….und das Mysterium der nicht mehr erkannten USB-Geräte

„You see, Killbots have a preset kill limit. I just had to send wave after wave of my men, until they shut down” – Five Star General Zap Brannigan
So ähnlich ging es mir mit meiner Installation von Windows 7. Plötzlich weigerte sich das Betriebssystem, neue USB-Sticks zu erkennen und die passenden Treiber zu installieren. Bereits einmal angesteckte Sticks wurden einwandfrei erkannt, nur bei neuen USB-Geräten zickte das System plötzlich. Das konkrete Problem war, dass Windows anscheinend die Standard-Treiber für USB-Speicher, Sticks und anderes einfaches Zeugs nicht mehr finden konnte – weder Online noch auf dem lokalen System.
Ich hatte im Hinterkopf, dass Windows irgendein internes Limit für angeschlossene USB-Geräte hat – warum auch immer. Fakt ist in jedem Fall, dass das Betriebssystem sämtliche jemals angeschlossenen USB-Geräte in einer internen Datenbank ablegt. Wen mal interessiert, wie viele USB-Treiber installiert sind, kann das etwa mit dem Tool USBDeview einsehen.
Im Internet kursieren zahlreiche Lösungen, ich hab mich also einen Tag lang durch Google gewühlt. Probleme macht wohl die Datei INFCACHE.1, die im Windows-Verzeichnis liegt. Diese solle man löschen – was unter Windows 7 allerdings nur über die Systemswiederherstellungskonsole und deren Eingabekonsole möglich ist. Das hat mich bereits einige Zeit gekostet. Egal, die INFCHACE.1 wird beim nächsten Start von Windows wieder angelegt – mein Problem blieb allerdings bestehen.


Ich hab weiter rumgesucht, der nächste Tipp führte mich in die Registry (wo ich, zugegebenermaßen seit einiger Zeit nicht mehr war). Es galt den Wert „DevicePath“ in HKEY_LOCAL_MACHINESoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersion zu überprüfen. Der Muss auf %SystemRoot%inf verweisen. Ich hab den Key gelöscht und neu angelegt, den Rechner neu gestartet, ohne Erfolg.
Nach ein paar weiteren Stunden bin ich auf diesen Beitrag im US-Technet gestoßen. Hier wird geraten, die Datei usbstor.inf in Windowsinf zu prüfen. Diese war bei mir seltsamerweise nicht oder nicht mehr vorhanden. Ich hab sie aus einer älteren Vista-Installation kopiert und eingefügt. Anschließend hab ich mir die nicht erkannten USB-Geräte im Gerätemanager (Windows + Pause) vorgenommen. Ein Rechtsklick und „Treiber aktualisieren“ sollte helfen – und Voila, plötzlich fand Windows wieder die passenden Treiber.
Viel Aufwand, viel Ärger und viele falsche Wege. Ich hoffe, dass dieser Eintrag irgendwem helfen kann.

Android SDK für Screenshots installieren

Ich war stinksauer. Ich wollte Screenshots von nem Android-Smartphone, mittels ddms aus dem SDK,  machen (Hintergrund: Ich stelle derzeit auf PCWelt.de täglich zwei mobile Apps vor, darunter auch Android). Aber das Ganze ist so kompliziert, zum kotzen. Daher hier eine Anleitung, mit allen Fehlern, auf die ich gestoßen bin.

Vorbemerkung: Weil ich mir mein System nicht versauen wollte, habe ich ein virtuelles Windows XP genommen, auf dem nur das Android SDK laufen soll.

Vorbereitung:

Bevor ihr irgendwas anderes macht, installiert euch das aktuelle JDK von Sun, Download hier. Nach der Installation müsst ihr erstmal den Pfad zu Java in eure PATH-Umgebungsvariable eintragen.Diese liegt unter Start – Systemsteuerung – System – Reiter “Erweitert” – Schaltfläche “Umgebunsvariablen”.

Android SDK 1

Der eingetragene Pfad ist, gelinde gesagt, Bullshit. Sucht in der Installation so weit, bis ihr wirklich die Java-Anwendungen findet. Bei mir liegen die unter “C:SunSDKjdkjrebin”. Diesen Pfad müsst ihr nun zusätzlich in PATH eintragen, die Trennung zum vorherigen Pfad gebt ihr mit einem Strichpunkt (;) an.

Jetzt könnt ihr euch das neue Android SDK R3 hier ziehen. Anders als die Vorgänger kommt diesmal kein USB-Treiber mit. Den startet ihr über “SDK Setup.exe”. Ein paar Infos, falls es schief geht: Die Anwendung braucht in jedem Fall die Ordner “add-ons” und “plattforms”. Die können leer, müssen aber vorhanden sein. Wenn es nicht klappt, dann startet über die Kommandozeile die Datei “toolsandroid.bat”, die sollte im Notfall auswerfen, was noch fehlt.

Sollte der Start klappen, versucht der Manager die aktuelle Pakete einzulesen. Hier ist der nächste Fehler. Teilweise kann über HTTPS keine Verbindung hergestellt werden. Dann müsst ihr  in den Settings den Haken bei “Force https://.. sources to be fetched using http://..”" setzen.

Anschließend sollten sich die Pakete anzeigen lassen.

Vergesst nicht, dass ihr bei Screenshots den Debugging-Modus im Smartphone installieren müsst.

Android ist zwar ein nettes System, aber Screenshots sind die Hölle.

Hilfestellung und Dank an: AndroidandMe

Test: La Fonera 2.0 – mit Screenshots Galore

Die La Fonera 2.0 ist angekommen und lädt zu einem Test der Features ein. Kurz nochmal als Hintergrundinfo: Die La Fonera ist der Router des FON-Projektes. Dieses will möglichst viele Leute dazu auffordern, dass sie ihre Bandbreite mit anderen FONeros teilen. Der Vorteil: Wer seine Bandbreite freigibt, der darf auch bei anderen kostenlos surfen. Dadurch ergeben sich massig Hotspots in anderen Städten, zumal FON auch mit Unternehmen wie E-Plus oder BT kooperiert.

Fonera 2

Die La Fonera 2.0

Unterstützt wird das durch die Hauptfunktion der La Fonera 2.0: Wie auch der Vorgänger unterstützt das Gerät zwei SSIDs für WLANs. Zum einen ist das ein ungesichertes WLAN, der öffentliche FON-Zugang, zum anderen kann man einen privaten Zugang einrichten – und mit allen aktuellen Sicherheitsmaßnahmen wie WPA oder WPA2 dicht machen. Über das FON-Webinterface lässt sich zudem regeln, wie viel Bandbreite den Gästen zur Verfügung steht. Nachteil hier: Verbaut ist lediglich ein WLAN nach 802.11g, also liefert das Gerät maximal 54 Mbit/s. Klar, 802.11n ist noch nicht freigegeben, dennoch wäre es schön gewesen, hier eine Draft-N-Unterstützung zu sehen.

WLAN

Zwei SSIDs: MyPlace ist dabei das private WLAN, das FON_Free_Internet ist für alle da

Soweit so normal, doch die La Fonera bringt noch ganz andere Neuerungen mit sich. Gegenüber dem Vorgänger gibt es eine zusätzlichen LAN-Anschluss sowie einen neuen USB 2.0 Steckplatz. Letzterer sorgt für einiges an Erweiterungsmöglichkeit. Zunächst zu Speichermedien. Im Test konnte die La Fonera 2.0 nahezu jeden eingestecktenUSB- Speicher lesen, lediglich einer von mehreren getesteten USB-Sticks wurde nicht erkannt. Dafür lief der Zugriff auf 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten problemlos. Die 3,5 Zoll HDD benötigt allerdings ein aktives Gehäuse, sprich einen Stormanschluss. Die 2,5 Zoll Festplatte läuft auch ohne zusätzlichen Saft. Als Faustregel kann man sagen: Läuft das Speichermedium an einer PS3 oder einer Xbox 360, erkennt es auch die La Fonera.

la-Fonera-USB-Speicher

Fast alles erkannt: Bis auf den USB-Stick in der Mitte konnte die La Fonera 2.0 auf alle Speichermedien zugreifen.

Neben den Festplatten lassen sich auch andere Geräte per USB anschließen. Per Mausklick lassen sich Print-Server oder Webcam-Unterstützung nachinstallieren, ein Modul für 3G UMTS-Sticks ist bereits integriert. Beim Internetzugriff via UMTS sind einige Betreiber bereits vorkonfiguriert, ist der Eigene nicht dabei, lassen sich die Daten wie APN oder DNS auch von Hand eintragen. Allerdings klappte die Erkennung der Webcam weniger gut, unsere Logitech-Kamera wird noch nicht unterstützt.

la fonera anwendungen

Erweiterbar: Ein paar der Anwendungen  für die La Fonera.

Die Schmankerl unter den Funktionen sind aber sicher die Upload/Download-Manager. Die La Fonera 2.0 steht immerhin unter dem Motto ”Schalte den Rechner zum Downloaden aus” und wird diesem auch gerecht. Als Ziel für Uploads werden Youtube, Flickr, Picasa und Facebook unterstützt. Der Nutzer muss nur noch seine Daten hinterlegen anschließend kann es losgehen: Man legt die hochzuladenden Bilder auf einen USB-Stick in einen nach dem Dienst benannten Ordner (etwa: f:picasa) und steckt ihn an die La Fonera. Das Gerät erkennt die Daten und lädt sie peu à peu ins Web. Glücklicherweise haben die Macher auch an den Datenschutz gedacht: Alle Bilder und Videos stehen so lange auf “privat”, bis sie der Nutzer von Hand freigibt.

la fonera flickr

Konteninfo: Hier vor dem Upload muss man das Konto verifizieren.

Downloads werden ebenfalls unterstützt, allerdings nicht alle. Im Gerät intergriert ist ein Download-Manager für Bittorrent und Filehoster wie RapidShare und Megaupload. Einmal gestartet, lädt die La Fonera 2.o die Dateien – ohne dass ein Rechner laufen müsste. Hier hätten wir uns allerdings noch mehr Optionen gewünscht. So kann man als Download-Ziel nur einen lokalen USB-Speicher anwählen, eine Netzwerkfreigabe ist nicht möglich. Auch wäre eine Unterstützung für einen FTP-Download praktisch ebenso vermissen wir die Möglichkeit, Bittorrent-Dateien via RSS herunterzuladen. Als drittes fehlen uns Einstellungsmöglichkeiten bei Bittorrent, etwa für den Peerlistentausch oder zur Protokollverschlüsselung.

la fonera torrents

Das angeschlossene Speichermedium ist im Netzwerk verfügbar. Die La Fonera 2.0 ermöglicht den Zugriff dabei via FTP und als Windows-Freigabe. Ein Mediaserver ist allerdings nicht vorhanden.

Fazit: Alles in Allem hat FON mit der La Fonera 2.0 einen ordentlichen Router abgeliefert, der durch zahlreiche Zusatzfunktionen glänzen kann. Trotz der zahlreichen Zusatzfunktionen bliebt der Preis mit etwa 50 Euro durchaus human. Die Einrichtung des Hotspots geht schnell von der Hand, selbst wenn man kein IT-Profi ist. Doch auch die Geeks unter uns kommen auf ihre Kosten. Unter Fonosfera.org hinterlegen die Entwickler regelmäßig neue Firmware, allerdings in Alpha, Beta oder RC-Status. So kann man neue Funktionen testen, bevor diese in die finale Version einfließen. Beispielsweise findet sich im Blog ein Firefox-Addon, mit dem man den Torrent-Downloader der La Fonera 2.0 über den Browser direkt steuern kann.

Noch mehr Bilder vom Interface gibt es nach dem Link

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CRV43: 43-Zoll-Monitor von NEC

Wow. Schon lange hab ich keinen Monitor mehr gesehen, der meine Kinnlade so weit runtergezogen hat, wie der NEC CRV43. Erstmal das Bild:

CRV43

Ihr seht richtig: NEC bringt einen Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 43 Zoll (gut, eigentlich 42,8 Zoll, aber das ist dann auch schon egal). Die Auflösung liegt bei 2880 x 900 Pixel. Das ist ein Seitenverhältnis von 32:10.

CRV43 verschiedene Ansichten

Anschlüsse gibt es auch, und zwar DVI-D, HDMI 1.3 und USB 2.0. Beim CRV43 handelt es sich mitnichten um eine Designstudie, NEC will das Ding ab Juli für 7,999 Dollar verkaufen.

Akkus: Geladen per USB

Viele Gadgets brauchen AA-Batterien, da kauft der gewiefte Nerd am besten Akkus. Aber da braucht man immer noch ein Ladegerät, was, wenn man das mal verlegt oder das Ding kaputt ist?

AkkuUSB

Kein Problem, richtig eingekauft kann man seine Batterien einfach am USB-Port/Hub laden. Die Doppel-As liefern 1450mAh, das wenig aber ok ist. Eine LED zeigt, ob die Batterie noch Saft hat oder fertig geladen ist.

Vier Stück kosten 13.27 Euro bei Chinavision.

VHS per USB rippen

So, nachdem wir bereits einen Plattenspieler mit USB vorgestellt haben, geht es diesmal darum, eure alten VHS-Kasetten weiterleben zu lassen. Die Firma Ion produziert einen VHS-USB-Converter, der dieses Konzept idiotensicher macht.

USBVCR

Ihr packt einfach das Tape in den Converter, schließt den USB-Anschluss am Rechner an und aktiviert die mitgelieferte Software. Anschließend rippt der Converter die Kasette ins digitale Zeitalter.

Der USB VCR Converter kostet bei Firebox saftige 149 Pfund, und wird wahrscheinlich erst Ende Juni wieder im Laden sein. Wer damit aber Filme wie die Dokumentation seiner Hochzeit retten kann, der sollte sich das Gerät definitv ansehen.

via GeekAlerts

Digitaler Pflanzentopf: Pflanzen für Nerds

Leider erst eine Konzeptstudie,aber wenn sich Designer Junyi Heo durchsetzt, dann könnten Pflanzen künftig auch bei Geeks überleben. Heo designed einen Blumentopf, der per USB am Rechner hängt. Zusätzlich hat das Gerät ein Display, auf dem der aktuelle Stand der Pflanzen angezeigt wird, in Smilies. Wenn also was nicht stimmt, sieht es so aus:

digital_plant_pot2

Außerdem soll der Topf ein paar zusätzliche Sicherheitsfeatures mitbringen, so lässt er beispielsweise Wasser abfließen, wenn zu viel gegossen wurde. Wohin das aber fließen soll, ist nicht bekannt…

Leider gibt es noch keine Infos, wann, wo und ob der Digitial Plant Pod zu kaufen ist. Schade, denn sowas würde wahrscheinlich die Nerd-Attraktivität massiv steigern.

via Geeky Gadgets

Optimus Maximus: OLED Tastatur erhältlich

Die OLED-Tastatur Optimus Maximus von Art Lebedev hyped seit mehreren Jahren durchs Netz. Böse Zungen bezeichneten sie gar schon als Vaporware und nannten sie in einem Atemzug mit Duke Nukem forever oder der Phantom-Konsole.

Doch diese Leute werden jetzt wohl ruhig sein, wenn sie hier bei ThinkGeek waren. Der Shop hat die Optimus Maximus nämlich endlich auf Lager.

optimus_maximus

Nochmal als Überblick: Die Tasten der Optimus Maximus bestehen alle aus kleinen LCD-Displays, die sich beliebig belegen lassen. Egal ob Anwendung, lateinische oder kyrillische Buchstaben – alles Möglich. Der Nachteil: Diese Freiheit kostet lockere 1,589.99 US-Dollar. Ich würde das Ding ja zu gerne sehen (eigentlich haben…) aber das ist dann doch zu viel.

Allerdings ist es sogar möglich, nur einzelne Tasten als LEDs zu belegen. Dann beginnt die Preisspanne bei 462,30 Dollar.

[tags]Gadgets, Optimus Maximus, hardware, LED [/tags]

USB Ventilator für die heißen Tage

Wem es zu lange dauert, seinen USB-Ventilator selbst zu bauen und dennoch gerne ein wenig bewegte Luft im hoffentlich bald kommenden Sommer hätte, der sollte beim USB Geek vorbeischauen. Denn da gibt es den grimmigen Mr @ USB Fan.

usbmr@fan3

Kurz die Specs:

  • läuft via USB oder mit drei AA Batterien
  • angeblich sehr leiser Motor
  • die Ventilator-Stange ist flexibel und lässt sich verbiegen
  • Abmessungen: 10cm Durchmesser x 15.5cm Höhe

Kosten soll er 12 Dollar, plus Steuern, plus Shipping.

via Geek Alerts

Leicht zu verlierender USB-Stick gesucht?

USB-Sticks sind ja von Natur aus oft nicht die größten technischen Geräte. Imation aber treibt es noch ein wenig weiter. Die neue Atom-Serie (nicht zu verwechseln mit Intels Atom CPUs, mehr hier) ist ein wenig größer als die normale Büroklammer.

imation-atomusbstick

Die Abmessungen sind 30,5 x 13 x 5,6 Millimeter, also so richtig klein. Nichts desto trotz kommen die Sticks in Kapazitäten von einem bis zu acht Gigabyte in den Handel, man kann also durchaus was damit anfangen. Nur verloren ist er wahrscheinlich schneller. Oh, und natürlich unterstützt der Stick auch Vista Ready Boost – ob diese Funktion bei den derzeitigen RAM-Preisen noch sinnvoll ist, bleibt dahingestellt.

Preislich liegen die Imation Atom Sticks laut Google bei etwa 26 Euro für vier Gigabyte

via Geeky Gadgets