Linux

Neues Projekt: Fedora 11 auf dem Desktop

Mal wieder wage ich mich an ein Linux. Das hat zwei Hintergründe. Zum einen will ich Linux lernen, das offene Betriebssystem hat mich schon immer fasziniert. Zum anderen will ich ein stabiles 64-Bit-Betriebssystem, auf dem VMware Workstation läuft.

Das Betriebssystem meiner Wahl ist Fedora 11. Warum? Tja, keine Ahnung, aber der Name “Leonidas” reizt mich, und Red Hat scheint mir als Grundlage nicht schlechter zu sein als Debian für Ubuntu. Das Ganze wird wohl länger dauern, auch wenn sich Linux beim Thema Hardware und Nutzerfreundlichkeit viel getan hat.

Getestet habe ich das System mit einer 64 Bit Gnome Live CD von Fedora 11 (USB-Bootfähig gemacht mit Unetbootin). Die erste Überraschung: mein USB-WLAN-Stick von US Robotics wurde einwandfrei erkannt, hier ist mein Desktop-System meinem Netbook schonmal überlegen (das scheitert regelmäßig an einem Fehler in der wpa_supplicant). Gnome erkennt auch beide Monitore brav und lässt mich den Desktop brav erweitern. Nicht schlecht soweit. Anders sieht es beim Sound aus. Gnome will partout den digitalen Ausgang nicht erkennen. Paradox: Starte ich KDE als Desktop Manager, habe ich zwar digitalen Sound, kann allerdings den Desktop nicht auf zwei Monitore erweitern. Seltsam.

Unter Windows habe ich eine Partition mit 113 GByte Speicher frei geräumt und gelöscht. Der Fedora-Installaer Anakonda konnte diesen freien Platz dann direkt nutzen, um Linux dort zu installieren und einzurichten, was ziemlich fix ging.

Ich mir Linux nun mindestens eine Woche als Haupt-System gönnen, und dabei einige Sachen ausprobieren. Dazu werden gehören

  • Nvdida-Treiber installieren
  • zwischen KDE und Gnome als Desktop Manager umschalten
  • Digitalen Sound zum Laufen kriegen
  • VMware Workstation installieren
  • Clevere Software suchen und ausprobieren (zB einen Blog-Editor)
  • Windows-Software zum laufen bringen, wenn möglich sogar die Beta von Office 2010

Dazu versuche ich, Erfahrungen und Hilfestellungen hier zu posten, um anderen Leuten ein wenig den Umstieg oder zumindest das Interesse für Linux schmackhaft zu machen.

Erste Lektion: Meinen Nutzernamen in das sudoers-File einfügen. Damit kann ich dann systemkritische Aktionen ausführen, ohne jedesmal in den root-Modus zu wechseln. Geholfen hat mir dieses HowTo.

Ah, wer selbst Erfahrungen mit Linux sammeln konnte, Fragen oder Lösungen für mich hat – ich freu mich über Kommentare.

Nützliche Links:

Über den Autor

Moritz Jaeger

Mo steht für Moritz Jaeger. Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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