Update und Richtigstellung: Wenn das FBI 12 Mio Apple UUIDs verliert…

.. und diese dann einfach so im Web auftauchen, dann ist das schon irgendwie schmunzelnswert. Vor allem, wenn diese Daten nicht auf irgendeinem geheimen supersicheren Server liegen, sondern von einem Agenten (in dessen Haut ich nicht stecken würde) als CSV-Datei auf dem Rechner gespeichert sind und dieser Rechner für das kürzlich entdeckte Java Zero Day anfällig war.

Heise hat deutlich mehr Infos dazu, auch wie man an die Daten kommt.

Anonymous fasst die ganze Aktion in ihrer Stellungnahme auf Pastebin ganz gut zusammen

so…penis.

Dem wäre dann nichts mehr hinzuzufügen.

 

… dann klingt das zu gut um wahr zu sein. Und leider, leider ist es das auch, da bin ich mit den Kollegen zu früh losgesprungen, in der Hoffnung auf Leser uns Besucher. Aber was David Schuetz von der Intrepidus Group herausgefunden hat, ist eigentlich noch interessanter.

Nicht das FBI ist die Quelle der UUIDs, sondern Blue Toad, ein Anbieter, der Magazine in iPad-Form bringt.

Twitter  FBIPressOffice Statement
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Nochmals, sorry. Lesenswert ist aber auf alle Fälle der Blogeintrag von Schuetz, in dem er genau erklärt, wie er die UUIDs zur Quelle zurückverfolgt hat und wie die Kontaktaufnahme mit Blue Toad lief.

 

 

Über Moritz Jaeger

Mo steht für Moritz Jaeger. Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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