seit den 80gern hat sich die Anmeldeprozedur bei Webdiensten nicht wirklich geändert: Ein Nutzername, das passende Kennwort und man hat Zugriff auf die Daten und Dienste. Das ist komplett diametral zur Popularität von Cloud-Angeboten. Mails liegen bei Googlemail, Yahoo oder Outlook.com, Daten sind bei Ubuntu One, Dropbox oder Skydrive, Passwörter bei LastPass, KeePass und Co. Der größte Schutz ist noch immer ein starkes Passwort, was allerdings wenig hilft, wenn der jeweilige Dienst die komplette Datenbank verliert.
Eine der wenigen zusätzlichen Schutzfunktionen, ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dabei wird neben dem Kennwort bei der Anmeldung ein zusätzlicher PIN-Code abgefragt, der ständig neu geniert wird und nur kurze Zeit gültig ist. Dieser PIN wird normalerweise nicht auf dem Computer angezeigt, sondern auf einer zusätzlichen Komponente, dem so genannten Token. Klassischerweise werden diese Token von Unternehmen genutzt, um den externen Zugang zu Diensten oder VPN-Verbindungen abzusichern.




