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Comic Con Tag 0: Preview-Review

Und hier nun die Review der TV-Serien-Previews, die ich am nullten Comic Con Tag gesehen habe – in der Reihe, wie es lief.

The Tomorrow People: Stephen Jameson hat ein Problem: Er wandelt im Schlaf, wacht in seltsamen Orten auf (wie dem Ehebett der Nachbarn) und hört Stimmen. Eigentlich geht Stephen davon aus, dass er geradewegs in den Wahnsinn schlittert doch dann trifft er Cara. Und die macht ihm das Gegenteil klar: Stephen gehört zu den Tomorrow People, eine Art Mutanten mit Superkräften. Der Nachteil: Er und alle anderen Tomorop People werden gleich von der  geheimen Organisation Ultra (mit einem großartigen Mark Pellegrino (Revolution, Supernatural, Lost) gejagt.

Einschätzung: Die Idee ist nett, die Serie erinnert an Heroes, X-Men oder auch Alphas. . Die Effekte sind gut gemacht (etwa der Teleport oder die Telekinesis-Attacken), allerdings sind die Witze teilweise etwas da, und, wie Maxi zurecht anmerkte „waren alle schonmal da“. Fraglich, ob es wirklich reicht, um die Story zu etablieren.

P.E.T Squad: Wir folgen einer Gruppe von Möchtegerngeisterjägern. Aufgenommen im Mockumentary-Stil (ein Format, das ich sehr gerne mag) mit jeder Menge mehr oder weniger lustigen Dialogen. Und vielleicht Geistern – huuuhuuuuuuuuu.

Einschätzung: Ich hab gelacht. Es erinnert an die besten Folgen von Reno 911, der Humor ist nicht immer perfekt, aber zahlreiche Witze passen einfach. Es wird allerdings eine digitale Serie, möglich, dass es da ein Lizensierungsbullshit auf uns zukommt.

Seltsamerweise gibt es noch keine Videos, liefere ich nach.

Almost Human: In der nicht ganz so fernen Zukunft steht jedem Cop ein Android-Partner zur Seite. Die Serie begleitet Detective John Kennex (Karl Urban), der seinen Partner und sein Bein seiner Meinung nach dadurch verloren hat, dass sein Android ihn im Stich lies. Nach 17 Monaten im Koma und Schwarzmarkt-Rehab kehrt Kennex in den Polizeidienst zurück und wird mit einem neuen Android-Partner ausgestattet, DRN (sprich Dorian, Michael Ealy). Diese Modellreihe wurde allerdings ausgemustert, weil sie teilweise zu menschlich war und neben menschlichen Stärken auch eine ganze Reihe menschlicher Schwächen hat.

Einschätzung: Auf diese Preview hab ich mich am meisten gefreut. Ich mag Karl Urban (Dredd! Star Trek! Herr der Ringe! – und so viel Trash zusätzlich) und ich mag das Zukunftsszenario. Die Serie, zumindest die Folge der Preview erinnert an ein typisches Cop-Buddy-Format (wie Michael Ealy etwa letztens in der 1-Season-Serie Common Law spielte), gewürzt mit Elementen aus I, Robot (dem Film, nicht dem Buch). Hoffentlich wird das was.

Star Crossed: Auf der Erde landen Aliens als Flüchtlinge. Nach anfänglichen Zusammenstößen mit Menschen versucht man es mit der Integration, eine Gruppe von Aliens geht dann also in die örtliche High-School. Dort trifft Roman (Alien, männlich) auf Emery (Mensch, weiblich) und es kommt zur unvermeidlichen Romanze. Auch, weil sie ihn scheinbar mit 6 Jahren in ihrem Schuppen fand und vor den Jägern verstecken wollte.

Einschätzung: Uch. Yet another Highschool-Drama, diesmal halt mit Aliens. Wird nichts für mich, auch, weil Michi sagte: „Und weil es von GW ist, haben sie ein Budget von 100 Euro pro Folge. Deswegen erkennt man alle Aliens auch nur durch ein bisschen Make-Up“. Da schau ich mir doch lieber weiter Defiance an.

The 100: Die Erde ist durch einen Atomkrieg verwüstet – die letzten Reste der Menschheit überleben in der Arche, einer Raumstation im Weltall. Als dort Platz, Luft und Essen 97 Jahre nach dem Krieg knapp werden, schickt die Regierung der Arche 100 mehr oder weniger Kriminelle in einem Rettungsboot auf die Erde. Ihre Mission: Findet heraus, ob die Erde inzwischen wieder besiedelt werden kann.

Einschätzung: Ein interessantes Szenario, allerdings finde ich es etwas zu lasch. Die 100 sind allesamt jugendliche Straftäter (wobei Straftäter scheinbar ein weiter Begriff ist), entsprechend wiederborstig sind sie. Hat ein bisschen was vom Herrn der Fliegen (ist aber jugendfrei, also kein Blut), gemischt mit Terra Nova (wegen den Monstern) und diversen „Oh, wir sind am falschen Ort gelandet, wir müssen woanders hin um uns und alle zu retten, aber vertragen müssen wir uns auch“ Filmen und Serien. Meh. Mal schaun. Allerdings nervte mich in der ersten Folge schon die Heldin etwas, das ist nie ein gutes Zeichen.

Capture: Scheinbar eine neue Reality-Show von GW. Ich dachte, dass es vielleicht The Hunger Games oder Running Man als Serie sein könnte, aber das scheint „echt“ zu sein. 12 Teams laufen durch den Wald und müssen die anderen fangen. Ja. Genau. Sieht so spannend aus, wie es klingt.

The Originals: New Orleans. The Originals erzählt die Geschichte des Vampir/Werwolf-Hybrinden Klaus, seiner mächtigen Werwolf-Familie, seinen Vampier-Buddies und  von Hexen. Eine davon wird von ihm schwanger, irgendwie wird dadurch aber das Gleichgewicht gestört oder sowas. Ihr seht schon, ich hab mich nicht wirklich damit auseinandergesetzt. Es ist ein Spin-Off von Vampire Diaries, entsprechend könnt ihr euch auf Dialoge, „Sexy-aber-kein-Sex“-Szenen und Drama einstellen. Ich finde es ja schon seltsam, wenn Vampiere einfach so in der Sonne rumlaufen können, aber das bin wohl nur ich.

Einschätzung: Wird ähnlich gut/schlecht wie Vampire Diaries. Wobei ich langsam glaube, dass der Vampire-Hype zu Ende geritten ist. Aber das bin nur ich.

Über den Autor

Moritz Jaeger

Mo steht für Moritz Jaeger. Ich bin freier Journalist aus München und schreibe unter anderem für den TecChannel, ComputerWoche, GameStar, PC-Welt, CIO, ZDNet oder Security-Insider. Dieses Blog ist privat, hier geht es vor allem um Themen rund um IT, Geek-Kultur oder Comics. Außerdem probiere ich hier immer wieder neue Möglichkeiten aus, es kann also sein, dass ein paar Dinge nicht so hipp/schön/ausgereift sind – aber dafür sind Blogs ja da.

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