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Das CrunchPad – Wenn Blogger einen TabletPC basteln

Michael Arringtons Blog TechCrunch hat es in relativ kurzer Zeit zu einem der einflussreichsten Blogs geschafft, samt diverser Nebenprojekte wie CrunchGear oder der großartigen Crunchbase. Der neueste Streich könnte den Machern mit dem CrunchPad gelingen. Dabei handelt es sich um einen Atom-betriebenen Tablet-PC samt kapazitiven (aka iPhone-) Touchscreen mit 12 Zoll Bildschirmdiagonale. Das flache Gerät läuft mit Linux und bootet direkt in einen Webkit-basierten Browser.

CrunchPad

Die Zielgruppe ist damit bereits relativ klar: Was der Amazon Kindle für eBooks ist, soll das CrunchPad für Web-Nutzer und Blogger werden. Das Gerät soll direkten Zugriff auf das Web ohne viel Schnickschnack drumrum liefern.  Dabei unterstützt das Gerät alle aktuellen Web-Funktionen, so laufen beispielsweise auch Youtube-Videos. Dank dem Linux-Unterbau sollte auch ein nativer Flash-Client möglich sein. Anders als beispielsweise bei PS3 oder beim iPhone sollte damit jegliche Flash-Anwendung starten. Zudem könnten auch die diversen AIR-Programme auf dem CrunchPad laufen – auch wenn sie anscheinend derzeit noch nicht vorgesehen sind.Eingaben laufen direkt über eine On-Screen-Tastatur, in das Internet selbst verbindet sich das Gerät vermutlich per WLAN.

Allerdings fehlen noch einige harte Fakten. Interessant wäre zum Beispiel die Kapazität des Akkus. Damit könnte der Erfolg des Gerätes stehen oder fallen. Denn sowohl der große Bildschirm wie auch das WLAN-Modul dürften einiges an Strom ziehen. Ebenfalls unbekannt ist die finale Größe und Art des integrierten Speichers. Billig wäre eine 2,5 Zoll HDD, fancy eine Solid State Disk. Auch die Anschlussmöglichkeiten sind noch offen. Sinnvoll wäre in erster Linie mindestens zwei USB-Anschlüsse, um etwa Speichermedien, ein 3G-Modem oder eine Webcam anzuschließen. Auch Bluetooth wäre eine feine Option, um wahlweise Musik zu streamen (die von Napster oder Last.FM kommt) oder eine entsprechende Tastatur anzuschließen.

Alles in Allem dürfte das CrunchPad noch einiges an Hype verursachen – dafür werden Herr Arrington und das *Crunch-Konglomerat schon sorgen. Ob es allerdings im Alltag etwas taugt, bleibt abzuwarten. Hier noch ein Video:

Einen Überblick über die Formate MID, Netbook und Nettop findet ihr übrigens hier.

Über den Autor

Hendrik

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