Arduino habe ich dieses Jahr auf der Defcon näher kennengelernt. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Elektronik-Entwicklungsplattform, die als Open Source verfügbar ist. Man muss lediglich das Board kaufen (oder kann es selber bauen), die komplette Software zum entwickeln ist anschließend kostenlos zu haben. Ich hab mir letztes Jahr bereits einen DueMilaNove gekauft, allerdings hab ich bislang nur eine LED zum blinken gebracht (was das Äquivalent zum Hello, World ist, hab ich mir sagen lassen).
Nun gibt es für die Interessierten eine passende (und sehenswerte) Dokumentation rund um das Projekt – ganz im Sinne von Ardunio auch als CC-SA 3.0. Hier die HD-Version von Vimeo:
Wer sich mehr für Arduino interessiert und auch eigene Projekte basteln möchte, dem empfehle ich einfach mal das Einsteigerset mit Buch (75 Euro, etwa von bausteln.de) – das hab ich hier auch und man kommt in Kombination mit dem Buch schon relativ weit. Wer wissen möchte, was mit Arduino alles möglich ist, dem seien die jeweiligen Kategorien von Hackaday und Instructables als Lesestoff empfohlen.
Hier ist noch der Talk von der Defcon 18. Ebenfalls sehenswert.
Ach, Hackers. Großartiger Film, auch wenn schon damals alles ein wenig überzogen war. Dennoch, der Hacker-Spirit wurde schön rübergebracht, etwas ähnliches habe ich nur auf der DefCon erlebt.
Wie bereits beim Artikel zum Defcon-Finale erwähnt, hat mich der Talk rund um Arduino besonders neugierig gemacht. Arduino ist eine programmierbare Open Source Hardware-Plattform – sprich, es gibt massig Communitys, Wikis und Anleitungen drum herum. Ich habe beim Programmieren allenfalls ein gefährliches Halbwissen, ähnlich sieht es beim Löten aus, aber Arduino scheint mir selbst für einen Anfänger eine machbare Sache zu sein.
Besonders interessant finde ich, dass sich der Arduino über Shields erweitern lässt – über ein Stecksystem kann man so beispielsweise Bluetooth oder eine Ethernet-Schnittstelle nachrüsten. Da sind dann Projekte wie dieser Arduino Webserver möglich, um dann per Browser andere Funktionen anzusteuern. Alles in Allem klingt das nach einem netten neuen Hobby, das mal wieder ein paar andere Bereiche des Hirns anstrengt.
Inzwischen sollte mein Anfänger-Kit (Arduino + Grundlagenbuch) auch unterwegs sein, sobald es da ist, mach ich ein nettes Unpacking-Video, wozu hab ich diese Flip-Kamera schließlich.
Eine Bitte: Aktuell suche ich alle Links rund um Arduino (abgesehen von Arduino.cc), wer also etwas hat oder ein entsprechendes Projekt kennt, nur her damit.
Abschließend noch ein Video, indem Bre Pettis und Joe Grand (der übrigens die genialen Defcon-Badges entwickelt) Arduino samt Entwicklerplattform genauer vorstellen.
Royal Pingdom hat eine nette Übersicht einiger Open-Source-Projekte zusammengestellt. Die Gemeinsamkeit aller vorgestellten Projekte ist, dass sie nicht in irgendwelchen Universitäten entwickelt oder von Privatleuten erdacht, sondern von großen Web-Diensten finanziert werden.
Zu den Entwickler gehören prominente Namen wie LiveJournal, Yahoo, Facebook, MySpace, Twitter oder 37Signals.
Eins der bekanntesten Projekte ist wahrscheinlich Ruby on Rails. Das Framework wurde von 37Signals entwickelt und ursprünglich für Applikationen wie Basecamp entwickelt.
Sodala, eine erste Zwischenmeldung. Ich habe es gestern noch geschafft, den digitalen Soundausgang unter Gnome zu aktiveren. Hilfe fand ich unter anderem in diesem Thread. Ich habe über das Terminal den gst-mixer nachinstalliert und diesen dann gestartet. Dort habe ich dann alles unter “Wiedergabe” aktiviert und konnte dann unter “Schalter” die Option IEC958 aktivieren und voila, der digitale Sound geht.
Komplexer ist es mit den NVIDIA-Treibern. Ich hab zunächst das RPM-Fusion-Repository installiert (so geht’s) und dann dieses Tutorial für den kmod, bzw akmod befolgt.
Das Problem: Seitdem erkennt Gnome meine Monitore nicht mehr, nach einem reboot habe ich nur noch eine große Fläche. Uncool.
Irgendwelche Ideen? Oder auch Tipps, wie man Nvidia-Treiber wieder deinstalliert und auf den Gnome-Standardtreiber zurückwechselt?
Irgendwelche Firefox-Nutzer hier unter uns? Laut unseren Statistiken auf jeden Fall. So, und jetzt die Hand hoch, wer meint, dass sein Browser deutlich schneller sein könnte? Dachte ich mir. Wenn man die Statistiken vom Browser Benchmark Peacekeeper ansieht, dann kommen die Safari-ähnlichen Browser immer deutlich besser weg.
Aber zurück zu Firefox: Dank Open Source gibt es ja massig Anpassmöglichkeiten, darunter auch Custom Builds. Einer dieser fleißigen Entwickler ist Pigfoot. Er nimmt derzeit die jeweils aktuelle Beta von Firefox 3.5 und verbessert sie mit seinen eigenen Tweaks. Größter Vorteil ist, dass der Speicherverbrauch deutlich gesenkt wird, dank einem anderen Entwickler namens jemalloc. Zusätzlich verbessert er die Geschwindigkeit.
Den Download gibt es auf seiner Homepage, hier ist die derzeit aktuelle Version Firefox 3.5pre Optimized Build. Anschließend solltet ihr noch das deutsche Sprachpaket sowie das passende Wörterbuch einspielen. Die praktischste Erweiterung ist bei diesen Vorabversionen in jedem Fall Nightly Tester Tools, mit denen sich die meisten Erweiterungen kompatibel kriegen lasen.
Update: Ein kompletten Test der Hardware mit Features und vielen Screenshots findet Ihr hier: Test Fonera
Vielleicht kennt ihr das FON-Projekt schon. Falls nicht, hier ein kurzer Abriss: FON will möglichst flächendeckend WLAN und Internetzugänge zur Verfügung stellen. Dazu lieferte das Projekt zunächst eine Custom Firmware für WLAN Access Points, über die man die eigene Bandbreite teilen konnte. Der Vorteil: Wer seine Bandbreite teilt, darf an allen anderen FON-Spots umsonst mitsurfen. Dabei steht jedem selbst frei, wie viel Bandbreite er spendieren will. Wirft man einen Blick auf die FON-Karte, scheint das Konzept gut aufzugehen.
Recht bald kam ein eigener Router, die La Fonera. Dieser beherrschte Multi-SSID, man erhielt also quasi ein privates und ein öffentliches WLAN. Auch ansonsten ist die La Fonera ein durchaus ansprechendes Gerät, allerdings war mir ein LAN-Port immer zu wenig.
Hier haben sich die Jungs (und Mädels) selbst übertroffen, die Feature-Liste liest sich sehr gut:
USB-Port, der Festplatten, Bluetooth-Dongles und UMTS-Modems unterstützt
Wieder zwei SSIDs
Zwei LAN-Anschlüsse
Speicher: 8 MByte Flash, 32 MByte RAM
802.11g WLAN
Soweit die technischen Specs, jetzt kommt der interessante Part:
Bittorrent Client, Downloads gehen direkt auf angeschlossene USB Speicher
Unterstützt direkte Uploads von USB zu Flickr, Facebook, Picasa und Youtube
Fileserver und Printserver im Netz
Unterstützt Megaupload und Rapidshare
Noch nicht enthalten sind ein Mediaserver (soll aber kommen) sowie ein RSS-Downloader für Bittorrent.
Die La Fonera 2.0 kann im Online-Shop für 49 Euro plus Versandkosten bestellt werden, insgesamt zahlt man etwa 60 Euro. Video gefällig? Gerne:
Die La Fonera 2.0 ist komplett Open Source, die aktive Entwicklergemeinde wird also dazu einiges Beitragen. Der entsprechende Wikieintrag enthält schon einiges an interessanten Plugins, etwa ein Java-Backup-Tool.
Auch die Hardware-Hack-Fraktion trumpft gut auf. Sehr cool fand ich das Battery Pack, mit dem die Fonera einige Stunden läuft. Kombiniert man das mit einem 3G USB-Dongle kann man selbst in der tiefsten Pampa einen WLAN-3G-Hotspot aufstellen an dem sich mehrere Leute anmelden können. (gut, wenn man allein ist, dann kann man den 3G-Stick auch direkt an den Rechner anstöpseln, aber wie uncool ist das denn bitte?)
Doch was nur tun mit der alten Fonera? Entweder im Bekanntenkreis unterbringen (erinnert euch, freier WLAN-Zugang) oder ihr nehmt sie als billigen WLAN-Dongle für die Xbox 360.
Deren USB-Dongle ist ja bekanntlich Mist von wechselhafter Qualität und kostet überraschend viel. Dank der Fonera und der Firmware von DD-WRT oder Open-WRT lässt sich aber eine praktische (und billige) WLAN Bridge für die Xbox 360 basteln.
Wer keine Fonera zur Hand hat, aber einen alten DD-WRT-tauglichen Router rumliegen hat, dem empfehle ich meine Anleitung auf der TecCommunity. Ich bridge damit meine Xbox 360 über einen Linksys WRT54G an einen neuen Linksys hin. Geht einwandfrei.
Anstatt unsere (und eure) Daten der alten Datenkrake Google zu übergeben, haben wir hier Piwik installiert, eine Open-Source-Alternative. Das bedeutet, dass alle Nutzerstatistiken bei uns bleiben, auf unseren Servern in Deutschland.
So, nach diesem Disclaimer ein paar Informationen zu Piwik, samt einem ersten Eindruck. Die Software ist schnell installiert und eingerichtet. Wer schonmal ein Forum oder ein WordPress-Blog installiert hat, sollte auch damit zurecht kommen.
Nach der Installation muss der Tracking-Code in jede einzelne Seite eurer Website eingebaut werden. Das geht manuell per Javascript, einfacher ist es aber mit dem Plugins für WordPress, Drupal, Typo3 oder Mediawiki. Das Dashboard ist übersichtlich aufgebaut und liefert relativ bald die Informationen. Ansehen kann man seine Daten wahlweise über das Webinterface oder diese netten Adobe AIR-Anwendungen.
Alles in allem sind wir derzeit recht zufrieden mit Piwik.
Nerd-Supreme nutzt das Open-Source-Tool Piwik, um die Zugriffe auf die Website zu zählen. Allerdings liegt uns auch die Privatsphäre der Besucher am Herzen. Deswegen wird das letzte Byte eurer IP-Adresse nicht mitgezählt, der Server speichert zb. nur die 192.168.1.xxx (die natürlich nicht, mit der IP-Range sollte keiner unterwegs sein, eigentlich).
Wem das zu wenig ist: Auf der Seite Über Uns und im Impressum findet ihr jeweils eine Opt-Out-Anleitung.