Bring Firefox zum Weltrekord

Download Day 2008

Firefox 3 steht vor der Tür und die Mozillas wollen einen Weltrekord aufstellen: Der Browser soll als meistheruntergeladene Software innerhalb von 24 Stunden ins Guinness Buch der Rekorde einziehen.

Deswegen sollte jeder so viele Leute wie möglich informieren, und sich in der Pledge-Map eintragen (so werdet ihr an den Download erinnert). Wenn die neue Version erscheint heißt es dann: ziehen bis die Leitung glüht.

Bislang haben bereits 274,734 (and counting) Leute ihr Versprechen abgegeben, den Fuchs zu ziehen. Laut der Map sind die Amis noch vor uns, aber Deutschland holt auf.

Piwik: Open Source statt Google Analytics

piwik

Google hat mit Google Analytics einen der interessantesten kostenlosen Dienste für Webseitenbetreiber eingerichtet. Allerdings ist Analytics dennoch proprietär, theoretisch kann der Konzern außerdem jederzeit den Stecker ziehen.

Eine vielversprechende Alternative dazu ist Piwik, eine Analysesoftware, die unter der GPL veröffentlicht ist. Vorteil von Piwik ist, dass die Software komplett auf dem eignen Server installiert ist, der Seitenbetreiber behält also die komplette Kontrolle. Zudem müssen die Daten dann nicht zwingend auf andere Server übertragen werden, theoretisch kann das die Seite durchaus beschleunigen.

Piwik gibt es aktuell in Version 0.1.9. Die Online Demo vermittelt bereits einen guten Eindruck und zeigt, dass die Software durchaus Potential hat. Vor allem das Dashboard, das webbasierte Kontroll-Interface von Piwik, kann beeindrucken, so lässt es sich beispielsweise per Drag and Drop individuell verschieben und anordnen.

Max Planck testet Bittorrent-Durchsatz

bittorrent_logo

Entwickler am Max Planck Institut für Software Systeme haben anscheinend ein Herz für Bittorrent. Denn mit Der Test-Suite Glasnost stellen sie ein kostenloses Tool vor, mit dem Ihr prüfen könnt, ob euer ISP Bittorrent-Traffic blockt oder sonst Unsinn treibt.

Glasnost überträgt mehrfach Datenpakete, teilweise per normalem Download, teilweise per Bittorrent. Aus dem, was beim Client ankommt, kann die Software dann ermitteln, ob euer Provider

  • Torrents nicht blockt,
  • Bittorrent komplett blockt oder
  • nur bekannte Ports blockt.

Die Entwickler haben aber anscheinend nicht mit dem Andrang gerechnet, den so ein Tool erzeugen würde, derzeit sind die Server ziemlich ausgelastet. Ein Blick auf die Weltkarte zeigt aber, dass Torrents wohl hauptsächlich in den USA schwer zum User kommen, in Deutschland ist da noch nichts Rotes zu sehen.

Disclaimer: Natürlich distanzieren wir uns von Urheberrechtsverletzungen, aber wie wir wissen, kann man per Torrent auch World of Warcraft Patches oder Linux Distributionen herunterladen.

via Torrentfreak

Digsby chattet per Facebook

FacebookDigsby

Digsby, ein Multi-Protokoll-Instant-Messenger (wir berichteten), kann sich seit dem letzten Update auch in das Facebook-IM-System einklinken. Dabei ist Digsby meines Wissens nach der erste Desktop-Messenger, der das System nutzen kann.

Der Facebook-Messenger wird einfach wie jedes andere IM-Netzwerk zu euren Konten hinzugefügt. Ob es klappt, kann ich nicht sagen, da noch niemand mit mir über Facebook chatten wollte, allerdings hab ich schon den einen oder anderen Kontakt online gesehen.

Zusätzlich wird in dem Update die Zusammenarbeit mit Yahoo Mail sowie der Umgang mit Proxys verbessert. Das komplette Changelog gibt es hier.

[tags]Community, google, Instant Message, Software, Web, Yahoo, Facebook [/tags]

Windows-Guru dank Sysinternals

Windows ist unübersichtlich. Wer sich eingehender mit dem Betriebssystem beschäftigt hat und den PC nicht nur “zum surfen, E-Mail-schreiben und Filmschauen” hernimmt, der kennt wahrscheinlich auch Wininternals, die ihre Freeware als Sysinternals vertrieben. Am bekanntesten dürfte der Process Explorer sein.

Wininternals wurde ursprünglich von Bryce Cogswell and Mark Russinovich gegründet, beides Windows-Entwickler, die ihre Tools der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben. Russinovich wurde außerdem dadurch bekannt, dass er einer der Entdecker des Sony Rootkits war, aber das nur am Rande.

Nun wurde Wininternals bereits vor zwei Jahren von Microsoft aufgekauft, wobei es auch Sorge gab, dass die Tools wohl nun nicht mehr einfach so erhältlich sein würden. Zumindest diese Befürchtung hat sich nicht bestätigt.

Beim TecChannel gibt es nun einen siebenseitigen Artikel mit den eher unbekannten Tools für Dateien und Dateiträger. Ganz nett, wenn man sich mal informieren will, was Sysinternals neben dem Process Explorer (der übrigens Ärger mit der Pest Starforce macht) so macht. Alle Tools findet ihr kostenlos hier bei Microsoft.

Digsby – Multimessenger mit einer Prise Social Web

Instant Messaging ist ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Dennoch habe ich seit Jahren keinen Original-Client mehr genutzt. Der Grund ist einfach: Ich bin bei ICQ, MSN, Yahoo, Jabber (via GTalk), Sametime und Skype aktiv. Daher gibt es für mich nur eine Lösung – eine Multi-Protokoll-Messenger.

Mein Favorit war bislang Miranda, gefolgt von Trillian und Pidgin. Miranda vor allem deshalb, da sich der Messenger schön erweitern und anpassen lässt. Bei MakeUseOf.com bin ich nun auf Digsby gestoßen.

Der Vorteil der Software: Digsby kann nicht nur die meisten gängigen Protokolle (AIM, MSN, Yahoo, ICQ, Google Talk und Jabber), er sieht im Gegensatz zu Miranda auch von Anfang an gut aus. Weiteres Feature: Digsby gibt mit außerdem Zugriff auf meinen Account bei Facebook, Twitter und MySpace. Auch E-Mail-Accounts (wahlweise GoogleMail, POP3 und SMTP) kann der Messenger einbinden. Noch ein nettes Feature ist das Gruppieren von Kontakten. Wer also Freunde hat, die ebenfalls mehrere Netzwerke nutzen, kann die schön zusammenfassen. Ach ja, Tabbed Conversations beherrscht er auch, die Gespräche lassen sich also Firefox-mäßig in einem Fenster anzeigen.

digsbyKonlist

Bei der Installation muss man außerdem ein Konto bei Digsby anlegen, was auf den ersten Blick nervig ist. Sieht man genauer hin, macht das aber durchaus Sinn: Denn so kann sich der Messenger synchronisieren, so dass die Daten, unabhängig vom verwendeten Rechner, aktuell bleiben. Alles in allem ein solides Konzept, ich werden Digsby mal in einer ausgedehnten Phase testen.

digsbypref

Nachteile gibt es dennoch: Digsby ist weder Open Source, noch gibt es Plugins wie für Miranda. Daher muss sowohl für Skype als auch für Sametime ein extra Client laufen. Was aber zu verkraften ist.

Den Multi-Protokoll-Messenger gibt es für Linux, Windows und Mac OS. Kostenlos.

Adobe Media Player ab sofort nutzlos

Schade, schade. Adobe sperrt in seinem Media Player ab sofort internationale Nutzer wieder aus. Man beruft sich auf die Rechteinhaber, so die PC-Welt. Und die wollen lieber, dass ihre Serien Jahre später und schlecht synchronisiert im Privatfernsehen laufen.

Damit ist diese Software leider für mich gestorben, zurück zum Video Lan Client oder zu halbschaurigen Video-Serien-Sharing-Seiten. Schade Adobe, damit hättet ihr mal so richtig punkten können.