Allgemein Keine Panik

BlackHat und Defcon

Guten Morgen aus Las Vegas (natürlich abhängig davon, wann ihr das lest, aber irgendwo ist immer Morgen).

Ich bin seit drei Tagen in Vegas, die BlackHat ist gestern offiziell zu Ende gegangen und die Defcon beginnt in diesen Minuten.

Die Konferenzen waren unglaublich gut, schön technisch und tiefgehend, perfekt. Ich war unter anderem bei The Grugq, der erklärt hat, wie man mit einem speziell geflashten Motorola-Handy GSM-Basestations angreifen und Nutzer aus dem Netz kegeln kann. Ebenfalls interessant war der Craig Heffner Vortrag, über die DNS Rebinding-Attacke gegen Router.

Barnaby Jacks Angriff auf ATMs habe ich leider verpasst (sollte ich hier auf der Defcon aber noch zu sehen kriegen), das Video sollte man sich hier ansehen, sehr cool. Allerdings denke ich nicht, dass sich die Attacke so 1:1 auf deutsche Automaten übertragen lässt – der Zugriff auf die Dinger ist bei uns deutlich schwerer, imho. Ich war stattdessen beim @TheSuggmeister, der einen recht guten Social Media  Blackop Vortrag gehalten hat. Danach hat er ein von Tony Hawk signiertes Skateboard auf der Blackhat versteckt, das yours truley gefunden hat. HA. Sehr gut war auch der Beitrag der Lookout-Jungs zum Thema Mobile App Attack, da werd ich in jedem Fall noch was größeres machen (wahrscheinlich dann bei einem richtigen Magazin 🙂 )

Großartig waren auch die Partys bisher, ich war zumindest bei McAfee, habe aber zahlreiche andere verpasst (Mozilla hat Milch und Kekse verteilt!)

Tag 2 der Blackhat war deutlich schwerer – auch weil ich nur vier Stunden schlafen konnte, drecksjetlag.

Neben einer guten Keynote, ein General A.D. hat versucht, Cyber-Warfare zu definieren, war ich unter anderem beim oben erwähnten Craig Heffner, hab mir einen Vortrag zum Thema Penetration Testing von virtuellen Maschinen angeschaut und über GSM-Attacken zusätzliche Infos gehört.

Außerdem war ich bei Aruba, die stellen und verwalten das WLAN netzwerk auf der Blackhat. Dazu gehören auch zahlreiche Attacken, in erster Linie mit Rouge-Hotspots (sprich Kismet und Hotspotter). Neue Angriffe gab es nicht, da setze ich aber hier auf die Defcon, die ist ja ein wenig, hm, hackigerer.

Fazit der ersten Blackhat: Sehr cool, aber auch sehr erwachsen. Gut durchorganisiert, sauber gekleidete Sprecher, zahlreiche Sponsoren. Die Defcon soll eine Art Gegenteil sein. Hier noch das Bild der Defcon-Badge:

Bis dann.

Über den Autor

Moritz Jaeger

Mo steht für Moritz Jaeger. Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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