Mikrosekunden, High-Frequency-Trading und IT-Sicherheit (Video)

Ich gehe immer wieder gerne durch die DefCon Konferenzvideos durch. Nicht nur, weil viele davon sehr, sehr gut sind (“Don’t steal a a hackers computer” etwa lässt mich immer wieder grinsen), sondern weil selbst ältere Beiträge teilweise zwei oder drei Jahre später deutlich relevanter werden.

Einer dieser Favoriten ist der Talk “Security When Nano Seconds Count” von der DefCon 19.  James Arlen, myrcurial auf Twitter, zeigt in diesem Vortrag meiner Meinung nach enorm anschaulich und verständlich, wie High Frequency Trading technisch funktioniert. Vor allem interessant ist, dass er die technische Seite, vor allem die Sicherheit, so richtig gut beleuchtet.

Ein Großteil des Talks handelt dabei von Latency, also der Verzögerung bei der Kommunikation zwischen Systemen. Und er gibt eine gute Übersicht darüber, wie schnell die Systeme handeln müssen.

Seht es auch an, ihr werdet künftig Themen rund um High Frequency Aktienhandel (und auftretende Probleme) deutlich besser verstehen und einordnen können. Außerdem ist der Talk nur knapp 45 Minuten lang und deutlich interessanter als die meisten TV-Serien:

Sonntagsvideo: Train – 50 Ways To Say GoodBye

Etwas *hüstel* zu spät und nur kurz: Das Video der Woche ist ein Musikvideo, und zwar von Train. 50 Ways To Say Goodbye handelt von einem jungen Mann, der seiner Umwelt einfach nicht gestehen kann, dass seine Freundin ihn verlassen hat – und deswegen zahlreiche Ausreden erfindet.

Ich mag Train, auch wenn sie natürlich nicht gerade weltbewegende Songs schreiben, so kann man sie sich problemlos anhören. Und das Beste: Der Hoff ist mit im Video. Noch Fragen? Nein? Dann anschauen:

Freitagsvideo: Zur Erinnerung an Wolfgang Menge

Einige werden es mitbekommen haben, Wolfgang Menge ist gestorben. Mir ist er vor allem durch seine Serie “Ein Herz und eine Seele” in Erinnerung geblieben, er hat diesen wunderbaren Einblick in die deutsche Seele der 70ger Jahre als Autor entwickelt. Ich bin zwar deutlich später geboren, aber ich hab die als Kind natürlich mit den Eltern angeschaut – auch wenn mir viele, viele politische Anspielungen natürlich entgangen sind.

Deswegen gibt es heute zur Erinnerung eine Folge (die sind ja alle auf YouTube, einfach mal suchen). Und weil es so schön ist, kommt der “Besuch aus der Ostzone”. Herrlich.

Menge hat aber noch viel mehr geschaffen als Ekel Alfred und Co. Darunter etwa den Film “Das Millionenspiel”. Dieser zeigt eine fiktive Gewinnspielsendung, in der der Kandidat eine Million gewinnen kann – so er denn überlebt. Damit hat Menge nicht nur, wie es so ziemlich alle Zeitungen heute schreiben, “das Reality-TV vorausgesehen”, sondern war meiner Meinung auch deutlich vor Stephen King (Menschenjagd, Running Man mit Arnold) mit diesem Trend dran.

Auch den gibt es auf YouTube. Bitteschön:

Freitagsvideo: Android-Ankündigungsvideo von 2007

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Kaum zu glauben, aber das Android-Betriebssystem wird dieses Jahr bereits Vier (das iPhone ist nicht viel älter…). So omnipräsent wie Android inzwischen ist, möchte man kaum glauben, dass wir noch vor wenigen Jahren mit Handys ohne Touchscreen unterwegs waren.

Für dieses Freitagsvideo habe ich deswegen das Ankündigungsvideo vom 11.11. 2007  herausgesucht, indem Sergey Brin und Steve Horowitz die erste Version von Android samt dem SDK vorstellen:

Offiziell veröffentlicht wurde Android dann auf dem Google G1 am 23.09.2008, ein Event, an das ich mich noch gut erinnern kann. Ich hab es damals beim TecChannel gecovert, der erste Artikel war mit ziemlich heißer Nadel gestrickt. Kollege Jürgen Fey hat dann auch einen Vorabtest des G1 geliefert, den ich im Februar mit der deutschen Version erweitert habe. Ich hätte mir das Ding fast gekauft, weil ich so fasziniert war. Im Nachhinein war es gut, dass ich auf den HTC Desire gewartet hab.

Und verglichen mit der aktuellen Version war Android damals furchtbar – langsam, stromfressend, der Browser war mau, von der App-Versorgung war alles andere als prickelnd (haha, mein erster Android-App-Artikel ist da noch verlinkt). Damals war kaum abzusehen, wie rasant sich Android entwickeln wird. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich damals so optimistisch war.

Wie waren eure Erfahrungen mit Android bisher?

Freitagsvideo: 90s Super Megamix

Ich bin Anfang der 80ger geboren, mein Musikgeschmack wurde dementsprechend durch  den Euro-Trash der 90ger maßgeblich geprägt. Wer wohl nicht mit einem Kasettenrecorder vor den Schlagern der Woche saß, um sich mit hipper neuer Musik zu versorgen, der wird das wohl kaum nachvollziehen können.

Nunja, zum Video. Das kommt von YouTube-Künstler BennyTheJukebox und heißt Human Jukebox 90′s Megamix.

Und das schlimmste: Ich hab die meisten Lieder erkannt, auch ohne die Anmerkungen zu lesen. Cotton Eye Joe zum Beispiel…..

Wobei sein Nyan Cat Song auch sehenswert ist.

Freitagsfilm: M, eine Stadt sucht einen Mörder per YouTube Movies

Ja, ihr habt richtig gelesen, diesmal gibt es den Klassiker von Fritz Lang von 1931. Natürlich das Original in Schwarz-Weiß, mit  Ton. Und das beste: Die knapp 1:50 Stunden sind völlig legal auf YouTube zu sehen. Möglich macht das YouTube Movies.

Kurz gesagt: Google hat auf YouTube scheinbar eine neue Kategorie vorgestellt, eben YouTube Movies. Darin sammelt das Videoportal legal ansehbare Filme, die dann mit jeweils mehr oder weniger  Werbeunterbrechungen gezeigt werden. Zu sehen gibt es aktuell allerdings noch nicht gerade viel, dafür sind Klassiker wie eben M, Running Man, Dawn of the Dead, Darkstar oder Dune mit drin – leider aber aufgrund von Rechteproblemen nur auf Deutsch (und teilweise bös geschnitten).  Dennoch ist das ein netter Service, den YouTube hoffentlich noch weiter ausbaut. Besonders praktisch: YouTube Movie klappt auf Smartphones und Tablets – allerdings bietet zumindest meine Android-App (noch) keinen direkten Zugriff. Viel Spaß beim Anschauen, da ja unser (inzwischen wahrscheinlich völlig veralteter) Eintrag zu “Serien kostenlos sehen”  noch immer so gut besucht wird, könnte das einige interessieren.

(gefunden via Tutsi.de)

Freitagsvideo: Leben ohne Puls

Ich versuche mich mal einer neuen Rubrik: Dem Video zum Freitag. Hoffentlich Immer Freitags, immer 17:00 Uhr, gibt es hier eins der interessanteren Web-Videos, die sich im weitesten Sinne mit Nerd-Tum und technischen Durchbrüchen beschäftigen (oder einfach nur zu gut sind).

Den Anfang macht “Flatline – Life Without a Pulse

Flatline from Union HZ on Vimeo.

Interessant daran sind vor allem die möglichen Änderungen in der Medizin. Das Ersatz-Herz schlägt nicht mehr, sondern liefert einen konstanten Blut-Strom. Damit hat die Person keinen Puls mehr – was rund zwei Drittel der Checks für Ersthelfer nichtig macht. Dennoch ist es faszinierend, was die Technik heute schon erreichen kann. Gerade im Hinblick auf den kürzlichen Organskandal wären natürlich künstlich herstellbare Ersatzorgane ein Segen. Was meint ihr?

Der Mo probiert Zeug

Das ganze hat aus Dummheit angefangen (wie die meisten großartigen Sachen). Ich hab im Rewe einen Döner in der Kühltruhe gefunden und musste den Ausprobieren. Zum Glück war das Kamerakind Marina gerade daheim, daraus wurde der Test zu Abbelen’s ungedrehtem Döner. Huch.

Als nächstes folgte Enexy, ein Riegel für mehr Energie sowie Volt, der etwas maue Nachfolger der Jolt-Cola.

Inzwischen sind wir bei der vierten Folge, und ich konnte erstmals die Clube Mate (gesprochen etwa gluuub Maaaadthe) ausprobieren. Video ist hier:

Videotipp: Eine Internetgeschichte

Ok, ich bin mir nicht sicher, ob es stimmt – aber es ist unheimlich. Und gut gemacht.

Internet Story from Adam Butcher on Vimeo.

Ich glaube, es ist ein Fake, aber ein sehr gut gemachter. Auch, weil es die passenden Seiten gibt, hier ist die Seite der Schatzsuche und hier das YouTube-Profil von Fortress. Fand ich deutlich unheimlicher als Blair Witch Project damals.

via /r/videos