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Braucht Flash ein Digital Rights Management?

Adobe will der neuen Flash-Version ein Digital Rights Management verpassen, mit der sich digitale Inhalte im Netz leichter schützen lassen. Angeblich sollen sich so Urheberrechtsverletzungen auf Youtube und Co leichter unterbinden lassen.

Technisch funktioniert der Abgleich so, dass die Dateien und die Player über ein verschlüsseltes, Adobe-eigenes Protokoll kommunizieren können. So wird es dann möglich, dass die Dateien nur auf abgesegneten Seiten angesehen werden können und lokale Kopien, wie sie etwa mit Mediapirate möglich sind, einfach nicht mehr starten. Das mag auch sinnvoll sein, solange damit kein Schindluder getrieben wird.

Die EFF (Electronic Frontier Foundation) sieht das ein bisschen anders. Sie warnt, dass so ein Tool möglicherweise Nutzer und Programme ausschließt, die aus dem einen oder anderen Grund kein Flash verwenden können oder wollen. Das wären Programme wie die Open Source Alternative Gnash oder der Real Player. Ob das Problem wirklich so dramatisch ist, wird erst die Zukunft zeigen. Allerdings scheinen die Zeiten der sorgenfreien Online-Videos langsam zu Ende zu gehen.

Über den Autor

Moritz Jaeger

Mo steht für Moritz Jaeger. Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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