Warum mich Star Wars: The Old Republic kalt lässt

Spätestens seit der E3 ist der Hype um das MMORPG Star Wars: The Old Republic wieder geschürt. Mich aber hat das komplett kalt gelassen, und zwar aus einem Grund:

Ich weiß, wie es ausgeht.

Star Wars: The Old Republic (Quelle: Bioware)

Star Wars: The Old Republic (Quelle: Bioware)

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Star Wars und das komplette Franchise drumherum. Ich finde die Bioware-Spiele wie Knights of the Old Republich großartig, ich spiele noch immer Jedi Knight und ich hab mein erstes CD-ROM-Laufwerk (150 Mark!) in erster Line gekauft, um Rebel Assault zocken zu können.

Aber bei Star Wars: The Old Republic hat sich Bioware meiner Meinung nach im Setting komplett vertan. Egal was ich tue, egal, wie viel Einfluss ich mir erspiele, wie groß meine Gilde/Corporation/Schmugglerbande wird, ich weiß, dass ich nichts daran ändern werde, dass Anakin Skywalker Darth Vader wird. Dass Palpatine die Republik auflöst. Dass das Imperium übernimmt. Dass es irgendwann, viel viel später, zu einer Rebellion kommt, bei der am Schluss zwei Todessterne und ein Supersternzerstörer kaputt sind. Und Palpatine.

Das Problem ist, dass Lucasarts diese komplette Epoche zur Genüge ausgewalzt hat. Es gibt drei Filme (die den alten nicht das Wasser reichen können) und eine Zeichentrickserie. Damit ist ziemlich genau festgelegt, wann was passieren wird, wer wo wie was gewinnt und, vor allem, wann alles untergeht. Wer also das MMORPG beginnt, arbeitet zielstrebig auf den Abgrund zu.

Viel interessanter wäre es meiner Meinung nach gewesen, die Story nach “Rückkehr der Jedi-Ritter” weiterzuspinnen. Ein offizieller Rahmen ist mit dem Star Wars Expanded Universe gegeben – genauso wie eine viel interessantere, weil deutlich gefährlichere Galaxie. Man hat die New Republic, die Überbleibsel des Imperiums und diverse mehr oder weniger neutrale Gruppen (Schmuggler, Söldner usw). Und alle konkurrieren miteinander, es bilden sich mehr oder weniger starke Allianzen und neue Feindschaften.

Selbst die Storylines würden sich quasi von selber schreiben: Man könnte Luke Skywalker helfen, den neuen Jedi-Orden auf Yavin IV aufzubauen.  Oder an Seite von Admiral Thrawn versuchen, die Republik zu stürzen. Oder man ist ein Glücksritter und erkundet die vielen, vielen geheimen Verstecke des Imperators (Mount Tantiss, anyone?) nach wertvollen Artifakten. Oder man errichtet ein Handelsimperium, Eve Online zeigt ja, dass so etwas geht.

So lassen sich locker auch Addons schnüren und die Storyline im MMORPG selbst vorantreiben, bis hin zur Invasion der Yuuzhan Vong udn darüber hinaus.

Ja. So ein Star Wars MMORPG würde ich spielen. Aber keines, wo ich das Ende kenne.

 

Adobe Media Player ab sofort nutzlos

Schade, schade. Adobe sperrt in seinem Media Player ab sofort internationale Nutzer wieder aus. Man beruft sich auf die Rechteinhaber, so die PC-Welt. Und die wollen lieber, dass ihre Serien Jahre später und schlecht synchronisiert im Privatfernsehen laufen.

Damit ist diese Software leider für mich gestorben, zurück zum Video Lan Client oder zu halbschaurigen Video-Serien-Sharing-Seiten. Schade Adobe, damit hättet ihr mal so richtig punkten können.

Adobe Media Player: US-Serien inklusive

Wow, die Zeiten sind gut für Fans von US-Serien. Zuerst stellen die Macher von Southpark alle Folgen online, nun bringt Adobe einen eigenen Mediaplayer. Diese Konkurrenz zum Windows Media Player und zu iTunes hat den beiden eins voraus: Adobe hat es geschafft, Fernsehsender wie CBS ins Boot zu holen. Das bedeutet, dass die Nutzer die US-Serien CSI, CSI:NY, CSI Miami, Jericho kostenlos per Stream ansehen können. Oder wie wäre es mit nahezu allen McGyver-Folgen?

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Besonderes Schmankerl: Der CBS Star Trek Channel: Alle Folgen der Original Star Trek Mannschaft (Kirk und Co), ebenfalls kostenlos. Mit dabei ist auch die Folge Patterns of Force, bei der Kirk mit seiner Crew auf einem Nazi-Planeten landet und die bei uns meines Wissens nie ausgestrahlt wird. Negativ: Natürlich schicken die Sender Werbung über den Äther, aber es sind deutlich weniger als beim normalen TV. Etwa ein Spot alle 15 Minuten.

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Der Adobe Media Player stellt zudem auch lokale Videos vom Rechner des Nutzers da. Die Software basiert auf der neuen Adobe AIR Runtime, derzeit ist der Player für XP und Vista downloadbar. Ich könnte mir vorstellen, dass Adobe ihn auch für Linux bringen will, nachem AIR kürzlich für Linux veröffentlicht wurde.

Macht einen Testlauf, die Software ist definitiv einen Blick wert. Ein erster kurzer Test zeigt, dass Adobe seine Sache sehr gut gemacht hat.

Battlestar Galactica in der finalen Staffel 4

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Für alle SciFi-Freunde gibt es endlich wieder Licht am Horizont und Futter für die Vypers. Die neue Battlestar Galactica ist in ihrer finalen Staffel 4 angekommen, endlich gibt es neue Abenteuer von Adama und Konsorten.

SciFi.com streamt auch fleißig Episoden ins Netz-wenn man eine US-IP hat.

Thinkgeek hat auch hier den passenden Schmuck für den modernen Nerd. Zu kaufen gibt es 22 Zoll große Porpaganda-Poster, die in der Tradition der US-Poster im zweiten Weltkrieg gehalten sind.

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