Linux

Synology Tor Relay: Konfiguration ohne Neuinstallation anpassen

Ich hab seit einiger Zeit ein Tor Relay auf meiner Synology laufen. Bislang geht das sehr gut, so gut, dass ich meinem Relay mehr Bandbreite zuweisen möchte (und gleich noch OnionTip ausprobieren will). Ich will es dazu nicht deinstallieren und neu starten, sondern einfach die Konfiguration direkt auf der Synology ändern. Und das geht so:

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Torrent-Downloader: Deluge als flinke uTorrent-Alternative

Linux-Distributionen oder größere Open Source Projekte lade ich am liebsten per BitTorrent aus dem Web. BT ist bei legalen Dateien enorm schnell, stabil und bietet eine integrierte Pause- und Fortsetzen-Funktion. Der Client meiner Wahl war für die längste Zeit uTorrent, einfach weil dieser vor Jahren mit den Vorgaben Klein, Ressourcenschonend und Schnell für mich die ideale Software war. Das hat sich leider geändert.

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Linux als WLAN-Hotspot nutzen

Mein Beitrag zum Thema „Windows 8 als WLAN-Hotspot“ kommt ganz gut an. Windows ist aber nicht das einzige Betriebssystem, dass sich in einen WLAN-Hotspot verwandeln lässt, das klappt natürlich auch mit Linux. Allerdings ist es etwas komplizierter als unter Windows und benötigt etwas Vorbereitung. Eine gute Übersicht gibt es im Blog „Security and Risk„, zumindest für euch Ubuntu-Fans da draußen. Ihr braucht dazu hostapd (eine großartige Zusammenfassung der Funktionen findet ihr im Blog von Dan Bishop), zieht es euch einfach per apt-get install hostap. Anschließend könnt ihr euch gleich noch die bridge-utils nachinstallieren, apt-get install bridge-utils (auch hier hat Dan Bishop eine gute Zusammenfassung samt Config-Dateien). Ich bin selbst kein großer Linuxer (von Backtrack abgesehen), ich habe es also noch nicht ausprobiert und will nicht einfach von einem anderen Blog abschreiben. Ich werde es beizeiten mal nachstellen (allerdings nicht so schnell, Urlaub kommt und so) und dann den Eintrag hier erweitern – wer es ausprobiert hat (oder eine bessere Lösung hat), ich freue mich über Kommentare (oder eine Gastblog 😉 )

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Spaß mit der WPS-Schwachstelle

Ohboyohboyohboyohboy – 2012 wird großartig. Zumindest wenn es so weitergeht, wie es gestartet hat. Was ich meine? Die WPS-Lücke, die Stefan Viehböck zwischen den Jahren in diesem Blogeintrag dokumentiert hat. Wer es noch nicht gelesen hat: WPS steht für Wi-Fi Protected Setup, eine Technik, die das Wi-Fi-Konsortium nachträglich eingeführt hat. Mit Hilfe von WPS kann man Geräte mit einem Knopfdruck oder einer PIN zu einem sicheren WLAN hinzufügen. Das ist beispielsweise dann praktisch, wenn der Admin einen richtig langen Schlüssel für die WPA/WPA2-Verschlüsselung vergibt – der Nutzer muss nur einen Knopf drücken oder eine PIN eingeben.

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Spaß mit der WPS-Schwachstelle

Ohboyohboyohboyohboy – 2012 wird großartig. Zumindest wenn es so weitergeht, wie es gestartet hat. Was ich meine? Die WPS-Lücke, die Stefan Viehböck zwischen den Jahren in diesem Blogeintrag dokumentiert hat. Wer es noch nicht gelesen hat: WPS steht für Wi-Fi Protected Setup, eine Technik, die das Wi-Fi-Konsortium nachträglich eingeführt hat. Mit Hilfe von WPS kann man Geräte mit einem Knopfdruck oder einer PIN zu einem sicheren WLAN hinzufügen. Das ist beispielsweise dann praktisch, wenn der Admin einen richtig langen Schlüssel für die WPA/WPA2-Verschlüsselung vergibt – der Nutzer muss nur einen Knopf drücken oder eine PIN eingeben.

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Dateisystem-Benchmark: ext2, ext3, ext4, xfs, jfs, reiserfs, btrfs und ntfs-3g im Vergleich

Hinweis: Nach einer Umstellung hat es den Autoren dieses Textes offensichtlich gefressen. Der Beitrag stammt von Jürgen Donauer, Linux-Experte. Mehr von ihm lest ihr auf Bitblokes.de Sorry für die Verwirrung. Seit das Dateisystem ext4 im Dezember 2008 Einzug in den Linux-Kernel 2.6.28 gehalten hat, setzen es immer mehr Linux-Distributionen als Standard ein. Für Linux gibt es eine ganz ordentliche Auswahl an Dateisystemen. Aber auf welches sollte man setzen? Eine Möglichkeit ist natürlich den Distributoren zu vertrauen – die werden schon wissen, was sie uns anbieten. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wollen wir uns das Ganze an Hand eines Benchmarktests mal genauer ansehen. Unter die Lupe genommen wurden die stabilen Dateisysteme ext2, ext3, ext4, xfs, und jfs. Zusätzlich wurden btrfs und ntfs via ntfs-3g aufgenommen. Diesen beiden laufen aber außerhalb der Konkurrenz. Btrfs soll irgendwann ext4 ablösen und befindet sich in einem frühen Entwicklungs-Stadium. Es ist alles andere als ratsam, dieses Dateisystem für produktive System einzusetzen. Ntfs-3g setzt auf Fuse auf, gilt als stabil und bietet Zugang zum Windows-Dateisystem ntfs. Auf einem Linux-Server wird niemand ntfs einsetzen. Im Privatgebrauch gibt es jedoch häufig Dual-Boot-Konfigurationen zwischen Linux und Windows. Manchmal möchte man eben von Linux auf gewisse Daten der Windows-Partition zugreifen. Dies ist in den meisten Fällen mit ntfs-3g problemlos möglich. Aber ist es wirklich performant? Wie haben wir gebenchmarkt? Der Benchmark wurde mit der Phoronix Test Suite 2.0.0 durchgeführt. Als Betriebssystem diente eine jungfräuliche Installation von Ubuntu 9.10 „Karmic Koala“ (32-bit) ohne das Einspielen jeglicher Updates. Als Kernel diente somit …

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Suse Studio – Linux zum selberbauen

Eine eigene Distribution zu bauen ist zwar verlockend, aber auch viel Arbeit. Allerdings kann man ja schon einmal klein anfangen und sich ein bestehendes Linux maßschneidern. Re-Mastern kann man zwar nahezu jede Distri, besonders einfach geht es aber mit dem Suse Studio. Das Studio bietet ein Web-basiertes Remastering von openSUSE, SLES 10 oder SLES 11. Die Bedienung ist einfach und übersichtlich, man klickt sich einfach durch die Menüs, kann anpassen, welcher Desktop eingerichtet und welche Software installiert werden soll. Zusätzlich lassen sich eigene Repositorys für die Software-Installation einbinden, neue Nutzer anlegen oder Hintergrund und Logo ändern. Anschließend erhält man entweder eine virtuelle Appliance im VMware- oder XEN-Format, ein Disk-Image oder eine Live-Boot-ISO. Suse Studio macht es einfach, eigene Distributionen zusamenzubauen, oder sich schnell einen passenen Unterbau für eine spezielle Anwendung zu schneidern. Vor allem kann man sich so eine entschlackte Linux-Version bauen, die nur die wirklich benötigente Tools enthält und auf überflüssigen Balast verzichtet. Besonders praktisch wäre es, wenn man auch die Hardware und den Kernel gleich auf eine bestimmte Umgebung optimieren könnte. Etwa, indem man einen speziellen WLAN-Treiber gleich von Beginn an einbindet. Derzeit ist das Suse Studio in einer ersten Beta-Phase, wer es ausprobieren will, kann sich hier anmelden.

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Projekt Fedora: Digitaler Sound und Nvidia-Probleme

Sodala, eine erste Zwischenmeldung. Ich habe es gestern noch geschafft, den digitalen Soundausgang unter Gnome zu aktiveren. Hilfe fand ich unter anderem in diesem Thread. Ich habe über das Terminal den gst-mixer nachinstalliert und diesen dann gestartet. Dort habe ich dann alles unter „Wiedergabe“ aktiviert und konnte dann unter „Schalter“ die Option IEC958 aktivieren und voila, der digitale Sound geht. Komplexer ist es mit den NVIDIA-Treibern. Ich hab zunächst das RPM-Fusion-Repository installiert (so geht’s) und dann dieses Tutorial für den kmod, bzw akmod befolgt. Das Problem: Seitdem erkennt Gnome meine Monitore nicht mehr, nach einem reboot habe ich nur noch eine große Fläche. Uncool. Irgendwelche Ideen? Oder auch Tipps, wie man Nvidia-Treiber wieder deinstalliert und auf den Gnome-Standardtreiber zurückwechselt?

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Neues Projekt: Fedora 11 auf dem Desktop

Mal wieder wage ich mich an ein Linux. Das hat zwei Hintergründe. Zum einen will ich Linux lernen, das offene Betriebssystem hat mich schon immer fasziniert. Zum anderen will ich ein stabiles 64-Bit-Betriebssystem, auf dem VMware Workstation läuft. Das Betriebssystem meiner Wahl ist Fedora 11. Warum? Tja, keine Ahnung, aber der Name „Leonidas“ reizt mich, und Red Hat scheint mir als Grundlage nicht schlechter zu sein als Debian für Ubuntu. Das Ganze wird wohl länger dauern, auch wenn sich Linux beim Thema Hardware und Nutzerfreundlichkeit viel getan hat. Getestet habe ich das System mit einer 64 Bit Gnome Live CD von Fedora 11 (USB-Bootfähig gemacht mit Unetbootin). Die erste Überraschung: mein USB-WLAN-Stick von US Robotics wurde einwandfrei erkannt, hier ist mein Desktop-System meinem Netbook schonmal überlegen (das scheitert regelmäßig an einem Fehler in der wpa_supplicant). Gnome erkennt auch beide Monitore brav und lässt mich den Desktop brav erweitern. Nicht schlecht soweit. Anders sieht es beim Sound aus. Gnome will partout den digitalen Ausgang nicht erkennen. Paradox: Starte ich KDE als Desktop Manager, habe ich zwar digitalen Sound, kann allerdings den Desktop nicht auf zwei Monitore erweitern. Seltsam. Unter Windows habe ich eine Partition mit 113 GByte Speicher frei geräumt und gelöscht. Der Fedora-Installaer Anakonda konnte diesen freien Platz dann direkt nutzen, um Linux dort zu installieren und einzurichten, was ziemlich fix ging. Ich mir Linux nun mindestens eine Woche als Haupt-System gönnen, und dabei einige Sachen ausprobieren. Dazu werden gehören Nvdida-Treiber installieren zwischen KDE und Gnome als Desktop Manager umschalten …

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