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Encyclopædia Britannica: Interweb, wir kommen!

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Wikipedia und die Encyclopaedia Britannica verbindet eine innige Feindschaft. Immer wieder hört man von der einen oder anderen Seite, dass der jeweilige Gegner tot sei oder nicht mehr lang überleben werden. Außerdem wird immer wieder verglichen, wer denn nun mehr Fehler habe.

Blogger, Webmaster und Internet-Schreiber können sich davon demnächst selbst ein Bild machen. Denn die Online-Ausgabe der Britannica öffnet ihre Premium-Pforten kostenlos für jeden, der Inhalte ins Web stellt. „Die Qualität der Internet-Artikel stieg deutlich an. Das wollen wir honorieren und den Leuten hochwertige Inhalte und Hintergrundinformationen zur Verfügung stellen“, so der Jorge Cauz, der President der Encyclopaedia Britannica.

Das bedeutet, dass jeder Blogger einen kostenlosen Account für die Inhalte der Enzyklopädie erhalten kann, er muss sich nur auf dieser Seite anmelden. Normalerweise kostet der Account 51 Euro pro Jahr.

Anscheinend wurde der Verlag regelrecht vom Web 2.0 Fieber gepackt. Denn wie sonst könnte man erklären, dass es auch massig Widgets und einen Twitter-Feed des Nachschlagewerkes gibt? Langsam wird mir das unheimlich. Wenn das so weitergeht, steigt vielleicht noch der Brockhaus ins Webgeschäft ein. Obwohl – das ist dann wohl doch zu unglaubwürdig.

via Appscout

Über den Autor

Moritz Jaeger

Mo steht für Moritz Jaeger. Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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Letzte Aktualisierung am 31.05.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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