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Facebook-Privatsphäre: Wenn abmelden nicht mehr reicht

Facebook ist alles andere als ein Freund der Privatsphäre. Verständlich, schließlich verdient der Konzern Geld an den Profilen der Nutzer. Zusammen mit dem kommenden Update des Profils soll aber eine weitere Neuerung kommen, die sogar mir ein wenig übel aufstößt, das so genannte Frictionless Sharing.

Dahinter steckt folgende Idee: Facebook macht Deals mit Diensten wie Netflix und diese können anschließend Status-Updates direkt in die Timeline des Nutzers einfließen lassen, ohne dass dieser selbst den Eintrag vornimmt. Also sowas wie „Moritz Jaeger sieht sich gerade „Equillibrium“ an“.

Das Problem dabei ist aber scheinbar, dass Facebook auch dann weiter fleißig Daten sammelt, wenn man als Nutzer selbst vom Dienst abgemeldet ist. Das zumindest hat Nik Cubrilovic herausgefunden. In seinem Blog gibt es genauere Details zu dem Problem. Laut ihm ist die einzig praktikable Lösung, dass der Nutzer alle Cookies löscht,die Facebook auf seinem Rechner setzt.

Genau solche Dinge sind es, die Internet-Laien-Versteher wie Frau Aigner auf den Plan rufen, welche dann sofort wieder irgendwelche halbgaren Argumente in die Talkshows krähen. Allerdings hilft sich Facebook damit auch nicht wirklich.

Über Moritz Jäger

Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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