Foodspotting ist cool

Ich mag location-based Dienste, also Apps, die mit der aktuellen Handyposition etwas cooles machen. Foursquare, Gowalla, alles großartig. Aber mein aktueller Favorit ist definitiv Foodspotting. Der Dienst arbeitet relativ einfach: Die App sucht die aktuelle Position und zeigt anschließend Bilder von Gerichten, die in der Nähe aufgenommen wurden. Die Idee dahinter ist, dass man anderen Nutzern nicht nur einfach ein Restaurant sondern ein spezielles Gericht empfehlen kann.

Das ist besonders praktisch, wenn man in einer fremden Stadt und hungrig ist, wie es mir letztens in Berlin ging. Ich starte also die App und sehe ein paar nette Bilder von Dim Sum, die es scheinbar in einem Laden ungefähr 700 Meter entfernt gibt. Die sehen so gut aus, also steuer ich hin. Und es zeigt sich, dass es wirklich ein Volltreffer war, leckeres essen, anständige Preise. Auch in München habe ich damit schon einige Geheimtipps gefunden – etwa das TacoLibre am  Hauptbahnhof.

Natürlich kann jeder auch seine eigenen gefundenen Gerichte beitragen. Das geht relativ einfach, Bild des Essens aufnehmen, Restaurant und Kategorie auswählen und abschicken.  Natürlich kommt es auf die Kameraqualität an, da unterscheiden sich die Handys ja teilweise enorm (I’m looking at you, iPhones und ältere Androids)

Foodspotting
Foodspotting

Was mich aber überrascht ist, wie gut die App schon mit  Einträgen gefüllt ist. Andererseits habe ich sie auch bislang nur in Großstädten wie München oder Berlin genutzt, wo es schon statistisch mehr Einwohner und damit mögliche Nutzer.

Die App gibt es für Android, iOS, Windows Phone 7 und BlackBerrys, womit so ziemlich alle aktuellen Plattformen abgedeckt sind. Kostenlos ist es noch dazu, probiert es einfach mal aus. Wer mir folgen möchte, hier ist mein Profil.

Über Moritz Jäger

Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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