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Facebook-Privatsphäre: Wenn abmelden nicht mehr reicht

Datenkrake-Symbolbild

Facebook ist alles andere als ein Freund der Privatsphäre. Verständlich, schließlich verdient der Konzern Geld an den Profilen der Nutzer. Zusammen mit dem kommenden Update des Profils soll aber eine weitere Neuerung kommen, die sogar mir ein wenig übel aufstößt, das so genannte Frictionless Sharing. Dahinter steckt folgende Idee: Facebook macht Deals mit Diensten wie Netflix und diese können anschließend Status-Updates direkt in die Timeline des Nutzers einfließen lassen, ohne dass dieser selbst den Eintrag vornimmt. Also sowas wie “Moritz Jaeger sieht sich gerade “Equillibrium” an”. Das Problem dabei ist aber scheinbar, dass Facebook auch dann weiter fleißig Daten sammelt, wenn man als Nutzer selbst vom Dienst abgemeldet ist. Das zumindest hat Nik Cubrilovic herausgefunden. In seinem Blog gibt es genauere Details zu dem Problem. Laut ihm ist die einzig praktikable Lösung, dass der Nutzer alle Cookies löscht,die Facebook auf seinem Rechner setzt. Genau solche Dinge sind es, die Internet-Laien-Versteher wie Frau Aigner auf den Plan rufen, welche dann sofort wieder irgendwelche halbgaren Argumente in die Talkshows krähen. Allerdings hilft sich Facebook damit auch nicht wirklich. Werbung - powered by Google AdSense Warum ich Werbung schalte - hier lesen Mehr lesen »

Warum mich Star Wars: The Old Republic kalt lässt

Spätestens seit der E3 ist der Hype um das MMORPG Star Wars: The Old Republic wieder geschürt. Mich aber hat das komplett kalt gelassen, und zwar aus einem Grund: Ich weiß, wie es ausgeht. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Star Wars und das komplette Franchise drumherum. Ich finde die Bioware-Spiele wie Knights of the Old Republich großartig, ich spiele noch immer Jedi Knight und ich hab mein erstes CD-ROM-Laufwerk (150 Mark!) in erster Line gekauft, um Rebel Assault zocken zu können. Aber bei Star Wars: The Old Republic hat sich Bioware meiner Meinung nach im Setting komplett vertan. Egal was ich tue, egal, wie viel Einfluss ich mir erspiele, wie groß meine Gilde/Corporation/Schmugglerbande wird, ich weiß, dass ich nichts daran ändern werde, dass Anakin Skywalker Darth Vader wird. Dass Palpatine die Republik auflöst. Dass das Imperium übernimmt. Dass es irgendwann, viel viel später, zu einer Rebellion kommt, bei der am Schluss zwei Todessterne und ein Supersternzerstörer kaputt sind. Und Palpatine. Das Problem ist, dass Lucasarts diese komplette Epoche zur Genüge ausgewalzt hat. Es gibt drei Filme (die den alten nicht das Wasser reichen können) und eine Zeichentrickserie. Damit ist ziemlich genau festgelegt, wann was passieren wird, wer wo wie was gewinnt und, vor allem, wann alles untergeht. Wer also das MMORPG beginnt, arbeitet zielstrebig auf den Abgrund zu. Viel interessanter wäre es meiner Meinung nach gewesen, die Story nach “Rückkehr der Jedi-Ritter” weiterzuspinnen. Ein offizieller Rahmen ist mit dem Star Wars Expanded Universe gegeben – genauso wie eine viel interessantere, ... Mehr lesen »

In eigener Sache: Kauft eure Links woanders

Wie es denn ausschauen würde, hat mich der junge Mann am Telefon gefragt. Ob er mir vielleicht Geld geben könnte, ich müsste ja nur ein paar Links in meine Beiträge setzen – ob das drin wäre? Nein. Das ist nicht drin. Ich habe Werbung, ja, aber die ist als Werbung gekennzeichnet (ein paar Amazon-Links und das Adsense-Kästchen). Persönlich finde ich, dass bezahlte Links Betrug am Leser ist – und maximal kurzfristig finanzielle Vorteile bringt. Die ganze Geschichte ist zwar schon ein bisschen her, ich hatte den Anruf als lästig abgetan und eigentlich vergessen. Der Artikel  ” Basicthinking, Onlinekosten GMBH und der Keyword Spam” vom Sascha bei Netbooknews hat ihn mir den Vorfall dann allerdings wieder ins Gedächtnis gerufen – wobei ich keine Ahnung habe, ob ich da wirklich auch auf der Liste stand. Wenn ich mir das Excel-Sheet da so durchschaue, was man alles hätte bewerben müssen, na vielen Dank. Das passt auf keinen Fall hier rein (Base? Really?). Auch Google hat sich mittlerweile geäußert, man mag so etwas nicht. Also: Kauft eure Links woanders, hier gibts nichts. Und wenn immer eine “SEO Consultant” vorschlägt, man solle einfach ein paar Links kaufen, dann zeigt demjenigen freundlich aber bestimmt, wo er die Tür findet. Mehr lesen »

Wikileaks: Fünf mögliche Nachfolger für Assange

Möglicherweise sind Julian Assanges Tage in Freiheit gezählt – sollten sich die Vergewaltigungsvorwürfe (die ja teilweise schon relativiert wurden) wirklich bewarheiten, habe ich auch kein Mitleid mit ihm. Anders dagegen Wikileaks, meiner Meinung nach (und ich bin nicht allein) braucht es solche Plattformen, um die Hintergeschäfte der Politiker ans Tageslicht zu ziehen. Wäre eigentlich die Aufgabe der Massenmedien, aber die sind wohl zu sehr damit beschäftigt, Google zu bekämpfen. Allerdings: Eine Plattform in den Medien braucht einen medientauglichen Sprecher, die aktuelle Nummer 2 macht da meiner Meinung nach nicht allzuviel her. Deswegen hier fünf Vorschläge an möglichen Assange-Nachfolgern: 1. Danny Trejo (Bildquelle: IMDB) Vorteil: Nobody fucks with this mexican. Amazon würde sich zweimal überlegen, ob sie die Server abschalten, wenn Machete die Rechnung zahlt. Nachteil: Trejo ist leider noch mehr Bad Guy als Assange. 2. Helmut Kohl (Bildquelle: CC-BY-SA)">Wikipedia, CC-BY-SA) Vorteil: Niemand kann ihm vorwerfen, dass er Informanten (oder Geldgeber) ausplaudern würde. Dazu kommt der “Ich hab die Mauer quasi mit eigenen Händen eingerissen” Bonus. Und die Bild wäre plötzlich der erste Fan von Wikileaks. Nachteil: Bereits über 70 und hat wohl eigene Leaks im Keller. 3. Keanu Reeves (Bildquelle: Flickr/Y! Musica) Vorteil: Spiegel Online und Kollegen schreiben Assange immer wieder nach, er wäre wie Neo aus Matrix. Warum also nicht gleich den echten Neo einstellen? Plus, er hat Ahnung mit Anschlägen  (Speed) und Cyberspace-Zeugs. Nachteil: Furchbar philosophisch-verschwurbelte Vorträge möglich, Sad Keanu genießt einen zweifelhaften Ruf bei 4Chan und Co (Know your meme). 4. Morgan Freeman (Bildquelle: Universal) Vorteil: Spielte ... Mehr lesen »

ImageShack wird von Anti-Sec-Bewegung angegriffen

Nutzer des Bilderhosters ImageShack stand kürzlich eine Überraschung bevor. Alle hochgeladenen Bilder wurden mit dem Pamphlet einer Hackergruppe aus dem Umfeld des Anti Sec Movements überlagert. Die Gruppe beschuldigt die Sicherheitshersteller darin, dass sie mit der Veröffentlichung von schwachstellen, sogenannten Full Disclosures, eine Atmosphäre der Unsicherheit erschaffen, nur um die eigenen Produkte besser verkaufen zu können. Dadurch wird es für Script Kiddies einfach, dass sie die erklärten Lücken nutzen, um massenhaft Angriffe gegen verwundbare Server zu starten. Währen Whitehats wirklich am Schutz der Server gelegen, würden sie die Sicherheitslücken in keinem Fall offenlegen. Die Mitglieder der Anti-Sec-Bewegung wollen nach eigenen Angaben auf keinen Fall weiter zusehen. So wie es aussieht, planen sie einen Tyler Durden gegen Sicherheitswebseiten, auf denen Informationen zu Lücken veröffentlich werden -das bedeutet, sie wollen ein Chaos verursachen und so viele Seiten wie möglich so oft wie möglich lahmlegen oder gar komplett zerstören. Interesanterweise kommt die Ankündigung kurz nachdem die Full Disclosure Seite milw0rm.com kurzzeitig vom Netz war. Mittlerweile ist sie zwar wieder online, dennoch bleibt ein seltsamer Nachgeschmack.  Bleibt abzuwarten, wie die Sicherheitsindustrie reagiert. Wer den Hack verpasst hat, hier das Bild. Mehr lesen »

Meinung: IVW – Page Impressions sind (endlich) am Ende

Eine kleine Revolution bahnt sich im Online-Bereich an. Wie Horizonte heute schreibt, will die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) die Währung PI (Page Impressions) beerdigen. Sollte das stimmen, wird das wohl einen unglaublichen Einfluss auf den Auftritt von Magazinen haben. Auch wenn Leser im allgemeinen nicht mitkriegen: IVW-PIs gelten bei vielen Magazinen als “Währung”, über die Anzeigen verkauft werden. Sprich, je mehr PIs ein Magazin produziert, desto wertvoller ist es in den Augen der Werbeindustrie. Diese Feststellung mag zwar einmal gestimmt haben, wird aber seit einigen Jahren ad absurdum geführt. Das liegt daran, dass nahezu jede Interaktion eines Nutzers als gültige IVW-PI gewertet wird. Das bedeutet etwa, dass in einer Bilderstrecke jeder Klick eine Page Impression ist, für die man Geld verlangen kann. Das führt zu mehreren Nachteilen für den Leser. Etwa dass Artikel in möglichst viele Seiten aufgeteilt werden, um eine möglichst hohe Klickrate zu garantieren. Auch die inflationäre Verbreitung von Bilderstrecken mit mehr oder weniger Informationen liegen an der PI-Sucht. Besonders perverse PI-Erhöher sind Sudokus oder Kreuzworträtsel wie sie Medienblogger Stefan Niggemeier hier zusammengestellt hat. Doch mit PIs ist es wie mit jeder Währung: Ein Überschuss sorgt für eine Inflation. Werden die Zahlen also künstlich nach oben getrieben, müssen immer mehr herangeschafft werden. Darunter leiden die eigentlichen Inhalte der Magazine, da nur klickträchtige Themen klar bevorzugt werden. Ihre eigentliche Aufgabe, nämlich ein Maßstab für die Reichweite eines Mediums zu sein, erfüllen PIs schon lange nicht mehr. Wie genau die IVW in Zukunft messen will, hat ... Mehr lesen »

Meinung: Opera Unite – Interessanter Ansatz aber kaum Revolution

Opera hat sein neues Unite-Projekt vorgestellt. Damit soll jeder Browser gleichzeitig Daten anbieten, etwa um Freunden Bilder zu zeigen oder um zusammen an Dokumenten zu arbeiten. Die große Idee dahinter, in einem Video angepriesen, dass Server und Client wieder eins werden. Hier das Video: Dabei gibt es allerdings ein Problem. Die Server-Client-Landschaft ist aus einem guten Grund gewachsen. Denn ein Server kann Dienste anbieten, die lokal einfach nicht möglich sind. Server sind normalerweise rund um die Uhr, sieben Tage die Woche an Leitungen mit hoher Bandbreite angeschlossen. Ein Client ist sporadisch an und aus, auch die Bandbreiten sind noch lange nicht da,  wo sich Server normalerweise tummeln. Vor allem beim Thema Upload zieren sich die Anbieter, die Datenraten liegen meist weit hinter den Downloads zurück. Dementsprechend macht es vielleicht Sinn, eigene Bilder zu zeigen. Aber schon, wenn es um das Thema Collaboration geht wird es eng. Denn wenn der Rechner, der das Hauptdokument enthält offline ist, dann können auch alle anderen nicht auf die Inhalte zugreifen. Ein anderes Argument ist das Thema Kosten. Klar, lokaler Speicherplatz sieht zunächst billiger aus als Webspace. Geht es aber um einzelne Aufgaben, eignen sich Online-Dienste oft deutlich besser – einfach, weil sie noch mehr Funktionen bieten. Ich will Opera Unite in keinem Fall schlecht machen, das Konzept hat schon einige nette Funktionen. Allerdings reicht das nicht, dass ich komplett von einem Browser wie Firefox, IE oder Chrome auf Opera umsteigen werde. Seht es euch an, aber glaubt nicht an den Hype, den einige Magazine ... Mehr lesen »

So bindet ihr Dienste wie Skydrive in den Windows Explorer ein

Online-Speicherdienste wie Windows Skydrive oder ADrive sind praktisch – allerdings benötigt man meist einen zusätzlichen Client oder ein Webinterface um Daten ablegen zu können. Abhilfe schafft das Gladinet Cloud Desktop. Die Software bindet die Online-Dienste Windows Skydrive, Google Dokumente, Google Picasa sowie Amazon Storage direkt als Netzwerklaufwerk in den Windows Explorer ein. Auch WebDAV- oder FTP-Server werden unterstützt. Weitere Details samt Bilderstrecke gibts hier beim TecChannel. Die Software läuft unter Windows XP, Vista und Windows 7. Mehr lesen »

Fonera 2.0 – Der Router für web-affine Nerds

Update: Ein kompletten Test der Hardware mit Features und vielen Screenshots findet Ihr hier: Test Fonera Vielleicht kennt ihr das FON-Projekt schon. Falls nicht, hier ein kurzer Abriss: FON will möglichst flächendeckend WLAN und Internetzugänge zur Verfügung stellen. Dazu lieferte das Projekt zunächst eine Custom Firmware für WLAN Access Points, über die man die eigene Bandbreite teilen konnte. Der Vorteil: Wer seine Bandbreite teilt, darf an allen anderen FON-Spots umsonst mitsurfen. Dabei steht jedem selbst frei, wie viel Bandbreite er spendieren will. Wirft man einen Blick auf die FON-Karte, scheint das Konzept gut aufzugehen. Recht bald kam ein eigener Router, die La Fonera. Dieser beherrschte Multi-SSID, man erhielt also quasi ein privates und ein öffentliches WLAN. Auch ansonsten ist die La Fonera ein durchaus ansprechendes Gerät, allerdings war mir ein LAN-Port immer zu wenig. Inzwischen ist die neue Auflage fertig, La Fonera 2.0 . Hier haben sich die Jungs (und Mädels) selbst übertroffen, die Feature-Liste liest sich sehr gut: USB-Port, der Festplatten, Bluetooth-Dongles und UMTS-Modems unterstützt Wieder zwei SSIDs Zwei LAN-Anschlüsse Speicher: 8 MByte Flash, 32 MByte RAM 802.11g WLAN Soweit die technischen Specs, jetzt kommt der interessante Part: Bittorrent Client, Downloads gehen direkt auf angeschlossene USB Speicher Unterstützt direkte Uploads von USB zu Flickr, Facebook, Picasa und Youtube Fileserver und Printserver im Netz Unterstützt Megaupload und Rapidshare Noch nicht enthalten sind ein Mediaserver (soll aber kommen) sowie ein RSS-Downloader für Bittorrent. Die La Fonera 2.0 kann im Online-Shop für 49 Euro plus Versandkosten bestellt werden, insgesamt zahlt man etwa ... Mehr lesen »

Legal und kostenlos online Serien ansehen

Unsere Auswertungen zeigen uns einen Suchbegriff immer wieder ganz vorn “Southpark online ansehen”. Daher wollten wir hier eine Übersicht an Webseiten liefern, auf denen ihr euch kostenlos Serien ansehen könnt – und das legal, ohne Grauzone und völlig korrekt. Das ist bei uns gar nicht so einfach. Während man beispielsweise mit einer US-IP geniale Dienste wie Hulu nutzen kann, schaut es bei uns wegen lizenzrechtlichem HickHack deutlich schlechter aus. Glücklicherweise gibt es einige Ausnahmen: Mehr lesen »

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