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Geek-Cred und ich

TechRepublic hat 15 Punkte zusammengestellt, mit denen man den eigenen Geek-Cred feststellen, bzw erhöhen kann. Pageimpression-süchtig wie sie sind, ist natürlich alles in einzelnen Bildern festgehalten. Auf deutsch und meine Meinung dazu:

1. Den vulkanischen Gruß geben. Link

// – besser geht es mit der Tastatur nicht.

2. Kenne die Antwort auf die ultimative Frage. Link

Die Antwort schon, aber halt die Frage nicht. Und letztes Jahr habe ich auch den Towel Day begangen.

3. Wähle ein geekiges Outfit. Link

In jedem Fall sollte das XKCD-Shirt zählen, zudem hatte ich ein Startup-Schwag-Shirt-Abo seit dem ersten Shirt – das war übrigens von TechCrunch. Die Freundin ist wenig begeistert. Plus natürlich mein Black Lantern Shirt.

4. Lies mindestens ein Buch von Asimov, Clarke oder Bradbury. Link

Japp, wobei ich Clarke überschätzt finde. Asimov ist deutlich besser, zudem sollte man in jedem Fall Charles Stross (großartig: Halting State) mit aufnehmen.

5. Mach einen geeky Urlaub. Link

Der Besuch der Blackhat und Defcon zählt ja wohl, auch wenn es eigentlich ein wenig Arbeit war. Comic-Con steht nächstes Jahr an, allerdings suche ich meine meisten Urlaubsziele tatsächlich danach aus, ob es dort Internet gibt.

6. Spiel mindestens einmal ein RPG. Link.

Logo, allerdings finde ich es lächerlich, dass TechRepublic WoW dafür gewählt hat. Echte Geeks und Nerds spielen ein Pen and Paper-RPG, oder zumindest ein Computerspiel, das auf den Regeln eines P&P-basiert, etwa Baldurs Gate, NWN oder die Nordland-Triologie (check alle, übrigens).

7. Herr der Ringe lesen und sehen. Link

Japp. Beides. Recht früh. Und der Herr der Ringe als Buch zieht sich.

8. Lies mindestends ein Comicbuch. Link

Haha. Lächerlich. Logo.

9. Sei dir klar, wie du einen Zombie-Angriff überlebst. Link

Wissen? Ich habe längst einen umfangreichen Plan erstellt, wie ich die meisten Endzeit-Katastrophen (egal ob Zombie, Virus oder andere Attacken) überstehe, einen sicheren Platz finde UND die Menschheit wieder aufbaue. Sogar von Zombie-Profi Michi überprüft und für gut geheißen.

10. Wisse, dass „Han shot first“. Link

Muss man nicht drüber diskutieren.

11. Such dir ein geekiges Hobby. Link

Check. Pen and Paper gespielt, einen Clan gegründet, das Münchner Chapter der Sportfreunde der Sperrtechnik besucht – und mein Arduino-Kit liegt hier auch noch rum.

12. Verteidige das OS deiner Wahl. Link

Ach, ich weiß nicht, ob das hier reingehört. Flame-Wars sind etwas für sehr junge Geeks. Ich hab aber genügend Argumente, um den jeweiligen Einsatzes jedes OS zu Verteidigen – denn keins ist ein Allround-System. Nichtmal eures, Linux-Fanboys.

13. Erkläre ein geekiges Thema einem Nicht-Geek. Link

Logisch, wie sonst hätten meine Großeltern mir damals das Warhammer Tabletop Grundset gekauft? (Das ist wie Schach und wir können es zusammen spielen. Echsenmenschen FTW)

14. Kenne dein Geek-Vokabular. Link

Logo. Dank Urban Dictionary und Wired bleibt man auch auf dem Laufenden.

15. Führe ein Gespräch mit Geek-Filmzitaten weiter. Link

Hell Yeah. Ich glaub, ich hab jeden meiner Kontakte schon einmal mit entsprechenden Zitaten genervt. „Mr Moe?“ – „Wirst du endlich aufhören, mich Mr. Moe zu nennen?“ – „NEVER“.

Dazu kommen noch 10 Dinge, die man NIEMALS tun sollte, weil man dadurch angeblich seinen Geek-Cred wieder verliert. Aber das ist ziemlich basic, sollte also kein Problem sein.

Über den Autor

Moritz Jaeger

Mo steht für Moritz Jaeger. Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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