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Fotolia – Das Fotoportal im Selbstversuch

Fotolia ist ein Fotoportal um Bilder kaufen und verkaufen zu können. Damit leistet das Portal nicht nur einen Beitrag, um seine selbst geschossenen Bilder monetarisieren zu können. Sondern es ist auch am stetigen Preisverfall von Werken der Fotojournalisten mitverantwortlich.

Auf den ersten Blick wirkt fotolia seriös und professionell. Es ist technisch auf der Höhe und bietet qualitativ hochwertige Bilder zu fairen Preisen. Je nach Auflösung kostet ein Bild zwischen 1 und 20 Euro. Die Rechte zum kommerziellen Publizieren inbegriffen. Selbst eine volle Lizenz, um die Werke weiter vertreiben zu können, wird in den meisten Fällen für einen Aufpreis angeboten. Als Fotoinhaber gehen 30 Prozent des Verkaufspreises in die eigenen Kasse. Negativ ist bei fotolia anzumerken, dass die Bildersuche wegen den individuell von den Fotografen zu vergebenden Tags nicht immer zum gewünschten Bild führt.

Graugans
And the Winner is... Graugans!

Selbst verständlich habe ich das Portal auch gleich getestet. Zu verlockend ist die Aussicht, ungenutzt auf der Festplatte verrottende Bilder in Geld verwandeln zu können. Ok, meine Kenntnisse und Fähigkeiten als Fotograf sind beschränkt. Dazu kommt, dass ich keine semiprofessionelle digitale Spiegelreflexkamera mein Eigen nenne, sondern nur eine Canon Kompaktkamera. Egal, fix angemeldet, fünf Bilder hochgeschossen, Tags zugewiesen und auf die redaktionelle Bestätigung, ob sie denn auch den Ansprüchen von fotolia entsprechen, gewartet. Tataaa! Immerhin eines davon wurde nach einer knappen Woche ins Angebot aufgenommen. Dann mal schauen, ob sich irgendjemand für die treu-doof drein blickende Graugans aus dem Englischen Garten interessiert. Vielleicht werd´ ich ja doch noch reich…

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sternomat

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Letzte Aktualisierung am 31.05.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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