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Sag "Takei" statt "Gay"

Tennesse ist ein komischer Ort. Zum einen kommt dort Jack Daniels her, auch wenn der Staat eigentlich zu den „trockenen“ Staaten der USA gehört. Aber scheinbar haben sich die Gesetzesmacher ein Vorbild an Ursula von der Leyen oder genommen.

Allerdings ist nicht die Kinderpornografie das Ziel, sondern das Schwulsein überhaupt. Der Senat stimmt über einen Vorschlag ab, der, wenn er Gesetz wird, Lehrern verbietet, homosexuelle Themen im Klassenzimmer anzusprechen. Die Idee dahinter könnte wohl direkt von der Ursula stammen: Wenn man nicht mehr über Schwule redet, dann gibt es sie auch nicht mehr.

Einer, der sich das nicht gefallen lässt, ist George „Mr Sulu“ Takei (und da kommt jetzt der Schwenk zu unserem Themenspektrum, ha). Takei, der 2008 seinen Partner  Altman geheiratet hat, will mit einer, meiner Meinung nach recht cleveren Kampagne zeigen, wie sinnlos dieser Gesetzesvorschlag ist. Aber seht es euch selbst an:

Ich finde es einfach traurig, wenn sich Politiker blindlings in ein Thema verrennen. Das mag Homosexualität sein, Privatsphäre oder Technik an sich – berät denn niemand diese Leute? Glauben die wirklich, was sie sagen?
(übrigens: Nein, ich bin nicht schwul, aber ich finde das lächerlich. Als gäbe es keine größeren Probleme – auch und vor allem in den USA).

via Reddit

Über den Autor

Moritz Jaeger

Mo steht für Moritz Jaeger. Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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